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  #1  
Alt 16.08.2010, 09:11
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Ort: Tremmen, Brandenburg, Deutschland.
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Standard Heike: Silberschnurmeditation und innere Bilder

Heike 19.9.2005 Innere Bilder

Hallo meine Lieben,

unter Biggis posting "Gedanken zum Babygeflüster" sind unter
anderem die einen oder anderen Fragen und Anregungen zur Arbeit
mit den Inneren Bildern gekommen.

Ich hatte zunächst vor, gleich da rein zu schreiben. Finde aber,
dass das nicht so ganz passt. Es geht doch eher um die Fragen
und Gedanken rund um das Buch.

Also nun ein eigener Thread.

Was ist das eigentlich - die Arbeit in den inneren Bildern?

Wir arbeiten sowohl in der Praxis als auch in den Seminaren damit,
und immer wieder erlebe ich, dass Frauen und Männer sich schwer
tun, zweifeln und sich unter Umständen sogar für unkompetent
halten . Ich habe lange darüber nachgegrübelt und einiges davon
möchte ich einfach mal aufschreiben:

Wir tragen grundsätzlich Bilder in uns. Egal, ob wir diese bewusst
wahrnehmen, oder nicht. Jedes Wort, welches wir formulieren, ist
begleitet von einem Gefühl und ein Gefühl schafft immer auch Bilder,
aber auch Gerüche und körperliche Phänomene. All unsere Wahrnehmung
läuft immer auf allen drei Ebenen: Körper, Geist und Seele.

Als Kinder konnten wir noch hervorragend alle drei Kompenenten
einbringen. Im Spiel bauten wir ganze Schlösser auf, unsere Puppen
führten ein reges Eigenleben und unsere Träume stellten einen
Teil unserer erlebten Realität dar. Wir kamen gar nicht auf die Idee,
das in Frage zu stellen.

Als Teenis konnten wir tagelang im Bett liegen und Tagträumen. Einfach
so. Wir stellten uns alles möglich vor und haben regelrechte Romane
erfunden. Das war ganz einfach und wir brauchten keine Anleitung.

Je nachdem, wie positiv unsere Romane waren, fühlten wir uns davon
erfrischt.

Je älter wir wurden, um so mehr setzte sich der Verstand durch,
das emotionale, gefühlsmässige "Träumen" haben wir uns abgewöhnt,
denn Traumtänzer sind ja schließlich weniger erfolgreich.

Damit haben wir uns aber von einem ganz wichtigen Instrument
verabschiedet, nämlich fantasievolle Visionen und zukünftige
Lebensalternativen aufzubauen, auszuprobieren und abzuwägen.

Es ist hinlänglich bekannt, dass unsere Gefühle unsere Hormone
steuern. Wir wissen, dass das gesamte Körpergeschehen eine Menge
mit unserer Gefühlsumgebung zu tun hat. Das wir alleine schon durch
unsere Gedanken freudige Erregung oder auch ein flaues Gefühl im
Magen auslösen können. Wenn wir uns lange genug darauf konzentrieren,
dann können wir sogar niessen.

Es gibt Menschen, die sogar ihre Körperfunktionen auf Null herunter
fahren können. Wir bewundern und bestaunen dass, und haben vergessen,
dass das menschliches Erbe ist.

Übertrieben könnten wir hier das Bild aufbauen: Jeder Gedanke
zeigt sich im körperlichen, jedes Gefühl lösst eine körperliche
Reaktion aus.

Das passiert sowieso, bewusst oder unbewusst,
aber wenn wir das schon wissen, können wir es doch
auch als ein neue entdecktes Instrument einsetzen.

Dazu gibt es viele Techniken:

Hypnose,
Traumreisen,
Meditationen,
Mentaltraining
etc.

Jetzt kommen wir aber an den zweiten Pferdefuss.

Der erste war: das Träumen (wach oder schlafend) nicht mehr
zuzulassen.

Der zweite ist: wir haben Bilder im Kopf zu solchen Begriffen
wie Hypnose, Medition usw. Nicht alle diese Bilder mögen dazu
angetan sein, uns in unserer Arbeit mit den inneren Bildern
zu bestärken.

Hypnose wird zum Teil bis ins kroteske missverstanden.
Meditieren wird auch so mehr oder weniger komisch begriffen.

