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  #1  
Alt 26.11.2016, 19:05
Salome05 Salome05 ist offline
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Standard bioidentische Hormone - mein Weg zur Ausgeglichenheit und unserem Wunschkind? lang

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich nun nach stillem Mitlesen vorstellen.
Ich bin 34 Jahre alt, 11 Jahre mit meinem Mann (38) zusammen und seit 5 Jahren verheiratet. Wir sind beide Lehrer und leben in unserem Traumhaus mit Traumgarten. So weit - so gut.
Ich selbst bin schon immer ein Mensch, welcher sich viele Gedanken gemacht hat und auch immer wieder mit Ängsten, bzw. extremer Nervosität zu kämpfen hat. Ich bin seit langem in heilpraktischer Behandlung, beschäftige mich viel mit Heilkräutern, Homöopathie und nun auch Solunaten. Ich bin durch immer wieder kehrende Probleme mit meinem Magen zur TCM gekommen, welche wahre Wunder dahingehend bewirkt und bin auch immer mal wieder bei Familienaufstellungen, um meinen Platz, meine Aufgaben und mich selbst zu finden. Ihr seht, ich bin naturheilkundlich und spirituell sehr interessiert. Ich bin aber auch ein Mensch der Kontrolle.

Dies stellt mich immer wieder vor große Herausforderungen. Die größten dieser Art waren bislang, dass mein Mann nie heiraten wollte und keine Kinder wollte. Geheiratet haben wir, nachdem wir in einem langen, über mehrere Tage gehenden, schmerzhaften Gespräch über dieses Thema diskutiert und sinniert haben. Ich habe das Thema dann losgelassen und meinem Mann gesagt, dass ich nicht heiraten müsse. Und schwups - ein halbes Jahr später haben wir geheiratet und mein Mann betont immer wieder, dass er glücklich ist diesen Schritt getan zu haben.
Das Kinderthema stand immer mal wieder im Raum, wobei mein Mann ausweichend antwortete, bzw an schlechten Tagen angab keine zu wollen. Lange konnte ich das auch problemlos so annehmen und kam super klar. Nun fängt jedoch die Uhr scheinbar an zu ticken und alle meine Freundinnen haben kleine Mäuse. Auch darüber sprachen wir offen. Ich teilte meinem Mann mit, dass ich bei ihm bleiben wolle, auch wenn er keine Kinder haben wolle, es mir aber immer wieder weh tun wird. Ich aber damit klarkommen würde. Das wollte er nicht und wir fingen an, das Thema genauer zu beleuchten und zu besprechen. Mein Mann trägt viele verschiedene Ängste in sich, die es ihm schwer machen, sich darauf einzulassen. Das Ende vom Lied ist aber, dass er einverstanden ist und wir nun im Januar 2016 das Projekt Baby starteten. Ich hatte losgelassen und mein Mann konnte sich öffnen.
Ich verhütete seit 2013 mit NFP, daher war die Pille kein Thema mehr.
Und damit stand ich meiner bislang größten Kontrollherausforderung bevor. Ich ging davon aus, dass es gleich klappen würde, denn bislang hatte ja schließlich alles bei mir immer recht schnell geklappt und ich sage immer von mir, dass ich ein Glückskind bin. So ging der erste Zyklus rum, der sehr regelmäßig ist, der zweite, der dritte und ich wurde nervös. Warum war da noch kein Zwerg eingezogen?! Was machte ich falsch????!!! Ich heulte mich bei Freundinnen aus, die zu meinem Leidwesen trotz Monsterzyklen ratzfatz schwanger werden. Ich grübelte, wurde angespannter, zweifelte und trauerte immer mehr. Mein Mann bekam nicht so viel davon mit, da ich es versuchte zu verbergen.
Mitte des Jahres wurde meine Trauer immer stärker und ich fühlte, dass es einen Grund geben muss, dass ich nicht schwanger werden kann.
Ich konnte auch vor meinem Mann meine Trauer nicht mehr verstecken. Er sprach mich an und ich weinte das erste Mal vor ihm darüber, dass ich Angst hätte, nicht schwanger zu werden. Er war unheimlich liebevoll und teilte mir das erste Mal aus vollem Herzen mit, dass er sich wirklich freuen würde, wenn wir ein Kind bekämen. Welches Glück!!! Es tat mir so unglaublich gut. Ich fasste wieder neuen Mut und beschloss, dass ich mir irgendwie helfen lassen müsste. Ein schulmedizinischer Weg kam aber nicht in Frage.

