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  #1  
Alt 17.07.2007, 09:23
Katja aus Erfurt Katja aus Erfurt ist offline
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Standard Weitere Informationen und Erfahrungen zu PAP III D

Hallo Ihr lieben Frauen und auch Männer :D

ich möchte Euch gerne weitere Neuigkeiten und Infos zu schlechten PAP-Befunden mitteilen.

Also... ich hatte ja jahrelang auffällige + schlechte PAP Befunde.. von PAP II K bis PAP III D war leider alles vertreten.

PAP II K = Kontrollbedürftig
Unverdächtige, leicht entzündliche Zellprobe bedingt durch eine Infektion mit Bakterien, Chlamydien oder anderen Keimen, oder durch Pessar, Spirale oder hormonelles Ungleichgewicht u.a. Kein Krebs. Abstrichuntersuchung nach einem Jahr, manchmal nach vorheriger Behandlung auch früher.

PAP III D = III D
Dieser Abstrich-Befund ist gerade bei jungen Frauen sehr häufig und wird meist als leichte oder mäßige Dysplasie bezeichnet, d.h. es zeigen sich leichte Zellveränderungen der Krebsvorstufen, es besteht ein geringes Risiko echte Krebszellen zu entwickeln, es liegt aber kein Krebs vor. Meist hängt diese Veränderung mit dem häufig verbreiteten HPV - Infekt zusammen. Wegen seiner Rückbildungsfähigkeit wird der Abstrich Gruppe III D abwartend behandelt. Eine Abstrichwiederholung sollte je nach Befund nach 3 - 6 Monaten ggf. nach Behandlung erfolgen (laut http://www.heuser-noever.de/html/ih-paptest.htm )

Also.. ein PAP III D bedeutet, dass eine Dysplasie vorliegt. Es bedeutet aber nicht, dass ein PAP III D schlechter ist, als ein PAP III (das dachte ich anfangs ja immer) Es wurde halt nur gesehen, dass eine Dysplasie vorliegt (kein Krebs), deswegen das D.

Bei mir wurde Anfang des Jahres leider wieder ein PAP III D entdeckt und 3 Monate später das gleich nochmal (obwohl ich natürlich weiterhin alle Register der Naturheilkunde, Homöo und überhaupt gezogen hatte, wie in dem anderen Link schon genau beschrieben).

Hmmm... ich sollte eine Konisation machen x( .. aber ich war mich sooo unsicher... Also holte ich mir eine zweite Arztmeinung ein. Das war für mein Gewissen einfach sehr sehr sehr gut :-)
Dieser Oberarzt meinte zu mir.. eine Konisation ist immer auch eine vorbeugende Maßnahme, um zu sehen, dass nicht doch Krebs dahinter steckt.. und deswegen wäre er genau der gleichen Meinung.

Puh.... also .. doch Konisation.. auch wenn ich jahrelang dachte, ich schaffe es ohne!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Nachdem ich einen Tag total traurig war, siegte aber mein positiver Wille.. hihihi..

Wer noch mehr Infos möchte, schaut bitte hier:
www.konisation.at (eine wunderbare Seite)
Hier wird auch vermerkt, dass in Österreich eine Konisation NUR nach einer Kolposkopie und einer Biopsie gemacht wird!!!!!!!!!!!!!!! Das finde ich sehr gut.. also nicht einfach Hopplahopp, sondern wirklch vorher ALLES ABKLÄREN.

Ich hatte ein gutes und reines Gewissen.. schließlich habe ich jahrelang versucht, es ohne Koni zu schaffe.. es ging nicht.. und deswegen konnte ich mich reinen Gewissens in mein Krankenhaus in Erfurt begegeben.

Eine Lupenbetrachtung (Kolposkopie) wurde bei mir ja jedes Mal - also aller 12 Wochen gemacht.. da war nie etwas auffälliges zu sehen. Eine Gewebeprobe (Biopsie) wurde deswegen bei nicht gemacht, weil ja nix auffälliges zu sehen war.

Das bestätigte mir auch mein OP-Arzt. Und er meinte auch, gerade deswegen brauche ich auch eine ganz flache Koni und keine steile. Bei einer steilen besteht halt vermehrt die Gefahr, dass man Fehlgeburten erleiden kann.. wohlgemerkt KANN
:D

Am 18.06.2007 hatte ich meine Koni. Und am 19.06.2007 durfte ich wieder nach Hause. Das Klinikum war spitze, sehr fürsorglich und wirklich sich meiner Probleme annehmend. 2 Wochen war ich krankgeschrieben. 4 Wochen darf man nicht baden - nur duschen, keine Tampons nehmen und auch keine Liebe machen :)

Der Befund meiner Konisation - die histologisch aufgearbeitet wurde - sagt:
Hochgradig chronische Zervizitis (Gebärmutterhalsentzündung). Keine Krebszellen HURRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAaaa :) :) :) :) :)

Ich habe natürlich gleich gegoogelt und las, dass chronische Gebärmutterhalsentzündungen gern von Chlamydien kommen.....
x( Na holla die Waldfee dachte ich nur... Ich hatte ja im Jahr 2000 eine Chlamydieninfektion... seitdem hatte ich doch immer verstärkten Ausfluss gehabt, immerzu dicke Lymphknoten in der Leistengegend und es war da unten für mich NIE mehr so wie früher.

