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  #21  
Alt 18.02.2017, 14:40
Salome05 Salome05 ist offline
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Hallo liebe Frauen,

ich melde mich nun etwas weniger, da meine Umstellung ja auch weitestgehend abgeschlossen ist und sich nicht mehr viel verändert.

Ich befinde mich nun noch (auch die nächsten 2-3 Wochen) in der Umstellung von Progestogel auf das andere Progesteron und muss sagen, dass es nicht ganz einfach ist. Aber es geht. Ich habe leider wieder ein wenig Brustspannen, meine Laune ist nicht so stabil wie mit dem Gel, festigt sich aber bereits schon wieder. Aber: ich schlafe besser!

Meine Schnupfen wird gaaanz langsam weniger. Und mein Körper schwemmt mächtig Altlasten und Gifte dank Lymphomyosot aus. Ich renne sehr viel auf´s Klo und auch ein Pilz scheint wieder im Anmarsch zu sein, was aber durch die Reinigung passieren kann. Auch die Gebärmutter säubert und will reizende Substanzen loswerden. Ich warte daher ab, wie es nach meiner Mens, die nächste Woche kommen müsste (außer es sollte bereits geklappt haben), weitergeht.

Allgemein fühle ich mich recht wohl, ausgeglichen, ruhig und kann stressige, aufreibende Situationen schneller hinter mir lassen.

Meine Gebärmutter übt fleißig das Kontrahieren, was als allgemein gutes Zeichen zu deuten ist. Es ist nicht sehr schmerzhaft und, da ich es nun zuordnen kann, auch nicht beängstigend. Sie darf und soll das.

Ich wünsche euch ein schönes, erholsames Wochenende.

Liebe Grüße,

Katrin
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  #22  
Alt 19.02.2017, 15:13
Xena76 Xena76 ist offline
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Liebe Kathrin ,
Mit Spannung verfolge ich Deinen Hormon Bericht.
Es ist so interessant wie du alles schilderst und ich drücke ganz fest die Daumen.
Ganz liebe Grüße
Christina
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  #23  
Alt 20.02.2017, 13:18
Salome05 Salome05 ist offline
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Liebe Christina,

vielen lieben Dank für deine Worte. Es freut mich, wenn dich meine Berichte interessieren. Ich gebe mir Mühe, alles nachvollziehbar zu beschreiben, da ich finde, dass es zu wenige Erfahrungsberichte zu einer ausgewogenen Hormonumstellung gibt. Oder ich habe einfach keine gefunden.

Der Clou wäre natürlich, wenn ich (möglichst bald ) von einer Schwangerschaft berichten dürfte. Aber das gehört ja zu meinem Weg dazu. Die Kontrolle abgeben und Vertrauen haben. Klappt gerade ganz gut.

Du hast mich nochmal darüber nachdenken lassen, wie stark ich in die Tiefe bei meinen Beschreibungen gehe. Momentan halte ich es ja doch recht an der Oberfläche. Meine HP und ich arbeiten aber auch noch auf anderen Ebenen und vielleicht werde ich diese heute auch mal beschreiben. Ich denke noch darüber nach. Aber eigentlich ist dieses Portal/Forum der richtige Ort.

Danke für diesen, wenn auch von dir gar nicht angesprochenen, Anstupser.

Liebe Grüße,

Katrin
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  #24  
Alt 20.02.2017, 15:47
Salome05 Salome05 ist offline
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Standard ein langer Bericht zum Loslassen einer großen Liebe

Liebe Frauen,

durch die liebe Christina nun also ein Bericht ein wenig weg vom Körper und doch ganz eng damit verbunden.

Ich weiß gerade gar nicht recht, wo ich anfangen soll, was für andere hilfreich oder relevant sein könnte.

