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  #1  
Alt 06.11.2012, 12:21
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Biggi Biggi ist offline
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Standard Das Maca - Experiment

Meine Lieben,
ich überlege nun schon seit geraumer Zeit, wie wir hier mit dem Maca-Thema umgehen können.
Gut umgehen, das meine ich in dem Sinne, dass wir wichtige Erfahrungen mit dieser kleinen
Andenrübe auch den anderen Menschen zugänglich machen können.
Die Informationen, die man im www so findet, sind hauptsächlich Informationen von Herstellern.
Was wirklich noch fehlt, ist eine Sammlung von Erfahrungen.

Wir haben! Sie inzwischen.
Und wir möchten sie auch gerne mit Euch teilen.
Sie gehören veröffentlicht.

Ich hoffe, dass wir alles hier nach und nach posten können.

Ich mach dann auch gleich mal den Anfang.
Alles begann mal wieder in einer Krise….
Vermutlich hatte ich in zu kurzer Zeit zu viele Beerdigungen organisiert.
Irgendwann danach ging es mir kräftemäßig nicht mehr gut.
Ich legte eine Stopp-time ein und verkroch mich in die Algarve.
Das hilft ja meistens. Auszeit. Chillen. Sonne tanken.
Und die Gefühle kommen lassen, wie sie kommen möchten.

Es half aber nur ein Bisschen. Nicht so, wie ich es erhofft hatte.
Und die Zeit drückte: Sehr lange konnte ich nun nicht mehr in meinem Kokon bleiben.
Ich musste mich also mal beeilen mit meiner Erholung. Ich machte mir einen Plan.
Ich googelte nach allem, was mir eine schnelle Rettung versprach- voll im Gegensatz zu dem,
was ich sonst so empfehle.
Das Ergebnis war eine Liste von 15 Produkten, die ich allesamt sehr passend für mich fand.
Ja, lacht nur. Ich lache auch jetzt, wo ich das schreibe, gerne mit. Aber so war das nun mal.
Ich war bereit, die komplette Liste in mich hinein zu schütten, in der Hoffnung,
dass schon irgendwas davon greifen würde.

So fuhr ich mit meiner Einkaufsliste in diesen süßen Health-Store in Praia da Luz. I
ch liebe diesen Laden und fahre dort grundsätzlich ohne meine Männer hin,
denn: Hier kann ich solange fasziniert durch die Regale stöbern, wie die von 56 Runden Formel1 nicht wegkommen.
Praia da Luz ist stark von englischen Touristen frequentiert.
Und der Healthstore bietet hier mindestens alle englischen, niederländischen und
portugiesischen Vitamine, Nahrungsergänzungen und Heilmittel an, die wir in Deutschland
nun mal nicht so leicht bekommen.

Ganz, ganz blöderweise aber hatte ich meine Lesebrille vergessen und musste
zum Lesen des Kleingedruckten immer raus an die Sonne, also raus aus dem Shop.
Das betrieb ich so eine geraume Zeit, stark hoffend, dass man nicht denken möge,
ich wollte all die kleinen Döschen klauen. Für die Schrift irgendeines Döschens hätte
ich dann aber doch eine Lupe gebraucht, also bat ich die Bedienung um Hilfe.

Dabei sprudelten nebenbei meine anderen hunderttausend Fragen auch noch aus mir heraus,
so dass die Chefin zur Hilfe kommen musste.

„Was willst Du mit all diesen Döschen, willst Du die alle auf einmal nehmen?“, fragt die mich.
Ich weiß, was sie denkt. Aber ich nicke entschlossen.

Sie grinst: „Dann hast Du wohl 15 Krankheiten auf einmal?“
Nein, habe ich natürlich nicht. Ich schüttel den Kopf. Nicke dann doch lieber.

Ja, natürlich will sie jetzt wissen, was ich habe und diesen Moment hatte ich befürchtet.
Ich kriege es kaum über die Lippen:
„Seit dem Tod meiner Freundin funktioniere ich nicht mehr richtig- undnebenbeihabeichwechseljahreundburnoutundtrauerz usammen……………..“

Das war ehrlich gesagt untertrieben. Denn die Liste meiner Symptome ist so lang wie eine Fototapete.
Ich bin nur so unkonzentriert, dass ich sie mir nicht merken kann.

