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  #11  
Alt 25.06.2011, 13:53
Inken Inken ist offline
Auf dem Weg
 
Registriert seit: 09.08.2006
Beiträge: 228
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[QUOTE=Biggi;366872
Es gibt viele Kinder, die springen ihren Eltern förmlich auf die Mütze.

Im Kinderwunsch ist das aber anders.

Hier geht es um sehr feine Seelen,
und um andere Abkommen.

Diese Kinder brauchen uns auf eine andere Art und Weise.
Ein jedes auf seine Art.

Und ich wünsche mir zutiefst,
dass wir uns ihnen wieder zuwenden.

innig

Biggi[/QUOTE]

Liebe Biggi,
dieser Satz berührt mich sehr.

Ich bin im Moment weit weg....
Meine (zukünftigen) Kinder - allein? - wir waren uns zeitweise so nah, aber jetzt ist da nichts.
Ich scheine weit ab vom Highway zu sein, ich werde mich mal auf die Suche machen.

Danke für den Denkanstoß
Liebe Grüße
Inken
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  #12  
Alt 25.06.2011, 14:02
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Liebe Biggi,
das tut mir so gut - zu spueren, was Du aus Deiner Erfahrung und Deinem Gefuehl heraus weisst: Es ist einfach. Ich kann wie ein Kind darauf vertrauen, es ist einfach. Ich kann wie die Goldmarie die Dinge tun, die anstehen. Den Weg gehen. Einen Schritt nach dem anderen. Und das, was schwer ist, kann ich tragen. Oder, einfach, als Ballast abwerfen.

Das fuehlt sich so gut an. Lieben Gruss,
Birte
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  #13  
Alt 25.06.2011, 14:44
Mechthild Mechthild ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 10.10.2009
Beiträge: 804
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Liebe Biggi,

kannst du sagen, woran du erkennst oder festmachst, ob eine Frau ihre Kinder aus dem Blick verloren hat? Mal ganz ehrlich? Gibt es da eine Maßenheit von Zuwendung/Abwendung mit einem gewissen Grenzwert, der dafür ein Kriterium ist? Oder sind es keine "messbaren" Merkmale, an denen du das feststellst? Kann ja auch sein.

Und um das mal ganz konkret zu fragen: schätzt du es so ein, dass ich mich verzettelt habe? Oder schätzt du das bei einer anderen Frau so ein? Oder ist es lediglich ein subtiles Gefühl, von dem du hier sprichst? Oder gehört das zu den Dingen, die du lieber nicht konkretisieren willst, weil es hemmend für die Konversation sein kann?

Zuerst hat mich gewundert, warum du in deiner Antwort an mich Mutter, Kind und Widerstand in einem Atemzug nennst. Ich würde jetzt nicht davon sprechen, dass zwischen mir und meinen Kindern ein Widerstand hemmend wirkt. Aber klar habe ich Widerstände. Und zwar in die andere familiengeschichtliche Richtung. Und einen Widerstand gegen Bemutterung . Das ist aber schon wieder MEIN Thema. Und kein Thema meiner Kinder oder der Beziehung zwischen mir und meinen Kindern. Deshalb setze ich auch da bei mir an .

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es meinen Kindern an Mut mangelt. Sie passen einfach nur den für sie optimalen Zeitpunkt ab.

Und meine Erfahrung sagt, dass ich nicht in den Zeiten schwanger geworden bin, in denen ich Lockbotschaften an meine Kinder ausgesendet habe. Sondern in den Zeiten, wo ich überhaupt nicht auf Kinderkriegen eingestellt war. Dass die Kinder dann bald wieder gegangen sind, verstehe ich so: sie wollten nur kurz inkarnieren.

Biggi, ich glaube, dass der "Sprung ins Leben" eine so große Sache ist, dass da Zuwendung oder gut zureden nicht helfen können. Das muss jeder selbst schaffen. Und wer DAS nicht allein schafft, der hat vermutlich auch im Leben immer wieder Probleme. Denn ihm wird wahrscheinlich das Grundvertrauen fehlen, dass er sich für genau dieses Leben ganz bewusst entschieden hat. Oder?

Mechthild
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  #14  
Alt 25.06.2011, 14:57
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Registriert seit: 19.04.2005
Ort: Tremmen, Brandenburg, Deutschland.
Beiträge: 3.327
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Liebe Mechthild,

ich nehme dich etwas so wahr,
als wärest du in einem Kreis.

Das sind aber nur die Worte, die hier so stehen ja?