Ich fang einfach an. Das, was nun zuletzt sehr wichtig war, dass ich mich von meinem Pferd endgültig verabschiede. Das mag sich für viele banal und vielleicht auch übertrieben anhören. Für mich ist es aber enorm wichtig gewesen. Ich bin mit Salomé aufgewachsen. Ich war der erste Mensch, den sie sah und wir waren so gut wie nie wirklich getrennt. Ich brachte ihr alles bei und sie mir noch viel mehr. Sie hat mich 21 Jahre begleitet, meine erste Liebe, mein erster Leibeskummer, Abi, Ausbildung, Studium, meine vielen Frösche, die ich küsste, bis ich den Prinzen fand, meine Umzüge und noch so viel mehr. Sie war immer da und wir unzertrennlich ohne dass ich eine typische Pferdenärrin war. Ich habe schon immer sehr enge Bindungen zu meinen Tieren und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.
Und so habe ich schon immer meinen Tieren das Versprechen gegeben, sie gehen zu lassen, wenn es soweit ist. Und bei Salomé war es im Februar 2016 soweit. Ich hatte für sie den schönsten Abschied, den ich mir für sie habe vorstellen können, denn meine ganze Familie war da um den Übergang zu begleiten. Ich muss dazu sagen, dass sie auf Menschen immer eine besondere Wirkung hatte. Da ich am frühen Mittag ihre schwere Verletzung entdeckte, konnte ich alles in die Wege leiten. Sie bekam Schmerzmittel und am Abend kam der Tierarzt. Ich habe den Tag mit ihr noch einmal voll und ganz ausgekostet. Und am Abend wurde sie von einem wunderschönen Vollmond mit der unglaublichsten Corona in die nächste Welt begleitet.

Ich weinte den ganzen nächsten Tag und dann nur noch wenig. Immer mal wieder auf heftig, aber doch wenig. Mein Mann ahnte, dass das nicht ausreichen würde. Aber ich dachte, dass es schon ok sein würde. Ich weinte ja immer mal wieder. Reiten wollte und will ich zur Zeit nicht. Ich kümmere mich aber um ein Pferd.

Und dann ging ich ja am letzten Samstag zu meiner Hp um meine Faszien lockern zu lassen. Während sie meine Gebärmutter lockerte unterhielten wir uns. Sie erzählte mir, dass in der Gebärmutter Traumata und Trauer lokalisiert seien, wenn so etwas vorhanden ist. Und dann sprachen wir wieder über ihr Pferd (wir kennen uns von früher aus dem Stall. Sie kannte daher auch Salomé) Als wir auf Salomé zu sprechen kamen, schien sich tatsächlich etwas in meiner Gebärmutter fest zu machen, denn meine HP merkte direkt auf, dass sich nun etwas verändert, verfestigt hätte. Ob ich mich wirklich von Salomé gelöst hätte. Und natürlich kannte sie die Antwort bereits. Nein, hatte ich nicht. Sie erklärte mir, dass es sein könne, dass sich nun nochmal etwas verändern könne, da sie das Trauma nun körperlich bearbeitet habe und ich könne weinerlich sein.
Und wie recht sie damit hatte: ich heulte den ganzen Heimweg "Rotz und Wasser". Und es tat sehr gut, aber mir wurde auch klar, dass ich da nochmal ran müsste. Ich wusste schon zu Salomés Tod, dass sie Platz machte. Aber ich hatte es noch nicht zugelassen. Ich hatte es mir nur vorgespielt.

Ich redete lange mit meinem Mann und auch mit meiner Schwester. Meine Schwester lud mich ein, zu ihr zu kommen um auf dem Familienstellungsbrett die Situation zu betrachten und vielleicht sogar Salomé besser gehen lassen zu können. Vielleicht zu erkennen, was ich noch brauche um sie gehen lassen zu können. Das ist für spirituell Unerfahrene sicher sehr seltsam zu lesen und wahrscheinlich nur schwer nachvollziehbar. Hier mal ein link zum Familienstellen, auch auf dem Brett:
http://www.systembrett.at/systembrett-aufstellung.html

Ich fuhr also drei Tage später zu meiner Schwester. Nachdem es erst sehr zäh war (alles in mir machte dicht, da ich Salomé ja nicht gehen lassen wollte) wurde es durch geschickte Fragen und Äußerungen seitens meiner Schwester besser. Am Ende konnte ich Salomé tatsächlich ziehen lassen. Es kostete mich viel Kraft und auch noch einige Tränen, aber das Gefühl war und ist nun ein anderes. Eine Ruhe bei mir, die pure Freude bei ihr.