„Dann hast Du Depressionen?“
Nein, natürlich habe ich keine Depressionen! Nie! Ich bin eine äußerst vitale Person
ich bin lebensfroh, mein Leben ist traumhaft, ich habe eine Traumfamilie, einen Traumjob,
einen Traummann, ich habe unglaublich viel Humor und lache den ganzen Tag - normalerweise. .....

Sie lächelt wie meine Mama und sagt: „Dann hast Du also doch Depressionen“.

„Nein, die habe ich auf gar keinen Fall“, sage ich und breche mitten im Shop in Tränen aus.

Da nimmt sie mich in den Arm und sagt:
„ Weißt Du, da, wo Du jetzt bist, da war ich auch schon. Ich weiß ganz genau, wie es Dir geht.
Und mit Dir vielen Frauen, die mich hier in meinem Shop besuchen“.

Das war ein Delphin-Effekt: ich weiß ganz genau, wie es Dir geht…….
Da öffneten sich meine Schleusen vollends und ich tropfte den ganzen Laden voll
und ich war überrascht, wie viele Tränen ich da offenbar immer noch zurück gehalten hatte.
So wurde ich an ein anderes Regal geführt, sie griff nach einem Döschen,
dessen Aufschrift ich ohne Brille auch wieder nicht lesen konnte.

„Du brauchst Maca- und in einer Woche wird der Spuk vorbei sein“.

Es muss an diesem besonderen Moment gelegen haben, dass ich ihr glaubte.
Also, ich sags mal lieber so: Mein Herz glaubte daran.
Mein Kopf streikte, aber auf den konnte ich mich ja schon seit geraumer Zeit
nicht mehr wirklich verlassen.
So nahm ich das Döschen, fuhr nach Hause zurück und nahm brav eine Woche lang das Maca.

Ich mach es kurz, das Wunder nach einer Woche blieb aus.
Es stellte sich aber nach 9 Tagen ein.
Auf ganz subtile Weise war meine Trauer wieder in normale Gefilde geraten,
und ich hatte begonnen, allmählich wieder die alte zu werden.

Das war gerade noch rechtzeitig genug,
um kurz vor der Heimreise noch einmal in den Healthstore zu fahren,
mich wirklich, wirklich für diese Hilfe zu bedanken.
Und natürlich, um das komplette Regal an Maca-Döschen leer zu kaufen.
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt ja nicht, ob ich ganz genau dieses Maca in
Deutschland so ohne weiteres bekommen könnte.

Wir Homöopathen schauen ja immer sehr genau hin.
Das stammt aus dem Wissen und der Erfahrung,
dass ein natürliches Heilmittel viel mehr vermag,
als nur ein Symptom zu verändern.
Ein natürliches Heilmittel hat immer einen Charakter.
Und seine ganz eigene Art, einen Körper zu unterstützen
und einen eigenen Weg der Heilung, den wir Menschen dann mit ihm gehen.

Eine solche Fähigkeit hatte ich in Maca erkannt und begann schon im Flugzeug, mit meinen ersten Notizen.

Zurück in Deutschland schwärmte ich natürlich vom Maca.
Ich erzählte meinen Kolleginnen, was ich erlebt hatte.
Ich empfahl es, hier und dort, wo es passte, auch meinen Patienten.

Und hier sind wir jetzt:
Ich tausche mich mit etwa 10 Kolleginnen aus, die Maca zuerst selbst nahmen
und später auch in der Praxis empfahlen.
Hinzu kommen noch ein Paar Erfahrungen aus dem Familien- und Freundeskreis.
Es sind ungefähr ebenso viele verschiedene Maca-Produkte dabei im Einsatz, das finde ich richtig oberspannend.

