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  #11  
Alt 15.01.2013, 22:40
Susie Susie ist offline
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Registriert seit: 27.01.2008
Ort: Berlin
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Liebe Jutta,

das ist ja eine wundervolle Nachricht, gratuliere und ich freue mich riesig!!!!!!!
Die EKT hilft Dir auch mit Deiner Furcht.
Wenn Du an den oben geschriebenen Text gehst und statt des Wortes "Hilflosigkeit" das Wort "Furcht" einsetzt, dann geht es eben genau so.
Du könntest die Furcht auch noch genauer beschreiben, "Furcht vor........." ich spüre Dich.

Hast Du einmal die Furcht in Liebe angenommen,
dann fragst Du sie in einem 4. Schritt "Meine Furcht, was kann ich für Dich tun?"
Und wieder-bleib in Deinem Körper, und erspüre, was die Furcht sich von Dir wünscht.

Du kriegst das bestimmt hin, und wenn Du es nicht alleine schaffst, gibt es schon einige EKT Therapeutinnen in Deiner Nähe.

Ich drück Dir die Daumen,
mit ganz liebem Gruß,
Susanna
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  #12  
Alt 16.01.2013, 16:28
Sita Sita ist offline
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Registriert seit: 28.01.2012
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Liebe Jutta!
Ich habe (auch) 4 Kaiserschnitte hinter mir. Der erste war ein Notkaiserschnitt, der zweite war 'geplant', da ich zu schnell nach dem ersten KS wieder ss wurde und das Kind (laut) FA zu groß war, um es in dieser Situation spontan zu entbinden. Beim 3. Kind habe ich es nochmal (nach langen Diskussionen mit meinem FA) mit Einleitung durch Wehentropf versucht. Auch hier klappte es nicht, da die Herztöne meines Kindes sehr unregelmäßig waren und die (sehr erfahrene) Hebamme deswegen davon abriet, den natürlichen Weg weiter zu gehen. Tja...und beim 4. Kind konnte ich meinen FA nicht mehr überreden. Zu allem Überfluss brauchte ich auch noch jedes Mal eine Vollnarkose, da ich chronisch krank bin.
Seit spätestens dem 2. KS fühle ich mich so richtig...weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll...hmmmm ja, als Versager. Weil ich nicht in der Lage war, meine Kinder auf die Welt zu bringen.

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  #13  
Alt 17.01.2013, 15:37
Susie Susie ist offline
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Registriert seit: 27.01.2008
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Liebe Sita,

ich bin ja schon ein bisschen älter, aber als ich noch Medizin studierte, war bei Frauen nach 2 Kaiserschnitten Ende. Sie wurden angehalten nicht noch einmal schwanger zu werden und es wurden auch oft Eileiter durchtrennt. Das heisst für mein Verständnis bist Du eine HELDIN, weil Du Dich getraut hast auch noch ein 4. Kind auszutragen.

Damals wurde ausserdem empfohlen, nach einem Kaiserschnitt die Gebärmutter nicht mit einer natürlichen Geburt zu belasten, weil sie das mit der Narbe nicht verkraften würde.

Das nur mal auf der Ebene.

Auf einer ganz anderen Ebene ist es auch so, dass Du Dein Versagensgefühl mit der EKT ansprechen kannst, so wie oben beschrieben. Das mag Deine Einstellung Dir gegenüber verändern.

Dir alles Liebe,
Susanna
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  #14  
Alt 19.01.2013, 16:44
Sita Sita ist offline
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Liebe Susanna,
danke für Deine netten Worte!
Ich werde das mit der EKT auf jeden Fall versuchen, da ich mich immer wieder mal in dem Strudel von Selbstverachtung und Depression wiederfinde.

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  #15  
Alt 11.03.2013, 22:48
Carmen LG Carmen LG ist offline
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Liebe Jutta,


wie geht es Dir und Deinem Bauchzwerg?


Mich haben Deine Beiträge sehr berührt und heute ist mir ein Buch über den Weg gelaufen, bei dem ich an Dich denken mußte:
„Meine Wunschgeburt“ von Ute Taschner und Kathrin Schreck.
Die Autorinnen haben ihre ersten zwei Kinder per Kaiserschnitt bekommen und das dritte dann jeweils spontan. Und darum geht es in diesem Buch. Wie kann eine Geburt nach Kaiserschnitt verlaufen, sowohl eine Spontangeburt als auch ein erneuter Kaiserschnitt. Wie kann die Frau in beiden Fällen zu einer selbstbestimmten Geburt kommen. Vielleicht findest Du da ja was für Dich.


