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  #1  
Alt 18.06.2014, 16:20
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Rebi Rebi ist offline
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Standard Anzeichen, Gedanken, Gefühle?

Hallo ihr Lieben,

ich bin verwirrt und ratlos.. Keine Ahnung, vielleicht dreh ich auch durch???

Ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll und ob mich jeder so recht versteht... Aber ich leg mal los.

Ich bin gerade in Behandlung mit Neuraltherapie und mache nebenbei auch EKT, um Kraft zu tanken und positiv zu denken, was mir doch recht gut tut und oft gelingt. Auch träume ich sehr intensiv und habe viele Bilder.

Nun hatte ich vergangene Woche wieder intensive Bilder, sowie ein Traum das ich Schwanger bin und sich ein Kind bei mir eingenistet hat und ich habe es deutlich gespürt (im Wachschlaf). Ich habe mich sehr gefreut und träumte so vor mich hin und redete mit meinem Kind.
Soweit zum Traum. Nun im realen habe ich einige Anzeichen gespürt, wie Brustspannen, Unterleibsziehen, Rückenschmerzen, Ausfluss etc. Das habe ich irgendwie positiv aufgenommen ohne zu bewerten. Immernoch so weit so gut.

Nun hatte ich letzte Woche wieder ein Neuraltherapietermin und meine Ärztin fragte ganz erstaunt, "Sind sie schon Schwanger?" Ich:"Hä?? Nein keine Ahnung, aber ich spüre schon Anzeichen ja, aber ich hatte sonst auch immer Anzeichen und da war nie was.." Sie meinte daraufhin das ich mich entspannt positiv freuen kann. Hm, ok.. kann sie Hellsehen? Nein wohl eher nicht.. Denn paar Tage später bekam ich leichte Blutungen und nur 2 1/2 Tage lang und das gar nicht viel. Natürlich war ich down und fix und fertig, hatte ich doch mehr Hoffnungen gehabt und wurde gleich wieder zerstört. Aber das positive wäre, dass meine Tage kürzer geworden sind, was mich sehr beruhigt und ich mich auch sehr freue.

Aber was ich nicht verstehe ist: Können Gedanken und Gefühle wirklich soviel Einfluss haben, dass es auch dann so ausgeht wie man denkt?
Wisst ihr was ich meine?
Ich meine, ich habe ein Tag bevor die Blutungen kamen blöderweise im Baum gestanden und Zweige gesägt und dann dachte ich.. uih da hast du dich bestimmt zu sehr angestrengt und nicht das du morgen blutest.. zack wurde es war. Und das geht mir echt häufig so.. Nicht nur bei mir.. ich träume oder denke ich an andere Leute und dann wird das wahr.. Ist schon manchmal beängstigend. Meistens ist es positiv, aber bei mir irgendwie immer negativ.. Wie komme ich denn noch mehr zu mein Kind? Ich habe auch ganz deutlich gespürt das ich keine Kraft mehr für diesen Zyklus hatte und ich muss doch stark für unser Kind sein. Ich weiß irgendwie nicht weiter was ich sonst noch tun kann. Wie komme ich denn noch weiter in den Kontakt zu meinem Kind???

Fragen über Fragen.. vielleicht bin ich schon irre geworden?

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen oder einfach eure Gedanken schicken, die mich ein wenig aufmuntern? Mein Kiwu ist schon solange...

Viele Grüße
Rebi

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  #2  
Alt 18.06.2014, 19:39
Susie Susie ist offline
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Liebe Rebi,

zuallerst einmal vielen Dank, dass Du den Mut hattest hier von Dir zu schreiben.