Und ich meine, dies darf ein Anfang sein, die vorhandenen Erfahrungen mit Euch zu teilen.
Bisher konnte ich eine solche Erfahrungssammlung nirgends finden. Sie ist aber wichtig.
Nicht nur, weil ein gutes Heilmittel es verdient, dass man von ihm weiß.
Sondern vor allem deshalb, weil die Maca-Wirkung in großen Bereichen eher subtil ist.
Und wenn man nicht weiß, worauf man achten soll und kann,
wo man am besten hinschaut, dann ist es leicht möglich, die Wirkung zu übersehen.

Ein natürliches Heilmittel wirkt immer systemisch. So mag es sein, dass jemand, der Maca nimmt,
um von seinen Schlafstörungen befreit zu werden, nach vier Wochen immer noch nicht richtig
durchschlafen kann, dabei aber übersieht, dass vielleicht das Schwitzen im Schlaf schon nachgelassen hat,
oder die Stressresistenz erheblich größer geworden ist.

Und es mag sein, dass eine Frau, die gerne ihren Zyklus regulieren möchte,
dort vielleicht zu ausschließlich hinschaut, und mögliche andere positive Wirkungen nicht registriert.

Wer sich ein Naturprodukt als Heilmittel an die Seite stellt, sollte also genau schauen.
Und wissen, dass es bei jedem Menschen individuelle Wirkungen zeigen wird.

Und auch das kam vor: Keine Wirkung. Und einmal eine Verschlechterung.
In diesem Fall kenne ich die Zusammenhänge noch nicht, ich werde mich aber darum kümmern
und auch darüber berichten.
Ich hoffe, ich kann alles nach und nach hierher transportieren.

Ich lade Euch auch herzlich ein, Eure eigenen Erfahrungen hier beizusteuern.

Hier im Forum gab es auch schon einen Austausch über Maca,
in dem die Frauen schrieben, dass sie keine Wirkung gespürt hatten.
Damals habe ich das überlesen.
Jetzt aber fiel mir auf, dass eine der Frauen dieser Diskussion inzwischen Mutter ist.
Nein, natürlich meine ich nicht, dass ein Maca-Wunder war.
Mich interessiert aber, ob, wenn man denn etwas mehr sensibilisiert ist,
und besser versteht, wo man hinschauen muss, die Wirkungsweise nicht besser zu erkennen ist.

Mit dem, was wir bisher wissen, kann ich definitiv sagen, dass das kein Placebo-Efect ist.
Das ist mal klar.

Ich wünsche Uns allen viel Freude mit dem Maca-Experiment.

Lieber Gruß

Biggi


Birgit Zart

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Geändert von Biggi (06.11.2012 um 14:38 Uhr).
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  #2  
Alt 06.11.2012, 13:13
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Christine R Christine R ist offline
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Standard

Liebe Biggi,

danke für diesen Thread, da schließe ich mich gerne an und berichte.

Ich nehme Maca seit nun ca. 3 Wochen. 2 g täglich, anfangs nur 1 g täglich. Was ich bis jetzt sagen kann: Der Schlaf ist tiefer und an manchen Tagen ratze ich 9 Stunden ohne Störungen durch.

Die Streßresistenz scheint besser zu werden, ich bin nicht mehr so empfindlich. Und was mir noch auffällt, mein Gewicht ist konstant. Vorher hatte Schwankungen von bis zu zwei Kilo (in beide Richtungen), je nachdem was ich gegessen habe.

Ich bin gespannt, was andere zu berichten haben und wie es weitergeht.
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  #3  
Alt 06.11.2012, 13:28
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Biggi Biggi ist offline
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Standard Maca

Liebe Christine,

ich danke Dir.

Natürlich würde ich hier nie persönliche Dingen schreiben.
Wenn ich das für mich selbst entscheide, ist das ja eine ganz andere Sache.
Hat mich trotzdem Mut gekostet.

Danke für Deine Offenheit.

Und an die anderen: ja, die Weiber wissen natürlich von meinem maca-Experiment, aber nicht alle sind auch dabei, ok?

ich mach denn mal weiter.....

lieber Gruß

Biggi


Birgit Zart

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  #4  
Alt 06.11.2012, 13:28
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Biggi Biggi ist offline
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Standard Was ist Maca- Maca Dosierung

Was ist Maca?