Die Begriffe aus der Esoterik tun dann den Rest und wir fragen
uns, ob wir uns noch im Bereich den "normalen Tickens" befinden.

Besser eignen sich also modernere Begriffe wie:

Supervision,
Heilmeditation,
(mir fallen gerade nicht mehr ein).

Wir versuchen, solche Begriffe gar nicht zu verwenden,
da sie eigentlich mehr oder weniger das gleiche Phänomen
nutzen, nämlich die Kraft der inneren Bilder.
Hantieren wir aber mit solchen Begriffen, so geraten die
meisten Menschen gleich in einen Konflikt: Das kann ich
bestimmt nicht. Das mache ich bestimmt falsch.

Der dritte Pferdefuss ist, dass wir eigentlich nicht so genau
wissen, was das soll: Silberschnur, Babyverteiler usw. Was hat
das mit uns zu tun. Wie komme ich damit an meinem Körperlichen
Problem vorbei (Eileiter, PCO usw.).

(Oh je, das wird doch länger, als ich dachte )

Das sind in der Tat berechtigte Gedanken. Und an dieser Stelle
möchte ich noch mal etwas ausholen:

Zunächst ein paar Fakten:

Man hat über Untersuchungen mit vielen Menschen herausgefunden,
dass sowohl schulmedizinischen als auch naturheilkundlichen
Medikamenten und Behandlungen ein Placebo-Effekt von ca. 50 %
anhaftet.

Das fand man sehr erstaunlich, denn lässt das zwangläufig darauf
schliessen, dass eine Heilung nicht alleine durch das Medikament
erfolgt. Zwar wusste man ja im Grunde genommen, dass der
Heilungswille eines Menschen eine große Rolle spielt, trotzdem
blieb dieses Ergebnis sensationell. (Leider habe ich keinen Link).

Zumindest bleibt die Frage spannend: was genau sind die anderen
50 % ?

Man hat außerdem herausgefunden, dass Menschen, die mit relativ
wenig Ängsten auf Diagnosen reagieren, wesentlich schneller in
die Heilung kommen.

Mittlerweile ist allgemein anerkannt: Stress wirkt sich auf
die Organe aus und je nach körperlicher Verfassung und
körperlichen Anfälligkeiten, richtet er weniger oder mehr Schaden
an. Da Stress über die Psyche aufgebaut wird, versucht man hier
auch anzusetzen. Auch logisch.

Ich könnte jetzt viele Beispiele von tatsächlichen Heilungs-
erfolgen nennen, spare mir das aber mal.

Ich möchte mehr hin zum dem, was das passiert.

Der Körper nimmt alle Signale wahr, die wir ihm geben. Das tut er
einerseits über das Gehirn (bewusste und unbewusste Signale),
andereseits auch über die Zellen direkt (jede Zelle verfügt über
ein eigenes Gedächtnis und über eigenen Informationen, Reize usw.)

Jeder Gedanke und jedes Gefühl erzeugen einen Reiz (kann man messen),
der in den Körper weitergeleitet wird. Wir können ganz bewusst
Organe "ansteuern" und über unser Gefühl dem Organ signalisieren,
was wir von ihm halten.

Wie im Gespräch mit Menschen können wir ihm signalisieren:
Du bist einfach Super! Aber auch:
Ich traue Dir nicht. Du machst das irgen wie nicht richtig.

Wer schon mal so richtig zur Schnecke gemacht wurde, der weiß,
dass das ganz schön tief gehen kann, über ein Gefühl der
Schwäche bis hin zu zittern, Magenschmerzen, Übelkeit.

Genauso so könnte sich unser Organ jetzt fühlen, dem wir mit
unserem Misstrauen die Energie rauben. Da es sich außerdem als
einen Teil unseres Selbst empfindet, wird es versuchen, dem "Auftrag"
zu entsprechen und reagiert so, wie wir es von ihm erwarten.

Wenn wir nun noch davon überzeugt sind, dass das nur medikamentös
in Ordnung zu bringen sei, so lenken wir unsere Energie und
Aufmerksamkeit auf ein Medikament oder einen Arzt oder....

Kommen wir gar nicht auf die Idee, dass ein organischer Zustand
eine Momentaufnahme sein könnte, sondern das ein Krankheitsbild
zwangsläufig in ein nächstes läuft, dann nehmen wir uns einen ganz
wichtigen Heilaspekt: nämlich die Kraft der Selbstheilung.