Dann, das allerwichtigste, nein, Du bist nicht irre, sondern ja, Du bist gesund und normal. Das was Du erlebst, den Einfluss der eigenen Imaginationen und Gefühle auf die Wirklichkeit und das "Vorherahnen" von Situationen ist auch normal, haben wir alle, wird aber in dieser Gesellschaft in diesem Jahrhundert nicht als was Positives bewertet (und deswegen auch kaum gelehrt, was schade ist) Ich habe lange in Amerika gelebt und dort gibt es eine Tradition bei den Indianern, "dream time", wo Du lernst Deine Träume zu behalten und Dir tatsächlich in den Träumen Wissen beigebracht wird. (Ist ne lange Ausbildung)

Eine Geschichte, die wahr ist (und heutzutage von vielen Sportlern angewandt wird) Vor vielleicht 12 Jahren gab es eine kleine Eiskunstläuferin, die gewann mit 15 die Goldmedallie bei den Olympischen
Spielen gegen alle erfahrenen berühmten anderen Läuferinnen. Ihre Mutter sagte im Fernsehinterview, dass die Kleine als 4 Jährige Olympische Spiele gesehen hatte und seit dem jeden Tag das Dreierpodest aufbaute und sich selber in die Mitte stellte.
Es heisst auch "mind over matter" und das meint genau das, Du kannst mit Deinen Gedanken Deine Wirklichkeit beeinflussen. Dazu gab es mal vor 30 Jahren ein bekanntes Buch "Die Silva Mind Methode".

Nun aber zu Dir.
Erste Fragen zuerst: Meine Mutter hatte noch 3 Monate lang ihre Tage während sie mit mir schwanger war. Gibt es gar nicht selten. Weisst Du denn ob Du jetzt schwanger bist?

Dann Deine Frage "Wie komme ich denn noch weiter in den Kontakt zu meinem Kind???" Antwort, bist Du doch schon. Es erscheint doch schon in Deinen Träumen und spricht mit Dir. Vielleicht kannst Du auch in einer EKT Kontakt mit ihm bekommen und es fragen, was es sich wünscht.
Da Du ja viel träumst, könntest Du vor dem Einschlafen innerlich fragen, "Mein Kind, was kann ich für Dich tun" und möglicherweise träumst Du eine Antwort.

Machst Du die EKT mit Dir selber oder mit einer Begleiterin?
Vielleicht machst Du mal eine EKT zu Deinem Vertrauen.

Und vor allem, lass es Dir gut gehen!

Lieben Gruß,
Susie

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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  #3  
Alt 18.06.2014, 20:42
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Rebi Rebi ist offline
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Hallo liebe Susie,

vielen lieben Dank für deine Worte. Die tun mir gut und lassen meine Emotionen nur so fließen...

Ich habe gestern negativ getestet. Weiß aber nun nicht, ob sich nun doch ein fünktchen Hoffnung kurzzeitig eingenistet hat und gleich sich wieder verabschiedet hat? Keine Ahnung. Nach meinen Gefühlen und Gedanken und Träumen her, könnte es wohl so gewesen sein. Aber das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Ich bin auch froh diese Gabe (so nenn ich es mal einfach) "Vorahnungen" zu haben, aber sie können auch so verletzend sein...

Ich hatte mir das Buch "Emotionalkörpertherapie" gekauft und eigenständig angewandt. Das Buch ist wirklich klasse beschrieben und habe auch viel gelesen und selbst angewendet. Klar hatte ich auch 2mal sehr intensive Reisen erlebt, die vielleicht nicht ganz so ungefährlich waren, aber ich musste da so oder so alleine durch und hab es geschafft.

Aber nun bin ich irgendwie an einem Punkt angekommen, wo ich keine Kraft mehr habe oder glaube zu haben. Ich weiß nicht wie weit ich das noch durchhalte.
Auch habe ich mein Kind gefragt was es noch braucht und da kam auch Vertrauen und Stärke glaube ich. Ich weiß nicht mehr. Aber wie kann ich denn noch vertrauen, wenn meine Gefühle mich austricksen? Oder ich fühle mich ausgetrickst von meinem Körper.. Er macht irgendwelche SS-Anzeichen und ich denke, ach ja der macht das schon und dann kommt meine Ärztin und sagt, ja sie können voller Hoffnung sein und schwupps sagt mein Körper - hä hä verarscht, du bist gar nicht Schwanger. Das ist doch Kräftezehrend. Ich kann dann auch nicht mehr.

Ich muss dazu noch sagen, wir wünschen uns schon seit 6 Jahren ein Kind und ich habe noch ein Gendefekt, aber ich glaube ja trotzdem das es noch so klappen kann. Aber mein Mann hat noch zu wenig Spermien, aber das schwankt auch immer, daher seh ich das ganz positiv. Auch haben wir schon icsis hinter uns und alles, aber ich möchte doch einfach nur normal Schwanger werden. Das kann doch nicht so schwer sein...