Maca ist eine kleine Rübe, die in den Anden wächst. Baut man sie in einer Höhe so um 3500 bis 4000 an,
dann nimmt sie sich reichlich Nährstoffe aus dem Boden. So kann sie als kleine Rübe der Andenbevölkerung
wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zur Verfügung stellen, die sie
Für ihr Leben „so weit oben“ dringend benötigen.

Diese „kleine Rübe ganz weit oben“, das ist für mich persönlich die Eselsbrücke und das Bild in mir,
das alle heilenden Assoziationen von Maca transportiert.

Ich werde hier nicht wiederholen, was eh im Netz zu finden ist.
Der Schwerpunkt soll hier eher die Erfahrung mit Maca sein, ok?


Die Andenbewohner setzen Maca vorzugsweise bei Frauenbeschwerden ein,
hier ganz besonders zur Regulierung der Hormone in allen Lebensphasen.
Diese Fähigkeit, nicht etwas hinzuzufügen, wie es in der Medizin ja so gerne praktiziert wird,
sondern zu Regulieren, das ist, was ich bestätigen kann.
Vielleicht macht genau diese Regulationskraft die Beobachtungen derer, die Maca nehmen, so sehr individuell.

Und so umfangreich. Die Liste der Beobachtungen ist so lang, dass ich ehrlich gesagt
noch gar keinen Plan habe, wie ich sie vernünftig strukturieren kann.
Vermutlich lass ich das mit dem Strukturieren gleich sein.
Schreibe ich lieber am Herzen entlang.

Im Internet wird sie angepriesen als Potenzmittel und Libido-erhöhend.
Das kann ich so nicht bestätigen. Nicht jedenfalls für die Frauen.
Gleichzeitig aber geschieht viel im Bauch.
Es erinnert eher an eine Oxytoxinwirkung, an ein Kuschelhormon.

Beliebt ist Maca auch bei den Sportlern und Bodybuildern.
Hierzu kann ich nicht viel sagen.
Ich sehe aber auch, dass Maca-Produkte für diese Zielgruppe zusätzliche Stoffe enthält.
Für mich ist das eher nichts.


Es gibt verschiedene Anbaugebiete. Gut sind immer die, die wirklich hoch liegen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die gleiche Rübe, im Flachland angebaut, so enorm viele Elemente speichern könnte.
Das größte Anbaugebiet ist Peru. Und in jüngster Zeit Bolivien.

Auch die Verarbeitung variiert. Trocknen und Mahlen- das scheint mir die beste Form zu sein.
Und zwar kalt. So ist das Tradition.
Klar, sobald sich die Pharmaindustrie für ein Naturprodukt öffnet, stehen dann Produktionsoptimierungen mit an,
die wir vermutlich nur ahnen können. Da ist einiges Möglich. Vielleicht schreibe ich dazu später mal genauer.
Ich selbst bin ja eher ein Fan, die Arzneien so zu belassen, wie sie sind.

So habe ich selbst ein naturbelassenes Bioprodukt aus Bolivien, welches nicht erhitzt wurde.
Und genau jetzt ist die neue ernte eingefahren.
Der neue Jahrgang zu mir unterwegs.
Ich bin gespannt wie auf einen neuen Wein.
Bei den ätheischen Ölen ist das ja auch so:
Sie sind jedes jahr anders.
Ich gehe davon aus, dass das bei Maca auch so ist.
ich werde berichten.

Wir saßen kürzlich mal zusammen, und verglichen die verschiedenen Maca- Produkte,
die im Einsatz waren. Es gibt Kapseln. Es gibt Presslinge.
Und für die, die schlecht Pillen schlucken können gibt es das Pulver.
Dem Pulver sagt man nach, dass es stärker wirke. So empfiehlt es auch der Healtstore in Luz.
Die Wirkung sei direkter, man kann individueller dosieren, und Kekse für die Kinder backen.