Ich frage mich also:

Was stört dich daran, Dich deinem Kind zuzuwenden?


ganz lieber Gruss

Biggi


Birgit Zart

http://www.kinderwunschhilfe.de

Von mir ausgebildete Therapeuten in Eurer Region findet Ihr hier:
http://www.die-fruchtbarkeitsmassage.de

Auch auf Facebook könnt Ihr mich finden:
Kinderwunschhilfe Birgit Zart
sowie
Die Fruchtbarkeitsmassage- das Original nach Birgit Zart
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  #15  
Alt 25.06.2011, 15:08
Elisabeth01 Elisabeth01 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 06.06.2009
Beiträge: 2.175
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Liebe Biggi, liebe Frauens,

hui, dat Mechthild ist heute wieder auf Krawall gebürstet und nimmt kein Blatt vor den Mund .
Interessant - früher hat bei mir das "Kinder in den Mittelpunkt" auch Widerstand ausgelöst, vielleicht weil es in der Zeit tatsächlich einfach mehr um MICH und die Lösung MEINER Probleme ging. Es ging eben auch einfach gar nicht um das Kind. So schlicht kann das sein und das ist ja auch schonmal eine Erkenntnis.
Jetzt ist das Gefühl anders, wenn ich den Satz lese - kein Widerstand.
Und es gibt ja auch den Satz von Dir, liebe Biggi, der ja genauso gilt: das Glück der Eltern steht im Mittelpunkt jeder Familie. Allerdings ist das für mich gar kein Widerspruch, auch wenn er erstmal so scheint. Das eine und das andere gehören zusammen. Und der zweite Satz gilt auch mehr, wenn das Kind schon da ist.

Ich weiß auch nicht, ob unsere Kinder besonders viel Mut brauchen oder überhaupt anders sind als andere Kinder. Ich habe noch nie eine Hypnose erlebt, noch nie Kontakt zu Seelen aufgenommen und halte es auch für ziemlich schwierig, da allgemeine Aussagen zu treffen und begnüge mich - zumindest momentan - damit: Ich weiß es einfach nicht. Es ist ein Rätsel.
Womöglich sehe ich das anders, wenn ich mich da auf zu neuen Ufern der Erfahrung mache, aber momentan kann ich da nicht auf die Erfahrung der Anderen zurückgreifen und es glauben, was sie mir aus ihrer Erfahrung mit den Seelen heraus erzählen. Ich müsste diese Erfahrung selber machen.

Doch das ist nicht der Punkt, denn ich habe Dich, Biggi, auch ganz anders verstanden.
Als Apell an die Einfachheit. An die Struktur. Ja, auch an die Strategie.
Das große Ganze nicht aus den Augen verlieren - wie ein Magnetfeld einfach unsere Energie auf das Zentrum richten.
Ja, und wenn das Zentrum grad nicht das Kind ist, ist das auch in Ordnung. Nur wissen sollte man das.
Ich jedenfalls bin eine grandiose Verzettlerin, ich kann sowas supertoll.
Doch zwei Dinge haben mir in letzter Zeit geholfen, wieder das große Ganze zu sehen: Einmal das Atlas Zeder/Vetiver von Bata, was mir geholfen hat, eine klare Entscheidung gegen Repromedizin und für TCM zu fällen. Und sowas von glasklar. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

Dann ein Thread von Silke_EM (?), die danach fragte, ob der Kinderwunschweg bei geistigen Kindern so ähnlich sei wie der bei leiblichen/Körperlichen Kindern.
Ja, er ist es - und das hat mir die Augen geöffnet für beiderlei "Kindersorten": Mein geistiges Projekt - ein Buch - stand einfach zu wenig im Zentrum, deswegen kam ich nicht voran. Ich habe mich bei zuvielen Wenns und Abers aufgehalten, bei äußeren Umständen, statt danach zu fragen: Was kann ich tun, damit mein geistiges Kind wächst? Also vom Projekt aus zu denken - vom Kind aus.
Da war der Weg dann wieder klarer!
Und genauso ist es bei den wirklichen Kindern, unseren leiblichen Liebeskindern. Die Wege werden klarer, wenn ich mich frage und mir bewusst werde, was nun der richtige Schritt hin zu dem Kind ist.
Das kann manchmal ja auch der Schritt sein, sich selbst eine Weile ins Zentrum zu stellen - das kann auch richtig sein.
Aber wichtig ist, sich dessen bewusst zu sein,dass es Teil eines Weges zum Kind ist. Und das dieser Weg in Bewegung bleibt und sich ständig ändern kann.

Liebe Grüße
Elisa
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  #16  
Alt 25.06.2011, 15:23
Amira
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liebe biggi,

ich bin keine von euch und doch fühle auch ich mich mitten im kreis.
vielleicht lese ich deine und die zeilen der anderen mit einer ganz anderen distanz und einem anderen raum.

meine ganz persönliche sicht und empfindung ist eine ganz andere und gehört doch auch irgendwie dazu....

der absolute punkt - wie du ihn nennst...
genau diesen punkt kann ich auch bei dir und den anderen weibern nicht mehr finden.
auch ihr gebt mir hier oft das gefühl, ihr seid in einem anderen raum.
vor ein paar jahren empfand ich euch im kreis, wenn nicht sogar in der mitte.
ich konnte eure worte fühlen - sie gingen nicht in den kopf, sondern direkt in mein herz.