So, jetzt hab ich doch ganz schön viel geschrieben. Nun werde ich mal eine EKT-Reise machen. Mal schauen was kommt... Vielleicht kommt ja noch eine Erleuchtung. ;-)

Viele Grüße
Rebi

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  #4  
Alt 21.06.2014, 11:43
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Anne111 Anne111 ist offline
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Standard Ich verstehe Dich so gut

Liebe Rebi

Auch wenn ich keine schlauen Tips anbieten kann, tut es Dir ja vielleicht gut, wenn ich Dir schreibe, dass ich Dich total gut verstehe und es mir auch oft so geht wie Dir.

Einerseits freue ich mich so und bin tief gerührt, wenn es mir in der Entspannung gelingt, Kontakt zu meinem Unbewussten, meiner Seele oder sogar zu meinem Kind zu finden. Das fühlt sich dann auch immer ganz echt und authentisch an. Manchmal höre ich ganz unvermittelt und unverhofft mein Kind, das mir ganz deutlich signalisiert "Ich bin da. Mir gehts gut." Aber es ist doch nachweislich NICHT da. Zumindest nicht in meinem Bauch. Vielleicht schwirrt es irgendwo in der Zwischenwelt herum und spricht zu mir. Das wäre ja schon ganz wunderbar. Doch bleibt immernoch die Frage, wie kommt es denn in meinen Bauch und in mein Leben? Andererseits frage ich mich auch oft, ob ich mir hier selbst einen Streich spiele. Und damit wird die innere Verunsicherung immer größer. Die Zeit rennt davon und mitunter fehlt die Kraft zum Hoffen und Glauben. Das kenne ich so gut. Und dann doch immer wieder die feste Überzeugung: Wir schaffen das!

Vielleicht gelingt es uns, zusammen an diesem Thema zu arbeiten?

Ich schick Dir viele liebe Grüße und Kraft
Anne
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  #5  
Alt 21.06.2014, 21:11
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Rebi Rebi ist offline
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Hallo liebe Anne,

schön das du mir schreibst. Gern können wir uns hier austauschen, würde mich sehr darüber freuen. Zusammen können wir bestimmt besser die Zeit meistern und gegenseitig unterstützen ;-)

Oh ja, ich kenne auch die Gedanken das mir mein Kind signalisiert, ja ich komme bald, habe noch ein wenig Geduld und Kraft... Manchmal hab ich dann auch Gedanken wie, mensch bilde oder rede ich mir das nur ein, aber irgendwie ist da die Hoffnung stärker und ich glaube irgendwie ganz fest im inneren das es bald einfachso klappt. Das wäre echt ein totales Wunder und da würden wir uns auch echt rießig freuen. Es ist nur gerade wieder etwas schwerer für mich, weil eben meine Ärztin fest überzteugt war, dass sie ein sehr positives Gefühl hatte.. Mal sehen. Ich werd sie auf jedenfall beim nächsten Mal einiges dazu fragen. Das hat mir irgendwie doch sehr den Boden unter den Füßen gerissen..

Vielleicht sollten wir uns mal genauer mit der Verunsicherung bzw Zweifel und Vertrauen befassen und denen zuhören was die zu sagen haben ;-)

Mir geht es jedenfalls schon viel besser. Mal schauen.. ich muss mein Vertrauen noch ein wenig aufbauen, aber das krieg ich auch hin.

Wie geht es bei dir?

Lieben Dank für die Kraft, kann ich gerade gut gebrauchen :-)

VG Rebi

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  #6  
Alt 25.06.2014, 21:38
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Anne111 Anne111 ist offline
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Liebe Rebi,

konntest Du schon mit Deiner Ärztin sprechen? Ich kann mir vorstellen, dass ihr Verhalten zu noch mehr Unsicherheit führt, auch wenn es sicher gut gemeint war. Würde mich sehr interessieren, was sie Dir dazu sagt...