Ihr Todestag war am zurückliegenden Samstag und bis dahin stellte ich mir auch immer wieder vor, dass sie nun gehen könne, dass das ok ist und ich nicht alleine bin. Ich durchtrennte jede einzelne silberne Perlenschnur, die ich in meiner Seele noch zu ihr fand. Das war nicht so einfach, aber richtig und gut.
Sie war und ist meine große Liebe, meine Beschützerin und Begleiterin, das war sie als ich Kind war und blieb es auch im Erwachsensein. Und das Gefühl kann nun bleiben. Ich hatte Angst es zu verlieren, wenn ich sie ziehen lasse. Es ist aber nicht so.
Und während dieser Tage arbeitete meine Gebärmutter fleißig vor sich hin. Das tat sie vorher noch nie so intensiv. Ich sehe es als positives Zeichen. Ich bin nun noch immer traurig und sie fehlt mir, aber es ist eben nun ein anderes Gefühl. Es fühlt sich richtig an. Ich glaube, da ist nun Platz. Vielleicht muss noch ein wenig geputzt werden.

Wenn ich mir vor meinem inneren Auge meine Organe vorstelle, ist meine Gebärmutter gerade etwas durcheinander, aber sie sortiert sich. Es ist neu.

Ich denke, dass dies ein weiterer sehr wichtiger Schritt war auf meinem Weg. Er musste getan werden und ich bin wieder gereift und gewachsen.

Ich hoffe, ich habe niemanden mit meiner langen und auch esoterischen Beschreibung verschreckt. Ich bin sehr froh, dass ich all diese Möglichkeiten habe und mir all das hilft noch näher zu mir zu kommen, Verantwortung für mich zu übernehmen und darauf zu vertrauen, dass das gut ist, was ich tue.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und eine wundervolle Nachricht: die Schneeglöckchen schauen schon aus der Erde hervor! Der Frühling kommt unaufhaltsam näher!!!

Liebe Grüße,

Katrin
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  #25  
Alt 21.02.2017, 21:13
Salome05 Salome05 ist offline
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Guten Abend liebe Frauen,

hatte ich gesagt, dass ich besser schlafe???? Wie kam ich darauf???!!! Ich glaube, die Hormone umnebeln manchmal meinen Kopf. Aber nein, ich schlucke keine rosa Pillen oder welche mit Smilie drauf.

Aber Scherz Beiseite. Ich habe die letzten Nächte wirklich mies geschlafen. Alle zwei Stunden aufgewacht und heute nach war um 03:45 das Schlafen endgültig vorbei. Furchtbar!!! Warum? Weil ich immer wieder wie Herzrasen habe, Adrenalinschübe, wenn ich gerade wieder fast einschlafe und das ohne irgendwelche Gedanken, einfach so. Es ist wohl meine Schilddrüse, die sich freut, dass sie wieder Kraft hat und legt los. Mein Körper bekommt ja gerade das Progesterongel mit 1% und die D4 Creme. Ich soll die 1% langsam ausschleichen und ich glaube, ich bin auf Entzug.....

Aber nachdem ich heute früh echt ein weinerliches Elend war, habe ich mich über den Tag berappelt und habe ihn auch recht gut und gut gelaunt bewältigt. Aber jetzt habe ich schon ein wenig Sorge, wie die kommende Nacht wird. Habe mir, bin ja eine Machererin, ein Schlafhörbuch herunter geladen, beschlossen, dass ich vielleicht mal wieder zur Akkupunktur gehe, um die Leber und damit die Schilddrüse zu unterstützen und mir Globulis und Passionsblume zurecht gelegt.
Hab natürlich auch meiner HP geschrieben. Aber ich werde mich nun auch wieder etwas mehr selbst darum kümmern, was ich für gut und richtig halte und auf mein Bauchgefühl hören. Wenn meine Schilddrüse nachts Progesteron möchte, wird sie die D4 Creme kriegen. Ich muss eh einmal nachts auf´s Klo.

Oh man, ich sag euch, nicht einfach diese ganze Umstellerei. Aber ich halte durch und bin überzeugt, es wird sich alles beruhigen. (Spätestens, wenn ich meine Mens habe, habe ich wieder ca. 14. Tage besseren Schlaf vor mir. Und kann mir einen Plan zurecht legen.)