Eine chronische Zervizitis kann durch Antibiotika nicht mehr bekämpft werden.. nur durch eine Koni wird es praktisch regeneriert.. dagegen schlägt eine aktue Zervzizitis sehr gut auf Antibiotika an und alles ist wieder iO.

Mein nächster Abstrichstermin ist nun Anfang August 2007.

So... jetzt habe ich aber viel geschrieben.
Habt Ihr noch Fragen? hahahaha.. schreibt mir gerne.

Liebe Grüße von
Eurer Katja aus Erfurt
:7
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  #2  
Alt 17.07.2007, 14:55
Beate Beate ist offline
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Registriert seit: 08.05.2005
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Standard RE: Weitere Informationen und Erfahrungen zu PAP III D + HPV!!!

Liebe Katja,

ich kenne das auch alles und hatte erst mal
Angst (die mir "gemacht" wurde!) .........
Meine damalige FA wollte nämlich alles "hoppala hopp"
machen + war sehr böse mit mir , da ich nicht so wollte
........ wollte mich erst mal informieren !!!! und das war gut so!!!
Also hab ich mir erst mal eine/n neue/n FA/in gesucht
+ gefunden :-)
dann eine Überweisung für eine Koloskpoie Sprechstunde angefordert
(all diese Infos hab ich aus einer echt guten Zeitschrift
............... ich schau mal nach+ setze es hier rein!)

Du hast ja alles Wichtige wunderbar erklärt. Danke.

Was noch wichtig für meinen FA war - zu wissen
ob ich einen positiven HPV Test habe
und es war auch so !!!
Er meinte das wäre wohl auch mit ein "auslösender
Faktor" dieses Befundes von den PAP Abstrichen !!!!
Also dazu auch beachtenswert/ zu untersuchen und
das wird dann auch nur in der KoloskopieSprechstunde
gemacht + Kosten übernommen (normalerweise ist dieser Test
selbst zu zahlen!)

Ich möchte Dir noch alles alles Gute wünschen
und das in dieser Hinsicht für DICH viel Ruhe einkehrt


Herzlichst und viele Grüße
Beate mit 6*chen tief im Herzen.
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  #3  
Alt 17.07.2007, 15:04
Katja aus Erfurt Katja aus Erfurt ist offline
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Beiträge: 337
Standard RE: Weitere Informationen und Erfahrungen zu PAP III D + HPV!!!

Liebe Beate,

genau.. Du sprichst mir aus der Seele.. hoppla hop.. und so kann das nicht sein.. schließlich muss alles VORHER abgeklärt werden.. lieber einmal zu viel untersuchen, als einmal zu wenig.!!!

Einen HPV-Test habe ich auch im März machen lassen. HPV positiv mit Hochrisiko Gruppe 16.

Hatte ich ganz vergessen, das mit zu erwähnen. Du hast Recht.. das ist sehr sehr wichtig.

Ich bin auch gespannt und auch glücklich, wie Du darüber schreibst.. ich hoffe, unsere Beiträge machen auch anderen Frauen Mut gel?

Liebe Grüße
Katja :) :)
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  #4  
Alt 17.07.2007, 15:25
claudi007 claudi007 ist offline
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Standard Chlamydien

Liebe Katja,

ich nehme an, die Chlamydien wurden mit Antibiotika behandelt?

Kann man denn dann trotzdem noch davon eine Gebärmutterhalsentzündung bekommen?
Oder ist die Entzündung schon entstanden, bevor die Chlamydien behandelt wurden?

Gestern war ich zur Kontrolle, weil ich auch Chlamydien hatte, hab aber noch kein Ergebnis.
Muss ich da in Zukunft genauer aufpassen?

Danke für die ausführlichen Infos!

Liebe Grüsse

Claudia
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  #5  
Alt 17.07.2007, 15:29
Katja aus Erfurt Katja aus Erfurt ist offline
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Standard RE: Chlamydien

Liebe Claudia,

das war ja der Witz bei mir. ICH wurde mit Antibiotika damals behandelt, mein Partner nicht. Sein Urologe gab ihm NUR ein beklopptes Pilzmittel. Ich wusste damals nicht, dass auch der Partner Antibio braucht.. erst, nachdem ich mich im Netz eingelesen hatte.. WUT, SCHNAUB x(

Unbedingt muss man bei Chlamydis gut aufpassen.. und unbedingt nochmals nachtesten lassen. Gerade auch, weil Chlamydien gern Unfruchtbarkeit bei Mann und Frau begünstigen.. das nehmen - so finde ich - viele Ärzte noch zu lasch.