Da ich selbst nicht wirklich jeden Smoothie so früh am morgen herunter bekomme,
ist das für mich nichts. Das Pulver hat im „Maca-Experiment“ aber beachtliche Resultate gebracht.

Der Geruch der Maca ist dem einer Kohlrübe ähnlich. Manche sagen, es riecht nach Rosenkohl.
Es gibt offensichtlich zwei Arten. Die erhitzen Maca-Produkte sind eher gelblich und sind im Geruch leicht fruchtiger.
Die nichterhitzten sind eher gräulich-grün und haben eine dunklere Fußnote. Sind also etwas herber.
Logisch, dass ich die nichterhitzten besser finde.
Ich muss aber mal klar sagen, dass preiswerten, erhitzten Produkte durchaus eine Wirkung zeigten.

Der Markt bietet Kapseln in verschiedenen Größen an. Die meisten Kapseln haben 500mh Inhalt.
Sie sind für den Anfang am besten.

Man beginnt mit einer Tagesdosis von 1 g.
Das sind also zwei solcher Kapseln.
Morgens eine.
Nachmittags eine.

Kauft man nun Kapseln, die mehr Inhaltsstoffe haben, zb 1000mg, also 1g,
dann steigt man meines Erachtens ganz schon hoch ein.
Das ist nicht schädlich. Ich finde nur eine allmähliche Steigerung besser.
Etwa so: Ein bis zwei Wochen lang 2 mal 500mg.

Und wenn man ein Gefühl dafür entwickelt hat, und das Bedürfnis, kann man gerne steigern.
Ganz unbedenklich auf 3 g pro Tag.

Einige hatten nach etwa einem Monat regelrecht das Bedürfnis, zu steigern.
Es scheint, dass Maca nach einer gewissen Zeit das Joviale verliert.
Dann möchte man nicht nur den Level halten, sondern herausfinden, was noch möglich ist.
Nimmt man dann 2 mal täglich 2 Kapseln, anstatt nur einer, spürt man wieder deutlicher,
kann man die Wirkung wieder besser orten. Hier ist ein Bisschen Bumm drin.

Es gibt aber andere, die steigern gerne softer und entscheiden sich für 3 oder 4 mal eine Kapsel.
Beides ist gut und funktioniert. Und ja, man darf experimentieren.

Einige nehmen abends weniger.
Das dürfte reiner Instinkt sein, denn Maca hält nicht wach oder putscht auf.
Eine junge Frau formulierte es mir so:
„Ich muss ja nicht spät abends noch anfangen, zu bügeln, wenn ich zuviel Maca habe, dann möchte ich das aber manchmal“.

Die Frauen in den Anden nehmen übrigens täglich auch mal 50 g zu sich.
Das wären 100 Kapseln.
Ich glaube nicht, dass wir Flachländer das brauchen.
Es zeigt aber auch, dass man nicht so ohne weiteres überdosieren kann.
Wir sprechen von einer kleinen Rübe.
Ich habe auch keine Studie gefunden, die tatsächliche negative Symptome einer Überdosierung beschreibt.

Diese Tatsache gibt jedem, der mit der Maca gehen will, einen großen Handlungsspielraum und viel Platz zum Erforschen.

lieber Gruß

Biggi


Birgit Zart

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Geändert von Biggi (06.11.2012 um 13:51 Uhr).
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  #5  
Alt 06.11.2012, 13:59
Benutzerbild von bata
bata bata ist offline
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Standard

Liebe Biggi,
ich nehme Maca seit knapp 3 Wochen.
Was mir sehr aufgefallen ist, ist:
-wo ich normalerweise in innerlichen Stress geratre,wenn ich an termine wie Elternabende, Fußball etc denke, und innerlcih in zeitnot gerate,
wurde ich innerlich ruhiger und gelassener.
Du kannst es Dir so vorstellen:
(so jedenfalls stell ich es mir vor )
Wo vorher aus einfachen Gründen das Adrenalin durch mich donnerte,
swurde ich ruhiger, beinah stressfrei.
Ein bezeichnendes erlebnis war für mich der etwa 7. Tag der Einnahme.
ich hatte hier und da Erledigungen zu machen, Kinderabhol-und shuttle-Termine,papa versprochen ihn irgendwohin zu begleiten...