Habt einen schönen Abend & bis bald,

ganz liebe Grüße,

leicht müde Katrin
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  #26  
Alt 24.02.2017, 21:01
Salome05 Salome05 ist offline
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Liebe Frauen,

da bin ich wieder. Etwas bedusselt, aber langsam wieder fitter.

Die letzten Nächte waren eine Katastrophe. Ich verstehe, warum Schlafentzug als eine der schlimmsten Foltermethoden genannt ist.
Ich habe ab 2h keinen Schlaf mehr finden können, mit permanenten Adrenalin- und Hitzeschüben gekämpft, war zig mal kurz vor dem Schlaf um dann mit aller Macht wieder geweckt zu werden und das von mir selbst. Natürlich kamen dann auch irgendwann Gedankenkreise. Meine HP bestätigte, dass es die Schilddrüse sei und verordnete mir eine "Bremse". Die Schilddrüse ist wohl das letzte Organ, was auf die Hormonumstellung reagiert und nun mit Kraft einfordert, was ihr so lange Jahre enthalten blieb.
Meine Hp sagte weiterhin, das sei ein gutes Zeichen. Alle anderen Organe seien also nun aufgefüllt und eingestellt.
Ist ja wunderschön, dass das so ist, aber die Schilddrüse könnte sich nach meinem Empfinden gerne nur tagsüber äußern.
Aber so ist es nun leider. Das Mittel habe ich natürlich gleich geholt. Schlaf hat es mir allerdings keinen gebracht. Allerdings irgendwie Energie am Tag. Trotz nur 4,5 Std Schlaf max war ich fit, gut gelaunt und gar nicht zombiemäßig. Das war sehr beruhigend.
Letzte Nacht allerdings gab es dann den Supergau. Ich war in einer Tagungsstätte, da ich eine Fortbildung gab. Dort übernachte ich dann auch immer, da die Fortbildung 2 tägig ist. Ich ging früh zu Bett und schaute noch einen Film. Und dann wollte ich schlafen......... doch nichts, außer massivem Adrenalin, kam. Ich hätte heulen mögen. Hab ich auch ein bisschen getan. Ich war wirklich der Verzweiflung ganz nahe. Nach 3 Std Wälzen, Schwitzen und etlichen Atemübungen, progessiver Muskelentspannung und natürlich dem Schilddrüsenmittel, nahm ich meine letzte Hoffnung, eine rezeptfreie Schlaftablette. Passionsblume, etc., hatte ich schon intus. Ich glaubte nicht wirklich dran, dass das nun helfen würde, aber ich schlief ein und bin sooooo dankbar dafür. Ich wachte auch einmal kurz auf, um auf Toilette zu gehen und verfiel wieder dem süßen Schlummer. Heute früh war ich dann total happy und glücklich geschlafen zu haben.
Ich merke noch die Abspannung meiner Schilddrüse. So langsam scheint aber auch das Mittel anzuschlagen. Das ist sehr gut und ich hoffe, dass dieser Unstellungsspuck bald vorüber ist.

Meine Hp erklärte mir, dass die Schilddrüse ein "Ur" Organ sei, welches ganz tief in unser Sein eingreift und daher so große Macht hat. Es schützt uns, wenn nötig, mit entsprechenden Hormonen und ist für unsere Fluchtinstinkte verantwortlich. Deshalb merke ich die Umstellung auch so stark (bin aber auch sehr sensibel für so was). Bei vielen Frauen merkt man die Veränderungen nur am Blutbild. Bei mir ist das halt anders.
Meine Schilddrüse "glaubt" noch nicht, dass sie nun gut versorgt wird und bollert eben los wie verrückt, um sich zu sichern was geht. Wer weiß, wann vielleicht Schluss damit ist.

Ich sag euch, ich mach was mit mit mir.... Aber ich bin froh, dass das Schlimmste nun vorbei zu sein scheint.