Ich drück Dir ganz sehr die Daumen für Deinen Nachtest gel?

Liebe Grüße
Katja

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  #6  
Alt 17.07.2007, 15:51
claudi007 claudi007 ist offline
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Standard RE: Chlamydien

Liebe Katja,

danke fürs Daumendrücken!

Mein Mann und ich haben dasselbe Antibiotikum bekommen.

Bei mir wurde die Infektion erst in der Schwangerschaft festgestellt. Leider wurde es vorher nie getestet x(

Sind denn deine Chlamydien jetzt ausgeheilt?

Übrigens hat mir meine Homöopathin nochmal speziell ein Mittel gegegeben, um die Folgen der Chlamydien für den Körper zu behandeln. Sie meinte, das hätte schon einigen ihrer Kinderwunsch-Patientinnen geholfen.

Liebe Grüsse

Claudia
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  #7  
Alt 17.07.2007, 15:55
Beate Beate ist offline
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Standard RE: Chlamydien

Liebe Katja,
Liebe Claudia,
ja ich finde das der Mann auch unbedingt
mit behandelt werden sollte, denn auch
ER ist ja (oft/ meist) beteiligt/ betroffen
................... ich habe es erst im Nachhinein
bemerkt (wg. HPV!!!) das ich nach dem Sex mit
meinem damaligen Partner immer Entzündungen/ Juckreiz
hatte !!!!!! Aber nieeeeeeeeee hat jemals ein
Arzt den Mann unersucht, bzw. danach gefragt/ darauf
gedrängt !!!!!
Meiner Meinung nach wird der Männer-Arzt :-)
noch immer viel zu wenig genutzt/ gefragt !!!!!!

Da nutzen die Bemühungen der Frau dann ja gar nix!

Liebe Grüße
Beate mit 6*chen tief im Herzen.
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  #8  
Alt 17.07.2007, 16:10
Katja aus Erfurt Katja aus Erfurt ist offline
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Beiträge: 337
Standard RE: Chlamydien

Liebe Claudia, liebe Beate,

dass ist ja der Witz der Krankenkassen. Chlamydien gehören erst zum Vorsorgepromm, wenn FRAU schwanger ist!!! Und sie darf DANN Antibiotika während der Schwangerschaft nehmen.. Welche eine Idioten-Logik.

Wieso wird sowas nicht VOR der Schwangerschaft getestet, sobald Kinderwunsch besteht? Ich verstehe das nicht.
Man kann nur über die Frauenärzte froh sein, die gleich für den Partner ein Antibio mitgeben.. mein damaliger Arzt hatte das nicht gemacht..

Meine Chlamydien sollen ausgeheilt sein, bzw. es wurde ja jetzt weggeschnitten :D

Ich bin jetzt also keusch und rein und kann mich fürs Kloster anmelden.. hahaha.. seht Ihr nicht meinen Heiligenschein???

Liebe Grüße von der
Katja im Nonnen-Outfit
Amen :7
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  #9  
Alt 24.07.2007, 14:25
TinaWM TinaWM ist offline
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Ort: Baden Wuerttemberg.
Beiträge: 9
Standard RE: Weitere Informationen und Erfahrungen zu PAP III D

Hallo Katja,

ich erinnere mich an Deine früheren Beiträge über Deine naturheilkundliche Behandlung des PAP III D. Leider finde ich Sie hier nicht mehr. Eine Freundin ist aktuell in der Situation eines solchen Befundes. Was würdest Du aus heutiger Sicht zuerst unternehmen?

Sie hat von unterschiedlichen Ärzten die Aussage von ein halbes Jahr abwarten bis zur Konisation in den nächsten Tagen (von Uniklinik).

Ich erinnere mich noch, dass Du mit Döderlein Zäpfchen angefangen hast. Wäre echt super wenn Du hier nochmals darauf eingehen könntest.

Viele Grüße

Martina
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  #10  
Alt 24.07.2007, 14:39
Katja aus Erfurt Katja aus Erfurt ist offline
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Beiträge: 337
Standard RE: Weitere Informationen und Erfahrungen zu PAP III D

Liebe Tina,

prima, dass Du Dich erinnerst ;)
meinst Du diesen Link hier?

http://forum.frauenworte.de/dcboard....pics&forum=107

:) :) :)

Rosenholz, Vagi C und Döderlein Med.. gern auch regenerierende Vaginalzäpfchen...

Erst wenn ein PAP III D 3 x war und auch eine Kolposkopie gemacht wurde bzw. gern auch eine Biopsie, ERST DANN ist eine Koni angebracht und auch als Vorsorge notwendig.

Gerne auch weitere Fragen :) :)

Die Katja

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