Ich telefonierte also lange mit meiner Schwester, welche 8 Jahre älter ist und nie Kinder bekam. Sie litt sehr lange darunter, hatte aber nun damit abgeschlossen und einen neuen Lebensweg eingeschritten. Sie empfahl mir meine Hormone checken zu lassen. Sie hatte dies vor einem Jahr getan und es sei ein unglaubliches Ungleichgewicht festgestellt worden. Sie habe dann bioidentische Hormone gecremt nun ginge es ihr rund herum besser. Ihr sei nun auch klar, warum sie keine Kinder bekommen habe. Es wäre für ihren Körper nicht möglich gewesen.

Ich nahm ihren Rat an und ging zu ihrer Heilpraktikerin. Sie erklärte mir das gesamte System im Kurzformat und wir legten fest, dass wir einige Test machen. So nahm sie mir Blut ab, wegen der Schilddrüse, Blutkörperchen, etc., ich musste eine Stuhlprobe einsenden und drei Speichelproben. Zwei für die Sexualhormone und einen für mein Cortisol.
Sie teilte mir mit, dass meine Anspannung und Nervosität, Magenprobleme, und Durchschlafprobleme in starkem Maß zurückgehen würden, wenn meine Hormone wieder im Gleichgewicht seien und es dann auch mit einer Schwangerschaft klappen würde.
Gut, ich habe also alle Test durchgeführt und das Ergebnis habe ich am letzten Donnerstag erhalten. Die Kurzversion: ich habe viel zu viel Testosteron, zu wenig Cortisol (Stress), Estriol, Estradiol und Progesteron. Mein armer Köper!!!! Wie sollte er auch bei diesen Werten eine Schwangerschaft annehmen?! Ich bin meinem Körper sehr dankbar, dass er mich so tapfer durch den Tag bringt, toll aussieht und trotz allem noch recht gesund ist. Was für ein wunderbarer Körper!

Meine HP prognostizierte mir, dass ich nun vermutlich erstmal ein Durcheinander der Gefühle erleben werde, da er jetzt die Hormone bekommen wird, die er eigentlich braucht. Das würde 1-2 Monate dauern und ab dem 3 Monat sei eine Schwangerschaft sehr gut möglich.
Ich habe vier verschiedene Hormoncremes erhalten, saniere meinen Darm und unterstütze mein Immunsystem.
Ich bin hin- und hergerissen. Ich hatte mich sehr auf den Termin gefreut, da ich sehr hohe Erwartungen habe, dass sich mein Allgemeinbefinden bessern wird. Und nun habe ich die Cremes und ein wenig Angst vor dem was kommt und mit mir passiert.

Ich fühle, dass es gut ist, das alles nun zu tun. Es ist das, was notwendig ist und gesund. Aber: ich weiß nicht was da kommt und die Kontrolle mag das gar nicht.
Und um das, was da kommt zu verarbeiten und vielleicht auch jemandem zu helfen, seinen Weg zu gehen, entschied ich mich, hier aufzuschreiben, was so passiert.
Ich zehre sehr von den Büchern von Birgit und vielen anderen Dingen, die ich gelernt habe, aber es geht um eine existenzielle Veränderung und das ist gruselig für mich.
Ich bin ja schließlich stolz auf das, was und wer ich bin und nun werde ich mich verändern. Und vermutlich werde ich weicher und empfindsamer. Dabei bin ich schon so sensibel und nehme so viele Empfindungen von anderen wahr. Aber ich bin auch stark und kann meine Gefühle verbergen - wird sich das nun ändern? Werde ich eine weinerliche Zicke? Das möchte ich nicht - werde ich vermutlich auch nicht - aber eine Unsicherheit ist da. Ich bin ja stolz darauf eine taffe, erfolgreiche Frau zu sein, die ihren Mann steht (ja, das liebe Testosteron). Ich bin sehr gespannt auf die kommende Zeit.
Ich bin auch gespannt, wie sich mein Mann verändern wird. Die HP erklärte uns, dass Männer weniger Testosteron produzieren, wenn sie Frauen mit viel T. haben. Beeindruckend!
Mein Mann wird seine Hormone auch bald checken lassen, da auch er sehr stressanfällig ist und sich etwas Gutes tun will. Darüber freue ich mich sehr!