Jetzt bin ich gespannt, ob meine Mens kommt oder nicht. Dazu schreibe ich am We nochmal etwas, da ich auch dort interessante und ungewöhnliche Anweisungen erhalten habe.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,

liebe Grüße,
Katrin
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  #27  
Alt 25.02.2017, 12:49
Xena76 Xena76 ist offline
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Liebe Salome,
Das hört sich ja wirklich nach einem sehr intensivem anstrengendem Prozess an.
Ich kenne schlafprobleme auch sehr gut von mir und es ist die Hölle.
Dennoch liest es für mich so dass du einen guten Weg findest .
Das ist inspirierend.
Den Verlust den du beschrieben hast um dein Pferd hat mich auch sehr berührt.
Letztes Jahr musste ich meinen Hund gehen lassen der 14 Jahre mein treuer Begleiter war und ich hatte ihm auch einen schönen Übergang vorbereitet.
Dennoch fehlt er mir noch ganz oft ,und ich weiß nicht ob ich mich schon so richtig lösen konnte denn manchmal trippelt er in meinen Gedanken immer noch hier rum
Es ist auf jeden Fall sehr sehr mutig dahin zu gehen wo es schmerzt aber es ist das einzige das letztendlich heilt. Und mir steht es noch bevor ,denn vor 5 Jahren erlebte ich ein für mich schweres geburtstrauma und ich Winde mich manchmal wie ein Aal diesen Schmerz anzuschauen.
Ich drück dir die Daumen dass deine mens dir die Ruhe bringt die du brauchst .
Bei mir wird sich die Blutung auch dieses Wochenende einstellen und hoffentlich meine Anspannung etwas rausnehmen.
Ich hasse PMS und ich frage mich warum PmS nicht besser zu unterscheiden ist von Symptomen in der Frühschwangerschaft .
Es wäre einfacher man hätte bei PMs Symptome wie : eindeutig kalte Füße oder ein zwicken im linken Ohrläppchen oder tolle glänzende Haare.
Und wenn man schwanger ist EINFACH was anderes.
EINFACH mal EiNFACH
Ich bleib dran an deinen spannenden Berichten und drück dir die Daumen.
Liebe Grüße
Christina
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  #28  
Alt 02.03.2017, 21:42
Salome05 Salome05 ist offline
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Liebe Frauen,

da bin ich mal wieder. Es sind ein paar Tage vergangen und wieder ist dann doch viel "passiert".

Wie erwartet, aber nicht erhofft , bekam ich am Samstag meine Tage. Meine HP gab mir die Anweisung, dass ich mein Progesteron aber weiter cremen solle. Mein Körper sei ein sehr strukturierter, ordentlicher, pünktlicher Körper, der brav immer das mache, was er schon immer am 25 Tag des Zyklus mache. Und das sollte nun mal ein Ende haben. Mein Körper soll nämlich lernen, dass es sein kann, dass er nicht bluten muss, weil sich etwas Kleines eingenistet haben könnte. Manche Körper, so wie meiner evt., übergehen dann eine "Schwangerschaft", da sie sich schließlich an die Regeln halten müssen, nämlich am 25 oder 26 Tag zu bluten.
Also cremte ich. Der erste Tag war dennoch recht stark. Ja, und der Zweite? Fast nix mehr. Ich war unsicher und fragte nochmal nach, aber ja, ich solle so weiter machen.
Meine Gebärmutter rumorte, krampfte aber nicht weiter schlimm. Es war nur komisch. Als wolle alles raus, aber dann doch nicht.
So ging das noch bis Di.
Ich fühlte mich, fühle mich auch immer noch, ein wenig wie zwischen den Zyklen. Bin ich nun in einem neuen? Bin ich schwanger? Was bin ich eigentlich?
Die Prognose meiner HP, dass mir am Tag des Einsetzen der Mens ganz furchtbar übel werden würde, traf nicht zu. Ich sollte dann nämlich abwarten, ob die Übelkeit vergehe und dann weiter mit dem Progesteron machen. Wenn die Übelkeit bleibe, solle ich aufhören. Tja, mein Körper macht es anders. Dem war halt nicht übel.
Ich cremte also fleißig weiter und meine HP war auch zufrieden.