Ich war die Ruhe selbst.
Ich tuckerte in aller Ruhe durch die lange 30er Zone und mußte lächeln.
ich konnte das Lächeln nicht stoppen.
Und plötzlich hatte ich schöne und lustige Bilder aus dem Alltag vor mir und hatte einen Lachkrampf, ganz alleine.
ich war so gelöst und entspannt, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte.
Alles ging so einfach, was mich sonst beiom bloßen dran-denken stresste.

Ich fühlte mich innerlich gefestigt.
Auch die Ängste des Alltags:"oh gott, die Feuerwehr, die Kinder sind noch nicht zu hause" wurden um ein vielfaches weniger.
Dieses Gedankenkarussel mit Horrorvisionen sprang lange nicht so schnell an, wie sonst.
Dadurch wurden die Ängste des Alltags weniger.

Ja, das war mein erster Macabericht!
liebe Grüße, bata
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  #6  
Alt 06.11.2012, 14:15
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Biggi Biggi ist offline
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Standard Maca Schlüsselerlebnis

Liebe Bata,

hab vielen Dank!

Und Du hast so recht, immer wieder gibt es offensichtlich Schlüsselerlebnisse
mit Maca.
Das ist der Moment, an dem man endlich feststellt, dass es ja doch wirkt.

Es ist schon ein wenig spannend.
Man nimmt anfangs brav sein Maca.
Und ist scheinbar auch gleichzeitig erst mal wie blind für seine Wirkung.

Bis es dann deutlich wird.
ich hatte auch so eine Erfahrung.
Ich wurde morgens wach und hatte durchgeschlafen.

Seit dem Tod meines Sohnes, das ist jetzt 13 Jahre her- hallo!- konnte
ich nicht mehr durchschlafen.
In dern ersten zwei Jahren nie.
Das nahm dann etwas ab.
Aber so ein oder zweimal pro Woche blieb das:
Nachts wach werden, und nicht mehr einschlafen können.
Und 10 Minuten bevor der Wecker klingelt in ein Vollkoma fallen.....

Ich dachte wirklich, ich gehöre halt so zu den Menschen,
die nun einmal einen empfindsamen Schlaf haben.
Und ich hatte mir viele Strategien entwickelt, um damit irgendwie
durch zu halten.
Auch unter extremen Belastungen, wie Auslandsseminare etc.

Nach einer Woche Maca wachte ich auf, und stellte fest,
dass sich dieses ewige wachwerden regelrecht ausgeschlichen hatte.
Nicht bombensicher.
Aber immer öfter.
Das ist auch so geblieben.
Ich schlafe durch.
ich schlafe länger.
Also locker mal 9 Stunden.
Früher waren es 5 bis 6.
Auch am Wochenende kam ich nicht auf mehr Schlaf.

Jetzt schlafe ich, ohne eine Schlafmütze zu sein.
Der Schlaf ist erquicklich.

Das berichten viele.
Frauen.
Die Männer auch.

Für mich war es aber einer der Momente, wo mir klar wurde:
Das Maca zeigt Wirkung.
Sanft aber kontinuierlich.

Kuss Biggi


Birgit Zart

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  #7  
Alt 06.11.2012, 14:23
Benutzerbild von bata
bata bata ist offline
Moderator
 
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Liebe Biggi,
ja,
der Punkt ist mir auch aufgefallen.
Der Schlaf.
ich hab zwar bestimmt meine 7-8 Stunden Schlaf in der Nacht, liege auch nicht ständig wach(alle paar Wochen mal 2 Stunden),
aber ich scheine tiefer zu schlafen.
Zu Beginn war es ein...nun, ich würde es pubertären schlaf nennen...
Soll heißen, ich konnte meinen großen Sohn soooo verstehen...
Sonst, wenn ich der Wecker klingelte, war ich wach.
In der ersten Zeit nach Maca hab ich morgens gemerkt, wie tief ich geschlafen hab und fand aufstehen doof.
Aber auf so angenehme Weise.
Andersherum:Ich habe wohl lange NICHT tief geschlafen, was mir erst dadurch auffiel...