Jetzt bin ich gerade zuversichtlich und schließe damit meinen Text.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und freue mich über eure Kommentare.

Viele Grüße aus dem schönen Hessen,

Katrin
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  #2  
Alt 01.12.2016, 22:23
Salome05 Salome05 ist offline
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Guten Abend,

seid Di habe ich nun 3 von 4 Hormonen. Heute kam das letzte an. Ich creme fleißig und achte sehr darauf meine Umwelt nicht mit zu hormonisieren und vor allem meinen Mann nicht. Was bedeutet, dass ich nur Stellen eincreme, die von Kleidung bedeckt ist, auch in der Nacht und mir immer seeeehr gründlich die Hände wasche.

Die erste Beobachtung die ich machen kann ist, dass mein starkes Brustspannen, welches ich eigentlich immer in der zweiten Zyklushälfte habe, wesentlich weniger geworden ist, seit ich creme. Normalerweise bleibt es bis Eintritt der Blutung. Es ist fast weg, obwohl es sehr stark begann.
Ansonsten kann ich noch keine weitere Beobachtung machen, die mit den Hormonen zusammenhängt. Aber das habe ich auch nicht erwartet.
Ich bin weiterhin gespannt.

Habt noch einen schönen Abend,
viele liebe Grüße,

Katrin
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  #3  
Alt 09.12.2016, 18:52
Salome05 Salome05 ist offline
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Guten Abend,

ich hoffe, es geht allen Leserinnen und Lesern gut. Ich wollte mal meinen nächsten kurzen Bericht schreiben.

Die Brustschmerzen sind fast komplett weg obwohl ich kurz vor meinen Tagen stehe.
Unterleibsschmerzen habe ich keine. Die hatte ich in ca 60% der Fälle vor der Menstruation. Heißt also nicht wirklich was.

Was neu ist, dass ich Zahnschmerzen habe. Zwar nur ein leichtes Ziehen und Kälteempfindlichkeit, aber da. Und es liegt nicht an einem kaputten Zahn, da unterschiedliche Zähne ziehen.

Emotional kann ich keine Veränderung feststellen. Das braucht wohl noch etwas Zeit, bis ich oder mein Mann da etwas bemerken. Lets wait and see. ::smile5

Euch allen ein schönes Wochenende,

viele Grüße,

Katrin
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  #4  
Alt 16.12.2016, 18:29
Salome05 Salome05 ist offline
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Guten Abend alle zusammen,

die letzte vollständige Schulwoche für dieses Kalenderjahr geht zuende. Das ist schön. Besonders vor den Winterferien sind meine Schüler immer besonders angespannt. Und nun merke ich doch auch eine Veränderung im emotionalen Bereich.
Ich bin zur Zeit morgens gereizt und genervt und andererseits schnell den Tränen nahe.

Mein Mann machte mich gaaaaaanz behutsam darauf aufmerksam. Er hat recht. Meine HP hatte uns ja auch "vorgewarnt".
Da ich nun am 2 Tag meines neuen Zyklus bin, habe ich nun erstmal Cremepause bis zum 5 Tag. Dies wird der erste Zyklus komplett mit Hormonunterstützung.

Meine Haut gefällt mir nicht so gut, aber der Körper muss sich ja umstellen. Ansonsten kann ich körperlich keine Veränderungen feststellen. Obwohl, doch. Ich habe meine Regel erst am 28 Tag bekommen. Sonst war es immer am 24/25 Tag.

Ich wünsche euch einen geruhsamen 4 Advent.

Liebe Grüße,
Katrin
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  #5  
Alt 20.12.2016, 19:21
Salome05 Salome05 ist offline
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Guten Abend ihr Lieben,

heute habe ich mit meiner Heilpraktikerin gesprochen, da ich nun doch starke Veränderungen spüre.

Da mein Schleimhauthormon extrem niedrig war, ist mein Körper nun geflutet damit und alle Schleimhäute drehen seit einigen Tagen durch. Ich habe Magenprobleme, Schnupfen, scheinbar eine Pilzinfektion und Verdauungsbeschwerden.