Heute war ich dann beim Frauenarzt zur Routine. Die machte einen Ultraschall und alles ist in bester Ordnung. Aber eine interessante Beobachtung: meine Eierstöcke sind prall gefüllt mit Eiern und es wird, ihrer Ansicht nach, in ein paar Tagen zum Eisprung kommen. Wie???? Jetzt schon? Ich bin doch noch ganz früh im Zylkus. Oder nicht? Ach, alles durcheinander. Ich bin aber recht gelassen. Was soll´s auch?! Ich kann es nicht ändern und vertraue meiner HP voll und ganz. Sie weiß was sie tut. Und es geht mir gut. Wäre dem nicht so, wäre ich misstrauisch. Aber so ist das bestimmt ok.

Meine HP bot mir an, dass wir morgen oder Sa nochmal telefonieren wegen meiner Zyklusunsicherheiten. Das werde ich auch annehmen.
Am Montag bin ich aber dann sowieso bei ihr, denn leider ist mein Schlafproblem nicht ausgestanden.

Ich hatte ja gehofft, dass meine Mens Ruhe rein bringt. Dem war leider nur bedingt so. Am Wochenende habe ich super geschlafen. Natürlich ohne Tablette. Aber kaum war die Nacht zum nächsten Arbeitstag, war die Nacht auch wieder um 2h vorbei. Das gleiche Spiel.
Es ging mir jedoch ein Licht auf: immer wenn ich arbeiten muss, schlafe ich schlechter. Warum? Weil ich so hohe Anforderungen an mich selbst stelle. Ich möchte es jedem Recht machen und am liebsten bevor er weiß, was er überhaupt wollen könnte. Das bedeutet, dass ich ständig schaue, wo ich jemanden etwas Gutes tun kann, denke unglaublich viel mit, bin hoch aufmerksam und flitze los, wenn sich mir eine Gelegenheit bietet jemanden zu entlasten oder ihm eine andere Freude zu machen. Und natürlich mache ich auch meinen Job sehr ordentlich und gründlich. Eigentlich also kein Wunder, dass ich schlecht schlafe. Aber wie soll ich denn das abstellen. Ist doch eigentlich gut, dass ich so ein netter, aufmerksamer und ordentlicher Mensch bin. Aber mein Herz weiß: es ist zuviel und der Gedanke dahinter ist falsch. Ich muss nicht so viel Gutes tun, um geliebt zu werden. Ich bin auch so liebenswert. Aber das glaubt leider nur ein kleiner Teil meines Selbst. Und da möchte ich nun ran.

Und auf der Suche nach einem passenden Weg, bin ich auf ein faszinierendes Buch gestoßen, dass ich euch empfehlen möchte: Dr. David Servan-Schreiber „Die neue Medizin der Emotionen". Ein wirklich tolles Buch, in welchem sehr viel, auf sehr leichte und angenehme Weise Ängste und der Zusammenhang mit dem Körper erklärt werden. Ich habe ca. die Hälfte bereits als Hörbuch gehört und bin erstaunt, welche Zusammenhänge es gibt.
Dieses Buch hat mich darin bestätigt, dass mein Weg richtig ist. Meine HP möchte nämlich mein Problemthema gerne mit einer weiteren Faszienbehandlung angehen. Und das kann ich mir jetzt umso besser vorstellen. Ich freue mich richtig darauf.

Es bestätigt aber auch, was so viele von uns bereits tun: Yoga, Atemübungen, Traumreisen, etc. Alles hervorragend für unseren Körper und unsere Seele.

Wenn ich so kurz rekapituliere, was ich bereits alles gemacht habe in den letzten Monaten, welche Themen ich bearbeitete, welche Maßnahmen ich schon ergriff, ist da wirklich einiges zusammen gekommen und ich laufe auf Hochtouren. Aber es läuft gut und ich fühle mich bereit für all das. Ich freue mich aber auch auf eine ruhigere Zeit, wenn ich mal wieder einfach sein kann.

Da ich gerne gut gelaunt meine Posts schließe, verabschiede ich mich für heute abend von euch.

Habt eine gute Zeit,

viele liebe Grüße,

Katrin
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  #29  
Alt 02.03.2017, 21:54
Salome05 Salome05 ist offline
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Liebe Christina,

danke für deine liebe Nachricht.

Ich kann gut verstehen, dass du deinen Hund noch umhertrippeln hörst. Das tut er ja auch noch immer in deinem Herzen. Vielleicht kannst du ihn ja auch demnächst endgültig gehen lassen. Ein Jahr der Trauer ist völlig ok und wir brauchen wohl diese Zeit, um uns wirklich verabschieden zu können.