Wie aber können wir diesen Glaubenssatz, den wir so mühsam über Jahre
aufgebaut haben, wieder weg bekommen?

Hier kommt die Arbeit in den inneren Bildern zum Zuge.

Wir entdecken Glaubensätze (Blockaden), setzen dem neue Bilder
entgegen, bauen Alternativen auf, treten bewusst in den Kontakt mit
unserem Körper (was wir unbewusst sowieso tun ) und leiten
Heilung (Versöhnung) ein.

Um das noch mal ganz deutlich zu sagen: wir steuern körperliches
Geschehen über unsere Gedanken und Gefühle.

Glaubenssätze sind mächtige Gedanken- und Gefühlsmuster, deren
Ursprung wir erst erkennen, wenn wir uns auf die Reise durch
unser inneres Selbst begeben.

Weil wir uns dessen nicht mehr bewusst sind, glauben wir nicht
mehr an die Macht dieser inneren Bilder und sehen diese eher
in der geistigen, seelischen Ebene und übersehen ihr Zusammenspiel
mit dem Körper.

Was passiert nun mit der Silberschnur?

Sie ist ein mächtiges Instrument, den Kontakt zum Kind zu halten,
und über diesen Kontakt in der Hoffnung zu bleiben.
Gegen alle Prognosen und Diagnosen.

Sie ist ein Garant für die Hoffnung und diese innige Liebe zwischen
Mutter und Kind.

Eine Brücke des Vertrauens.



Und um hier anzukommen,
habe ich sooo weit ausgeholt!

Liebe Gute-Nacht-Grüße
und viele schöne Bilder Eurer Silberschnur,
die so gar nichts mit einfangen zu tun hat,

wünscht Euch


Heike


Birgit Zart

http://www.kinderwunschhilfe.de

Von mir ausgebildete Therapeuten in Eurer Region findet Ihr hier:
http://www.die-fruchtbarkeitsmassage.de

Auch auf Facebook könnt Ihr mich finden:
Kinderwunschhilfe Birgit Zart
sowie
Die Fruchtbarkeitsmassage- das Original nach Birgit Zart
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  #2  
Alt 18.08.2010, 17:14
heidi70 heidi70 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 11.04.2010
Ort: Oberbayern
Beiträge: 157
Standard

Hallo, - wie viele schöne Gedanken es von Heike gibt - ich staune.....Sie ist so sehr präsent.......

innere Bilder - manchmal fällt mir das leicht, und manchmal nicht (wohl meine Tagesagenda oft so voll ist). Manchmal kommen Bilder, aber nicht solche, die ich vielleicht erhofft oder erwartet hatte. Und wie gehe ich nun damit um?
Gerade zum Thema Silberschnur würde ich da gern mal ein wenig Feedback einholen: für diese Meditation habe ich mir neulich einmal Zeit genommen, und zwar nicht abends kurz vor dem Einschlafen, (wobei ich regelmäßig tatsächlcih einschlafe), sondern nachmittags. Nun - die Vision, die ich am Ende der Silberschnur-Meditation hatte, war ein leerer Strand. Alles leer, nur viel Sand, Wasser, Horizont, dunkle Wolken am Himmel. Und ich hab mich unendlich allein gefühlt! Mit ganz viel Sehnsucht nach meinem Kind, das aber irgendwie nirgends, auch nicht ganz weit weg, zu finden war.
Das beschäftigt mich jetzt sehr, und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen kann. Schließlich kann ich mein inneres Bild von einem Kind nicht erzwingen! Und wie gern würde ich mit meinem Seelchen Kontakt aufnehmen!
Bin da gerade sehr ratlos! Kann mir da einer einen Tipp geben?
Liebe Grüße
Heidi

Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf Ihnen zu reiten!
Mit meinem Krümelchen fest im Herzen (*12.02.2013, 10. SSW)

Geändert von heidi70 (18.08.2010 um 19:09 Uhr).
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  #3  
Alt 20.08.2010, 13:33
Susie Susie ist offline
Moderatorin
 
Registriert seit: 27.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 132
Standard Silberschnurmeditation