Da ich nicht sicher war, ob das alles mit den Hormonen zusammenhängen könnte, klärte ich es mit ihr ab.
Sie bestätigte meine Vermutung und erklärte, dass mein Körper nun alle Schleimhäute gut versorgen will und alles sozusagen "um die Wette schreit". Es müsste aber bald besser werden. Ich hoffe es...

Ansonsten merke ich, dass ich wirklich emotionaler w
bin als vorher, was aber nicht schlimm ist. Ich bin schnelker gerührt und auch schneller verletzt, aber es ist ok. Die Gereiztheit ist weg.
Ich glaube auch zu beobachten, dass ich stärker für mich einstehe, bzw mir mein Recht einräume und nehme meine Meinung mitzuteilen und auch Dinge abzulehnen, die ich nicht möchte.

Mal schauen, wie es weiter geht. Schon faszinierend, was das bisschen Creme so ausmacht.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und eine wunderschöne Vorweihnachtszeit!

Viele Grüße,
Katrin
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  #6  
Alt 22.12.2016, 19:53
Salome05 Salome05 ist offline
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Guten Abend an alle,

ich schreibe nun häufiger, weil ich mehr Veränderungen durchlebe.
Erstverschlimmerung.

Heute war ich wieder sehr gereizt, was echt anstrengend ist, da ich mich sehr bemühe meine Umwelt nicht zu sehr anzugiften.

Ich habe das Gefühl, dass in meinem Körper mächtig aufgeräumt wird. Das ist zum einen gut und ich freue mich darüber, andererseits schlaucht es mich sehr.

Ich gebe mir Mühe, nicht zu sehr auf alles zu achten, da mein Körper aber Dinge macht, die er sonst nicht tut, komme ich nicht umhin dies zu beobachten.

Sollte eine von euch über eine Hormontherapie nachdenken: macht es! Seid nur darauf gefasst, dass die erste Zeit anstrengend ist.

Mir tut es gut, das alles hier ein wenig aufzuschreiben.

Ich würde mich freuen, wenn sich vielleicht auch jemand meldet, der das schon durchlebt hat oder gerade in der selben Situation ist oder einfach so schreiben möchte.

Viele Grüße und einen möglichst entspannten Weihnachtsendspurt.

Katrin
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  #7  
Alt 27.12.2016, 19:52
Salome05 Salome05 ist offline
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Hallo liebe Frauen,

ich hoffe, ihr hattet alle schöne und erholsame Weihnachtstage. Ich schon. Ich habe zum Glück eine sehr entspannte Familie und mein Vater bekocht uns besonders zu Weihnachten immer besonders lecker.
Und meine Schwiegerfamilie, ist, wenn sie bei uns eingeladen sind, auch tiefenentspannt.

Ich bin nun auch allgemein wieder entspannter. Ich bin innerlich gelassen, ruhig und vertrauensvoll. Die Anspannung ist weg. Das liegt wohl am Progesteron, welches ich nun mehr cremen soll.
Oder ob das nur an den Ferien liegt, wird sich am letzten Ferienwochenende herausstellen.

Auch mein Körper hat sich beruhigt. Mein Magen macht sich nicht bemerkbar, meine Pilzinfektion ist weg (Majorana Gel hat den Durchschlag gebracht), meine Nase ist weitesgehend frei und sogar meine ausschlagähnlichen Hautveränderungen, die wohl durch den Estriolmangel kamen, heilen aus.

Nur mein Darm mosert noch. Ich bin leider oft sehr aufgebläht. Ich hoffe, dass das auch noch aufhört. Ich mache ja auch schon eine ganze Weile eine Darmsanierung.

Ansonsten merke ich, dass ich, trotz sehr guter Disziplin, mit der Cremerei an meine Grenzen komme. Ich schaffe es nicht immer, bzw. oft nicht, die Zeitangaben einzuhalten. Bspw. soll ich das Progesteron eine Stunde nach der ersten Gabe nochmals cremen. Das habe ich, glaube ich, noch nie geschafft. Ich gebe mir Mühe es dann so schnell wie möglich nachzuholen. Ich dachte eigentlich, dass es in den Ferien besser würde, ist aber leider nicht so. Naja, ich gebe mein Bestes!

Es bleibt weiter spannend!