Ich fühle mich nun aber auch freier. Ich bin dankbar für die Zeit mit Salomé. Sie bleibt für immer meine große Liebe.

Dass du dich um dein Geburtstrauma herumwindest, kann ich mir gut vorstellen. Ich habe so etwas noch nie mitgemacht und hoffe auch, dass es mir erspart bleibt. Vielleicht, wenn du dann doch irgendwann mal vorsichtig hinschauen willst, wäre auch für dich eine Aufstellung auf dem Brett geeignet. Es ermöglicht dir, auf die Situation von oben zu schauen, ohne direkt drin zu stecken. Du musst nicht in den Schmerz gehen, wenn du das nicht willst und kannst dennoch ein klein wenig näher gehen. Ist aber nur eine Idee. Wir kennen uns zu wenig (also eigentlich ja gar nicht ) als dass ich dir da einen wirklichen Rat geben könnte. Ich kann aber sagen, was mir hilft und warum.

Ich würde mir, wie du und wohl ´ne Menge weiterer Frauen, auch wünschen, dass man Frühschwangerschaft ganz KLAR abgrenzen kann von PMS. Das ist wirklich fies. Ich habe mir angewöhnt mir mitzuteilen, dass alles alles bedeuten kann und ich aufhören dürfe darauf zu achten. Klappt meistens, aber manchmal eben auch so gar nicht.

Ich hoffe, du hast deine Mens, so sie denn gekommen ist, gut überstanden und fühlst dich nun auch wieder ruhiger.

Ich freue mich, wenn du weiter mitliest und mir ab und an schreibst.
Alles Liebe für dich,
bis bald,

Katrin
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  #30  
Alt 07.03.2017, 10:26
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Guten morgen liebe Frauen,

ich bin zwar in der Schule, habe aber Bürotag und nicht all zu viel zu tun. Daher nehme ich mir nun heraus hier zu schreiben.

Ich war gestern bei meiner HP auf Grund der Schlafproblematik. Es war wieder einmal sehr interessant und lehrreich und ich bin heute gut in den Tag gestartet.

Ich teilte ihr direkt mit, dass ich nach meiner Estradiolpause richtig schlechte Laune bekam, als ich es wieder cremte. Ich wollte (und will) das Estradiol nicht - vielleicht auch nur momentan. Und damit waren wir eigentlich schon mitten im Thema. Das Estradiol ist nämlich dafür zuständig den Eisprung auszulösen. Und ich habe gearde eine Abneigung dagegen - super.

Wir kamen aber der Sache schnell auf die Spur. Denn was mich ja zur Zeit nicht schlafen lässt, ist, dass ich mir selbst einen solch hohen Druck mache allem und jedem gerecht zu werden. Und weil ich das Gefühl habe, nie ausreichend gut zu sein, beschäftige ich mich also nun auch noch nachts damit. Die Konsequenz meines Körper und der Seele darauf: ein Kind können wir da nicht noch oben drauf setzen! Das wäre der Supergau!
Denn ich lasse es nur ganz wenig zu, dass man mir hilft. Ich will ja jedem helfen und Gutes tun. Anders herum kann ich das kaum annehmen.
Aber die Frage, welche dahinter steckt: woher kommt all das? Ich habe schon einiges in den letzen bald 20 Jahren gemacht und habe Vieles entdeckt, was mich als Kind aber auch schon vorgeburtlich traumatisiert hat. Aber ich bin immer nur kleine Schritte weitergegangen. Ich kam in den letzten Jahren öfter an einen Punkt, an welchem ich das Gefühl habe auf der Stelle zu treten, nicht mehr weiter zu kommen, obwohl ich doch sooo viel erkannt habe.

Hier kommt nun meine HP ins Spiel, die sagt, dass mein Kopf ganz viel begriffen habe, aber mein Körper all die Traumata und Ängste in jeder Zelle abgespeichert habe und diese lassen sich nicht mit bloßem Reden umprogrammieren. Diese Aussage deckt sich mit dem tollen Buch, welches ich zu lesen begonnen habe. (Ich habe es oben erwähnt)
Das Buch sagt, dass der Körper die Ängste neben den Zellen auch in unserem Stammhirn gespeichtert habe und da dieses das sogenannte Ur-Hirn ist, verstehe auch dieses nicht die Sprache der Worte sondern nur körperliche Veränderungen/Manipulationen/Anregungen.