Wenn in Dir ein inneres Bild von einem leeren Strand erscheint, so ist das zuerst einmal ein Bild. Vision. Gedanken. Die Heilung findet aber über die Emotion, das Gefühl, statt.
Wenn Du also an diesem Strand entlanggehst, was FÜHLST Du dabei?
Und dieses Gefühl (vielleicht Einsamkeit, vielleicht Verlassensein, vielleicht Angst.........)
sprichst Du dann an.
Von dort geht es weiter.
Viel GLück,
Susie
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  #4  
Alt 20.08.2010, 17:19
heidi70 heidi70 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 11.04.2010
Ort: Oberbayern
Beiträge: 157
Standard

Hallo Susie,
vielen Dank für diesen Tip. Daß es um Gefühle geht, hatte ich schon wieder übersehen. Und bin ganz hektisch geworden, daß so viele andere mit der Silberschnur-Meditation ihrem Kind begegnen. Ich hatte schon (wieder) das Gefühl, zu versagen, weil ich als einzige meinem Kind irgendwie nicht begegnen kann.
Nun gut - ich werde beim nächsten Mal in mich hineinfühlen, und mal sehen, was passiert!
Liebe Grüße
Heidi

Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf Ihnen zu reiten!
Mit meinem Krümelchen fest im Herzen (*12.02.2013, 10. SSW)
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  #5  
Alt 26.08.2010, 18:46
Jeanne Jeanne ist offline
Ungeduldige Nörgelnudel
 
Registriert seit: 25.08.2010
Ort: NRW
Beiträge: 106
Standard

Hmm, ich weis nicht ob es richtig hier ist, aber ich habe meine kindliche Seite, nicht verloren, obgleich ich bald 24 werde. Ich denke bei mir liegt der Hund in meiner Vergangenheit begraben, zu der ich nicht weiter ausholen will.
Fakt ist dass ich jeden Tag Tagträume habe und auch nachts ein ziemlich großes Kontigent an Träumen.
Nur immer öfter sind es Träume von Schwangerschaften mit anschließender Entbindung eines Mädchens oder eines Jungen... kann das heißen, dass sich mein "Seelchen" noch nicht entschieden hat, was es wird???

Und könnte mir jmd freundlicherweise nochmal erklären, was es mit der Silberschnur auf sich hat? Das verstehe ich nämlich nicht so wirklich...

Lg Jeannette
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  #6  
Alt 26.08.2010, 22:34
Benutzerbild von Anne68
Anne68 Anne68 ist offline
...hofft weiter...
 
Registriert seit: 25.04.2009
Beiträge: 1.332
Standard Silberschnur

Liebe Jeannette,
das "Silberschnur-Auswerfen" beruht zum einen auf einem inneren Bild, sich mit dem Kinderseelchen zu verbinden, zum anderen auf einer Meditation auf Biggis CD "Kinderwunschreisen".
Hier läuft auch gerade eine Diskussion, vielleicht magst Du da ja mal mitlesen?
http://www.frauenworte.de/vbforum/sh...ad.php?t=36502

Liebe Grüße
Anne

PS: Und wenn Du in die Suche das Stichwort "Silberschnur" eingibst, erhältst Du noch viel, viel mehr Gedanken dazu!


Ich glaube an Wunder!!!!
Anne mit 4 ****
(2000/2007/2009/2010)
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  #7  
Alt 10.11.2013, 20:21
Bea13 Bea13 ist offline
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Registriert seit: 10.11.2013
Ort: Stuttgart
Beiträge: 6
Standard

Mich interessiert das Thema auch. Mir kommen immer wieder die Zweifel, ob ich das richtig mache? Ich bin noch neu auf diesem Gebiet. Meine Gedanken sehen so aus: Mein Kind krabbelt mir entgegen, dabei stelle ich mir vor, wie es angezogen ist. Und ich sage: >>Kind, komm' zu mir...<<. Mein Kontakt ist noch recht kurz. Ich träume vielleicht wenige Minuten. Vor kurzem hatte ich meinen drei Monate alten Neffen auf dem Arm. Er war schon richtig schwer. Dieses Gefühl des Tragens versuche ich auf mein Baby zu übertagen. Ich halte mein Kind auf dem Arm. Ich kann das nicht so recht beschreiben. Ich bin ja erst am Anfang. Manchmal kommt mir das immer noch seltsam vor. Geht es euch auch so?