heute ist es anders.
du - und auch moni --- diese ganz besondere faszination, die seele - diese besondere schnittstelle, ich kann sie nicht mehr finden...als wäre sie auf der strecke geblieben - irgendwo zwischen heike`, theos und den tod vieler anderer...und den neuen seelen, die auch zu euch gefunden haben.

bata - sie wirkt wie eine "trümmerfrau" - sie gräbt zwischen den ruinen, versucht zu retten, was zu retten ist ---

ich schick das jetzt einfach mal ab.
vielleicht liege ich komplett falsch, aber auch das mußte mal raus...

liebe grüße
dunja amira
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  #17  
Alt 25.06.2011, 15:47
Tricia Tricia ist offline
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Beiträge: 867
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Liebe Mechthild

Es läßt mich nicht los und jetzt muß ich noch fertig schreiben .

Das was du beschreibst klingt für mich wie eine partnerschaftliche Liebesbeziehung.

Eine Liebesbeziehung zum Kind hat aber einen anderen Charakter.

Vielleicht kannst du ja was damit anfangen. Und da du schreibst du hast mit dem "Bemuttern" probleme ( in welcher form auch immer ) ist da vielleicht dein Punkt.


Liebe Biggi, liebe Mütter

Es gibt ein wichtiges Buch zur Eltern Kind Bindung. "Unsere Kinder brauchen uns" heißt es da. Von Bindungstänzen ist die Rede und von Kindern zu sich holen. Da geht es aber nicht um Kinderwunsch, sondern daß die Kinder uns verloren gehen, an die Pop-Kultur, daß sie haltlos sind.

Aber irgendwie passt es, denn unsere Kinder brauchen uns.



Liebe Grüße

Wo du nicht lieben kannst, gehe vorüber
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  #18  
Alt 25.06.2011, 16:12
Elke_S Elke_S ist offline
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Registriert seit: 06.04.2008
Beiträge: 1.702
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Ihr Lieben,

ich wollte nur mal kurz anmerken, dass ich keine Kinder habe.


Und dass ich mich an diesem Punkt der Diskussion nun also frage,
ob das nun automatisch so ist,
dass ich
nur weil ich mir Kinder wünsche
auch - irgendwo - irgendwelche habe?

Die sich zudem noch auf eine ganz bestimmte Weise verhalten?

Und die mich als Mutter brauchen?

Die ich jetzt schon bemuttern sollte?





Und trotzdem ist es auch wahr: Wenn ich mir etwas wünsche und etwas dafür tun will, dass es auch passiert, verhalte ich mich am besten schon so, als wäre es schon passiert.

Das ist eine Diskussion im paradoxen Raum des Wünschens.

Elke

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind,
sondern wir sehen sie, wie wir sind. (Talmud)


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  #19  
Alt 25.06.2011, 16:28
Benutzerbild von Ela73
Ela73 Ela73 ist offline
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Registriert seit: 02.05.2011
Beiträge: 163
Standard Danke!

Liebe Biggi,

danke für deine Antwort, die mich einfach nur bestärkt, ich bin auf meinem individuellen Weg zu meinem Kind.

In meiner täglichen Arbeit mit schwierigen Kindern, habe ich mich schon oft gefragt, warum empfangen manche so leicht Kinder und verstehen sie es nicht mit ihnen umzugehen? Warum kommt immer noch eins dazu? Warum nehmen diese Kinder ebenso kaum Hilfe an?

Du formulierst es so toll: Es gibt viele Kinder, die springen ihren Eltern förmlich auf die Mütze.

Im Kinderwunsch ist das aber anders.

Hier geht es um sehr feine Seelen,
und um andere Abkommen.

Diese Kinder brauchen uns auf eine andere Art und Weise.
Ein jedes auf seine Art.

Genauso ist es, jedes Kind ist anders und hat andere Stärken und Schwächen. Manche Kinder brauchen ihre Mama oder ihren Papa schon weit vor der Empfängnis ganz intensiv.

Danke für diese wunderbaren Zeilen!

Liebe Grüße

...nach langer Kiwuzeit mit 4 Fehlgeburten nun seit Anfang 2013 mit einem wunderbaren entspannten Mädchen im Arm... was für ein Glück!!!
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  #20  
Alt 25.06.2011, 16:42
susan susan ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Zuerich, Schweiz.
Beiträge: 176
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Liebe Biggi

Was du geschrieben hast, berührt mich auch sehr - tief in mir fühle ich, dass da viel Wahrheit darin ist. Ich muss gestehen, deinen ersten Beitrag heute Morgen habe ich nicht wirklich verstanden ;-), mit deinen Erläuterungen ist es mir nun viel klarer.

Du schreibst:

Hier geht es um sehr feine Seelen,
und um andere Abkommen

Mich würde sehr interessieren, was du über diese "anderen Abkommen" noch weisst.

Ganz herzlichen Dank dafür!

Alles Liebe

Susan
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