Ich habe mich gefreut, dass sie ähnlicher, bzw gleicher Ansicht ist, denn das Buch hat mich fühlen lassen, dass das der richtige nächste Schritt für mich ist. Und dass ich nun diese Arbeit in die Händer meiner HP geben kann, ist schön. Ich hatte schon ein wenig darüber nachgedacht, was ansonsten für mich in Frage kommen könne (Akkupunktur, EMDR, etc.).
So ist es mir aber viel lieber, denn ich fühle mich bei ihr gut aufgehoben.

Sie erklärte mir, dass die Zellen mit einem Gedächtnis ausgestattet seien, welches wir nun umprogrammieren müssen.Traumatisistere Zellen (und ein Trauma kann auch etwas augenscheinlich Banales sein) seien auch wie verdreht und verbogen. Sie arbeiteten zwar, aber nicht so wie sie es eigentlich könnten. Meine Zellen hätten durch den mittlerweile ausgeglichenen Hormonhaushalt ihre Form wieder angenommen, täten aber noch immer ihre Arbeit wie traumatisiert.
Durch meine vielen verschiedenen Ansatzweisen meine Ängste zu betrachten, hätte ich einen wichtigen Grundstein gelegt, damit meine Zellen wieder ihre ursprüngliche, gesunde Aufgabe übernehmen können. (Wieso das so ist kann ich gerne auf Anfrage näher erläutern.)

Meine HP würde nun die Thymusdrüse bearbeiten und die Faszien um diese herum. Denn die Thymusdrüse sei eng verbunden mit dem Herzen und den Ängsten. Besonders in ihr sei sehr viel verhaftet und sie trage viel zur Hormonproduktion bei. Diese Tatsache ist schon lange in der chinesischen Medizin bekannt und wird in der Akkupunktur und der Akkupressur genutzt; auch in der Klopftherapie. Eine solche Klopftherapie habe ich auch schon einmal mitgemacht und sie hat mich auch wieder ein großes Stück vorran gebracht.

Sie bearbeitete also ganz sanft meine Faszien rund um die Thymusdrüse. Das war angenehm. Danach war ich leicht schwindelig und merkte schon gleich, dass meine Halsmuskeln wie schwach wurden. Das ist auch heute noch so, aber nicht weiter schlimm.

Mein Schlafproblem ist dadurch nicht behoben, aber ein Beginn der Besserung. Ich solle aber ruhig weiter die Tabletten nehmen, wenn ich merken würde, dass es noch nicht ohne gehe. Denn jetzt sei nicht der Zeitpunkt an dieser Stelle zu kämpfen. Sie geht davon aus, dass ich von ganz alleine in den nächsten Wochen diese Tabletten wieder weglassen werde, weil sich alles beruhigen wird. Darauf vertraue ich nun. Am Wochenende schlafe ich immer ohne die Tabletten und solange ich mich unsicher bezüglich des Schlafes fühle, werde ich sie unter der Woche nehmen. So hat mein Körper auch immer Zeit ein wenig Pause davon zu machen. Und da ich mit den Tabletten trotzdem träume und auch tagsüber wach und fit bin, ist das für mich momentan akzeptabel.

Was bleibt von gestern, ist, dass ich stolz auf mich bin. Darauf, dass mein Körper mir so deutlich mitteilt, was er will und braucht und darauf, dass ich immer mehr auf mein Bauchgefühl höre und dadurch die richtigen Wege einschlage. Ich bin zuversichtlich, dass ich eine große, positive Veränderung erleben werde und dann auch alles andere kommen wird. Das macht mich sehr zufrieden und ruhig. Auch ein wenig euphorisch.
Welch ein Weg und das alles dank meines Kindes, welches ich irgendwann in den Armen halten werde. Was für ein großes Geschenk es jetzt schon ist!

Habt einen schönen Tag ihr Lieben und bis bald,

Katrin
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