Mir geht es grad nicht so gut - der allmonatliche Baby-Blues. Dabei hörte ich in der letzten Woche wieder einmal unvermittelt und deutlich dieses "Ja Mama - ich bin DAAAA!" Ja aber WO denn? In meinem Bauch sicher nicht! Ich will die Kinderseele ja ernst nehmen - ich liebe mein Kind, wo auch immer es gerade herumschwirrt. Doch ich hab wirklich Angst, dass ich langsam verrückt werde und trau mich deshalb kaum noch, Kontakt zu meiner Innenwelt aufzunehmen. Wie soll man denn da noch vertrauen können? Wenn Du magst kannst Du ja mal mein Posting lesen, das ich hier vor ein paar Wochen eingestellt habe, da steht mehr darüber...

Ich wünsch Dir Kraft und Optimismus und freue mich, wieder von Dir zu hören
Anne
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  #7  
Alt 26.06.2014, 10:35
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Rebi Rebi ist offline
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Liebe Anne,

schön von dir zu lesen.
Ja ich hab schon dein Posting gelesen. Das klingt alles wirklich sehr ähnlich wie bei mir, aber traute mich nicht bei dir hinein zu schreiben.. ;-)

Montag weiß ich erst mehr.. Ja meine Ärztin hat mir wirklich ein wenig zu viel Hoffungen gemacht, dass tat mir irgendwie nicht so gut.
Auch ich spüre mein Kind ganz deutlich und ich soll auch stark sein und vertrauen. Aber auch hatte mir mein Kind gesagt das es bei mir zu dunkel ist. Hm, aber wie kann ich denn sagen, dass es eigentlich was schönes ist und sich gemütlich machen kann, so das es mir glaubt?? Und dann kommt wieder ein anderer Gedanke, dass vielleicht noch nicht alles in Ordnung ist? Aber wie soll ich das denn angehen? Da bin ich ein wenig überfragt/überfordert?! Hm, vielleicht hast du/ihr eine Erklärung/Hilfestellung?

Nun zu dir. Ich kenne das: "Ja Mama ich bin bei dir und komme ganz bald" u.ä. Gedanken/Gefühle. Aber freu dich und rede weiter mit deinem Kind. Frag es doch mal was es sonst noch so braucht und spüre in dich hinein. Bedanke dich und Liebe dein Kind so wie es ist und das es auch ein Wunderüberraschungsei sein darf. Und sieh dir mal deine Angst etwas genauer an und frage sie was sie denn noch braucht. Und das gleiche machst du mit deinem Vertrauen. (Vielleicht sollte ich das auch nochmal machen ;-) )

Dir auch ganz viel Kraft und Vertrauen! Freu mich wieder von dir zu lesen.

VG Rebi

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  #8  
Alt 01.07.2014, 22:59
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Anne111 Anne111 ist offline
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Liebe Rebi,

wer kennt es nicht - grad war meine Nachricht fast fertig und ich kam an irgendeine Taste und alles war weg. Nur die Tränen, die beim Schreiben kullerten, sind noch da . Also nochmal:

Ich wollt mich nur mal kurz melden und hören, wie es Dir geht. Es ist so beruhigend und tröstlich, dass auch Du Dein Kind hören kannst und es Dir so ähnlich geht wie mir. Zuletzt hab ich mich garnicht mehr getraut, mein Kind zu hören vor lauter Verunsicherung und Zweifel. Das tut mir jetzt so leid und ich vermisse diese kleine starke Stimme. Werde gleich vor dem Einschlafen versuchen, Kontakt aufzunehmen und eine Botschaft in den Sternenhimmel schicken: "Ich liebe Dich - wo auch immer Du bist - und ich bin dankbar für jede Verbindung und jedes Signal, das zwischen uns besteht, mein geliebtes Kind. Danke dass Du da bist!"

Hat der Besuch bei Deiner Ärztin Dir neue Erkenntnisse gebracht?
Gute Nacht und bis bald
Anne
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  #9  
Alt 03.07.2014, 14:43
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Rebi Rebi ist offline
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Liebe Anne,

oh misst, da schreibt man und schwupps alles weg.. und dann noch mit Tränen.. da hat man doch kaum nochmal Lust alles zu schreiben ;-)
Aber schön, dass du mir geschrieben hast.