LG

Bea
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  #8  
Alt 21.11.2013, 17:01
Susie Susie ist offline
Moderatorin
 
Registriert seit: 27.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 132
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Liebe Bea,

ich war krank und Anne's computer war auch krank und so kommt die Antwort erst heute.
Natürlich kommt Dir das alles recht seltsam vor, denn es ist ja eine für uns erst einmal ungewohnte Weise mit sich und mit inneren Bilder um zu gehen. Du bist aber auf dem genau richtigen Weg und mit jedem Tag wird Dir der Weg vertrauter, bis er eines Tages "ganz natürlich" wird. Mach einfach weiter so und höre vielleicht die CD von Biggi dazu.

Dir alles Gute

wünscht Susanna

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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  #9  
Alt 19.08.2015, 08:49
Nelly81 Nelly81 ist offline
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Liebe Heike und liebe anderen :-)

Dieser Thread ist zwar schon etwas älter, dennoch möchte ich ein paar Worte da lassen. Ich habe hier gerade gelesen und finde diese Gedanken wirklich wunderbar inspirierend. Wir lassen wirklich viel zu oft keine Träumereien zu und werden immer mehr zu "Kopfmenschen". Da ist es umso schöner, wenn wir wieder an unsere Träume und inneren Bilder erinnert werden :-)

Ich habe gerade Urlaub, daher werde ich mich direkt auch wieder auf Reisen begeben und lege gleich Biggis CD ein. Ich befinde mich gerade in der Warteschleife der 3. ICSI und versuche mir und meinem kleinen Einzelkämpfer Mut zu machen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür :-)

Euch alles Gute, Nelly
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  #10  
Alt 19.08.2015, 11:35
Nelly81 Nelly81 ist offline
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Beiträge: 63
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…gesagt, getan…
Ich möchte Euch von meinen inneren Bildern erzählen, die mir gerade während der CD begegnet sind. Es flossen wieder einige Tränen, nun aber fühle ich mich erleichtert und „leichter“.

Wieder war die ältere, großmütterliche Frau dabei und auch die jüngere, schöne blonde Frau, die in leuchten silberne Gewänder gehüllt ist. Beide begleiten mich seit geraumer Zeit immer dann, wenn ich mich entspanne. Während die ältere Frau fast immer ein geheimnisvolles Lächeln hat und mich häufig liebevoll tätschelt, bleibt die jüngere leuchtende Frau etwa einen halben bis einen Meter auf Abstand und zeigt kaum eine Regung im Gesicht. Dennoch ist sie mir positiv gegenüber. Sie ist vielleicht eine Art Hüterin.

Wir reisten auf der CD zu dritt im Ballon zu dem Licht allen Ursprungs. Plötzlich erschienen meine zehn Eizellen, die ich letzte Woche bei der ICSI verloren hatte, als leuchtende Perlen und schwebten um mich herum. Meine Tränen flossen. Sie schwebten um mich herum, um Abschied zu nehmen. Ich gab sie frei und sie schwebten zurück zum Licht allen Ursprungs, mitten hinein. Das Licht leuchtete einen Moment heller auf, als die Eizellen mit ihm verschmolzen. Die ältere Frau tätschelte mich wieder tröstend. Beide Frauen waren sehr positiv gestimmt. Mir kam der Gedanke, dass meine Eizellen nun zurückgehen, aber wieder kommen werden, wenn es soweit ist.

Ich sah dann von weitem meine Kinder im Teenageralter, einen dunkelhaarigen Jungen und ein blondes Mädchen. Sie lächelten und winkten mir zu. Dann schwebte der Junge als Baby heran und war von Licht umgeben. Es erschien eine Eizelle, die wie eine Perle vor meinem Bauch leuchtete. Sie blieb dort in der Luft schwebend vor meinem Bauch „stehen“. Die jüngere Frau mit silbern leuchtenden Gewändern nahm eines ihrer silbernen Tücher und hielt es an die Perle. Die leuchtende Perle sank dann in meinen Bauch ein.

Das dunkelhaarige Baby war dann wieder da, lachte und gluckste und klatschte in die Hände vor Freude – und Erleichterung? Mir kommen schon wieder die Tränen wenn ich das hier schreibe. Ich habe mich während der Bilder gefragt, warum ich so weine. Es war vor Glück!

Ich hoffe so sehr, dass ich meine Träume nicht zu sehr selbst gesteuert habe, weil ich es mir so sehr wünsche.
Ich wünsche mir, dass dieses Bild wahr wird und mein Baby bald zu mir kommt.
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