Ich wünsche euch einen guten Start ins Neue Jahr,

viele liebe Grüße,

Katrin
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  #8  
Alt 08.01.2017, 12:32
Salome05 Salome05 ist offline
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Hallo liebe Frauen,

ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr hattet eine gute erste Januarwoche.
Wir haben die Ferien noch sehr genossen und lassen diesen Sonntag mit Schnee vor der Tür richtig faul sein. Kamin, Buch, Tee und Katzen sind eine feine Kombination.

Ich bin nun im zweiten Zyklus mit meinen Hormönchen und langsam scheint sich alles einzupendeln. Wir waren am Donnerstag bei der Heilpraktikern, da mein Mann sich nun auch checken lässt. Sie hat die Situation für Frauen nochmal schön in wenige Worte zusammen gefasst: "Das Anstrengende ist, dass man in der Umstellung jeden Tag eine andere Frau zu sein scheint und man nicht weiß wie diese Frau heute drauf ist." Und das trifft es in der Tat. Mein Mann steigerte das auch nochmal und meinte, dass er teilweise mehrmals täglich eine andere Frau gegenüber hat, die ihre Stimmung in sekundenschnelle wechsle und er nicht immer wisse wieso der Stimmungswechsel gekommen sei. Ich auch nicht.

Aber wie gesagt: es wird stabiler, glaube ich. Ich bin nun seit mehreren Tagen recht gut drauf, schlafe gut, meine Schleimhäute sind ruhig (auch mein Darm) und ich habe das Gefühl nicht mehr ganz so schnell stimmungsmäßig wegzukippen.
Bin gespannt, ob ich auch allgemein in der Schulzeit gelassener werde und mich nicht mehr selbst so unter Druck setze alles richtig und jedem recht machen zu wollen. Das wäre für mich ein großer Gewinn. Die HP meint, dass das nun langsam kommen werde.
Ich bin weiterhin emotionaler, bei Filmen, Gedanken, Liedern, Gesprächen, aber nicht negativ.

Was ich nun angehen möchte, ist wieder den Zyklustee zu trinken um meinen Körper darin zu unterstützen, eine höhere Schleimhaut aufzubauen. Das tut ihm sicher gut und unterstützt die Hormonbehandlung. Homöopatisch nehme ich an "gereizten" Tagen Sepia einmalig, was dann immer gut tut.

Ich würde gerne auf den Mönchspfeffer verzichten, da ich merke wie massiv er die Libido runterfährt. Das ist schade und kontraproduktiv.
Ich werde mal schauen, wie lange ich den noch nehme.

Laut Hp wird es dann ab dem nächsten Zyklus in die wirklich spannende Phase gehen, da die Umstellung dann weitesgehend abgeschlossen sei. Voraussetzung ist natürlich, dass bei meinem Mann auch alles passt. Bis wird das wissen dauert aber noch eine Weile. Aber: wir haben ja Zeit.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche. Allen Lehrkräften: einen guten Start ins Schulleben.

Liebe Grüße,

Katrin
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  #9  
Alt 09.01.2017, 19:32
Beate Beate ist offline
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Standard Hallo und herzlich willkommen :-)

Liebe Katrin,

Hallo und herzlich willkommen :-)



u.A. hat mich diese Info von Dir angesprochen:
ausschlagähnliche Hautveränderungen, die wohl durch den Estriolmangel kamen, heilen aus.


Da ich mich neben anderen Wehwehchen z.Zt. auch damit herum schlage, habe ich überlegt doch auch einmal die Hormone checken zu lassen
(uff, wo und wie anfangen,
ist auch nicht so leicht einen passenden Arzt zu finden der das ERNST nimmt
und somit auch für nötig erachtet
- also in Eigeninitiative?!)

Es wundert mich etwas , dass dies ein HP durchführt (auch Blut abnehmen usw.)
Oder hast Du das über ein Labor überprüfen lassen ?

Weshalb möchtest Du keine Schulmedizin?

Liebe Grüße
Beate
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  #10  
Alt 09.01.2017, 20:15
Beate Beate ist offline
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Ort: Oberfranken, D.
Beiträge: 3.061
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P.S. im Naturheilkundeforum kannst Du nach diesem Thema auch nochmal schauen
(Suchmaschine) - ich hab übrigens mein altes Posting dazu gefunden ............

LG Beate
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