Außerdem stelle ich fest, dass ich mich mehr von innern lenken lasse.
So kann es sein, dass es hier nach Zustand spielender, vieler Kinder aussieht, als sei ein orkan durchgefegt und ich in aller Ruhe das Gewürzregal ausseife und sortiere, weil es das ist, was MICH gerade stört.
Und ich schaue NICHT!, was stört die abholenden Eltern.
Vielleicht ist es ja so, dass der soziale Stress geringer wird?
(Ich räum schon noch auf *gg* aber wirklich dann, wenn es für mich dran ist und das kann auch erst 2 Stunden später sein..., aber es strsst mich nicht.
ich finde es doof, aber es löst keine Stress- Kettenreaktion aus, wie:Ichmuß-ichmuß-ichmuß)
Spannendes Thema.


liebe Grüße, bata

Geändert von bata (06.11.2012 um 14:29 Uhr).
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  #8  
Alt 06.11.2012, 14:33
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Liebe Biggi, liebe Bata,

das mit dem Schlaf klingt so wunderbar...ich habe seit ca. 10 Jahren extreme Durchschlafprobleme...ähnlich wie bei dir Biggi...

Und meine Nerven sind nach dem Tod meines Engelchens und diversen jahrelangen immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen mit meinem "Ex-Oberarsch" (sorry, aber das ist er einfach nun mal) wirklich argen Belastungen ausgesetzt.

Ich würd gern wissen, ob ich dieses Maca auch schwanger anwenden darf und vielleicht mag mir jemand sagen, wo ihr es bezieht?

Ich wäre sehr dankbar.

VLG
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  #9  
Alt 06.11.2012, 14:52
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Standard Maca in der Schwangerschaft

Liebe Katha,

es ist doch so:
Für die Zeit der Schwangerschaft dürfte man nicht einmal Pfefferminztee empfehlen.
Gibt es dann nämlich Probleme, dann war es auf jeden Fall der Pfefferminztee.
Und das ist auch der Grund, weshalb in Deutschland kaum ein zugelassenes
Arzneimittel an Frauen wirklich studiert wurde.

Maca wirkt über die Hypophyse und reguliert sie.
Es greift nicht ein, so wie beispielsweise Phytohormone es tun.
Es fügt nichts hinzu.
Es reguliert.
Und ich finde, das tut es sanft.

Entscheiden musst Du das für Dich.
Ich selbst würde es ohne zu zögern nehmen.
Und dann gälte: Immer am Wohlbefinden und am Instinkt entlang.

Ich selbst nehme das Maca Spirit.
Es ist ein Päckchen unterwegs zu mir für meinen Praxisbedarf.
Ich kann davon etwas abzweigen.

Aber wie gesagt, die helleren und preiswerteren Maca-Produkte haben ebenfalls Wirkung gezeigt.

Ich finde, es ist einen Versuch wert.
Wie wertvoll ein guter Schlaf ist,
ist mir nochmal klar geworden, als ich ihn wiederhatte.

Das ist mir übrigens auch aufgefallen,
viele Erfahrungsberichte beginnen mit:
"Seit dem Tod von............"

lieber Gruss

Biggi


Birgit Zart

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  #10  
Alt 06.11.2012, 15:26
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Liebe Biggi,

ja, da hast du Recht...und mir tut ab und zu nen Pfefferminztee so gut...

Ich merke eben nur oft, dass ich am Rande meiner Kräfte bin...dieser ständige Schlafmangel macht mich auf Dauer echt "krank"

Ich sehne mich schon so lange nach einem inneren Ruhepunkt...das wäre so wunderbar, wenn es so einfach sein könnte...

Manchmal habe ich einfach das Gefühl, meine kleine Welt bricht zusammen und ich habe keine Kraft mehr, morgen weiterzumachen...Aber das kennt hier sicher jede!

Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte ich es über die bekommen?
Vielleicht magst du mir mehr dazu verraten...

Danke und LG
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