Das stimmt, es beruhigt einen wirklich, wenn man das eigene Kind hört. Und hast du dein Kind wieder gehört? Hat es sich wieder gemeldet?
Ich habe wieder mein Kind ein wenig gehört und es sagt immernoch Alles ist gut vertraue mir. Also übe ich mich im Vertrauen und Bitte das Universum um Unterstützung. ;-)
Und letztens als ich die EKT gemacht habe, kam ein doch tolles Bild. Ein Bild der Gefühle, kann ich sagen. Das war wie im Kindergarten und ich war die Kindergärtnerin. Die Kinder waren all die Gefühle die es gibt und ich hüte quasi meine gesamten Gefühle. Liebe, Sorge und Beschütze sie. Manchmal war es auch ein Chaos der Gefühle, aber wenn man sich auf jedes der einzelnen Gefühle zuwendet und ernst nimmt, dann sind alle schön harmonisch. Das fand ich irgendwie beruhigend und ein klares Bild meiner Gefühle (und auch ein Bild wie man eventuell die EKT betrachten könnte?)

So, nun zu dem Termin bei meiner Ärztin. Hm, eigentlich wollte ich soooo unendlich viele Fragen stellen.. Aber kam gar nicht dazu all meine Fragen zu stellen. Das war vielleicht auch nicht nötig. Wir redeten darüber das es viele Frauen gibt, die auch unbemerkt Aborte haben, als eine Art, dass sich der Körper an eine Schwangerschaft gewöhnt, es aber noch lernen muss wie das funktionert etc. Das es natürlich für jeden einzelnen schlimm ist, ist logisch, aber es ist möglich und das zählt. Tja, ich weiß dennoch nicht ob es geklappt hat und sie meinte eher schon und ich soll weiterhin positiv denken und Bitten. Und während der Neuraltherapie flossen nur alle Tränen.. Auch als ich im Ruheraum war, weinte ein kleines Kind was gerade in Behandlung war und es hörte sich so an wie mein Kind, dass auch ganz traurig war und es flossen in strömen nur die Tränen. Wie sagt man hier so schön, was nur offen ist kann empfangen werden ;-) Auch soll ich loslassen... Hm, das ist noch irgendwie ein Wort womit ich irgendwie noch nicht soviel anfangen kann. Also schon irgendwie, aber ich weiß noch nicht sogenau was ich loslassen soll. Ich mach auch den Kiefer frei und bin schon entspannter geworden, aber was soll ich denn nur loslassen? Mein Kind? Soll ich mein Kind loslassen? So nach dem Motto: Lass dein Kind los, dann kommt es zu dir? Oder soll ich eigentlich was ganz anderes loslassen? Hm.. tabbe noch umher wie eine Blinde die nicht weiß wo rechts und links ist..
Vielleicht soll ich einfach geschehen lassen und mich freuen das bald unser Kind zu uns kommt ohne weiter danach zu grübeln.

Danke dir für deine "Ohren" ;-)

Freu mich wieder von dir zu lesen.

LG Rebi

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  #10  
Alt 03.07.2014, 18:43
Susie Susie ist offline
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Liebe Rebi,

vielen Dank für Deinen Bericht! Das Bild des EKT-Gefühle-Kindergartens werde ich in die nächsten Seminare mit aufnehmen. Nochmals danke.

Das mit dem Loslassen kommt ja in fast jeder EKT Begleitung vor und in einer Begleitung, die meine Kollegin Anne mal mit mir gemacht hat, wurde mir auch gezeigt, wie ich das tun kann. Wenn Du in der Entspannung bist, sagst Du laut zu Dir selber und zu allen Deinen Zellen: "Ich lasse los."
Das darfst Du auch öfter sagen, so lange, bis Du in Deinem Körper eine Resonanz spürst. Du wirst dann möglicherweise spüren, wo Dein Körper noch nicht losgelassen hat, und dort wird sich dann eine Weichheit und oft auch Wärme einstellen, oder es wird Dir ein Inneres Bild gezeigt, was Du loslassen kannst. Das laute sagen von "Ich lasse los" ist so etwas wie ein Schlüssel und setzt Heilung/Veränderung in Gang.

Da Du so tolle Erfolge mit der EKT hast, wird Dir dies auch ganz leicht gelingen.

Alles Liebe,
Susie

Dr. med. Susanna Lübcke
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