Eines möchte ich Dir auf jeden Fall noch mitgeben: Ich habe den Eindruck, daß für Dich der frühzeitig festgelegte Geburtstermin für den Kaiserschnitt ein ganz großes Problem war. Das muß aus medizinischer Sicht nicht sein. Der einzige Grund dafür ist in der Regel, daß es besser planbar ist und man den OP besser auslasten und die Wochenenden besser freihalten kann. Für Dich und Dein Baby ist es wahrscheinlich besser, wenn Du den spontanen Wehenbeginn abwartest und dann ins Krankenhaus gehst zu dem Kaiserschnitt. Bei uns in der Nähe gibt es Häuser, die das anbieten. Und ich bin auch so zur Welt gekommen. Bei meiner Mutter wurde kurzfristig entschieden, daß es doch ein Kaiserschnitt wird. Sie hatte aber schon Wehen. Und der Kaiserschnitt verlief problemlos.


Alles Gute,
Carmen
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  #16  
Alt 01.04.2013, 21:42
Jule71 Jule71 ist offline
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Standard Liebe Carmen,

danke für Deine Rückfrage. Derzeit geht es mir/uns sehr gut, der KS ist wohl noch so weit weg, dass er mir derzeit gar keine Gedanken bereitet.
Dazu trägt wohl auch mein neuer Frauenarzt bei, der das ganze extrem entspannt sieht und auch den Termin erst eine Woche vor der Geburt plant...er hat wohl keine Befürchtung, dass die Narbe reissen könnte, in der SS sowieso nicht und auch sonst - das entspannt mich natürlich auch.
Ansonsten warte ich einfach mal ab, wann sich die Gedanken und das Sorgen machen wiedr einstellt - und entscheide dann, wie ich damit umgehen möchte.
Bis dahin lasse ich das Thema ruhen.
Ab Du wirst bestimmt noch zu gegebener Zeit von mir lesen
Ganz liebe Grüsse,
Jutta
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  #17  
Alt 14.09.2013, 00:07
Jule71 Jule71 ist offline
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Standard Update

ihr lieben alle,
die ihr mit mir gefühl habt - ich wollte euch noch informieren, dass ich bereits am 24.06 meinen 4.sohn per kaiserschnitt entbunden habe. ohne jegliche angst ! eine woche vor dem geplanten termin bin ich mit leichten schmerzen mittags in die klinik, da mein frauenarzt gerade zu hatte. 1,5 h später war mein sohn da! ich hatte richtige wehen ( das erste mal, habs gar nicht gemerkt) und die ärzte hatten angst, dass die narbe reisst, war dann auch tatsächlich erwartungsgemäss dünn. mein mann war beruflich 200 km entfernt und konnte so schnell nicht kommen, was ich aber gar nicht schlimm fand, im gegenteil, ich konnte mich voll auf mein kind konzentrieren. sogar mein arzt hat es noch rechtzeitig geschafft und konnte mich operieren. die schmerzen danach waren zwar ätzend, aber ich war schnell wieder fit. und mein sohn ist wirklich der liebste von allen, ruhig, ausgeglichen, angekommen. danke euch allen ! lg jutta
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  #18  
Alt 15.09.2013, 18:01
Susie Susie ist offline
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Registriert seit: 27.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 132
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Liebe Jule,
Herzlichen Glückwunsch. Es gibt eben doch noch Heldinen!
Ich freue mich so sehr, dass Du Deinen Sohn im Arm hälst!
Weiterhin Sonnenschein,
alles Liebe,
Susie

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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  #19  
Alt 08.03.2014, 20:55
*Bella* *Bella* ist offline
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Beiträge: 4
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Liebe biggi!
Danke! Durch deinen beitrag bin ich nun auch auf dem weg "Danke" zu sagen. Hab meinen sohn per notkaiserschnitt auf die welt bringen müssen und ihn danach für 12 std nicht bei mir gehabt da er auf Intensivstation verlegt wurde. Ich mache mir heute noch Vorwürfe weil ich nicht bei ihm sein konnte und seine ersten Stunden einfach "verschlafen" habe. Ich hoffe das ich mir nun den weg langsam erleichtern kann indem ich meinen Teddy bzw elefanten langsam lieben lernen kann...
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  #20  
Alt 09.03.2014, 09:01
Susie Susie ist offline
Moderatorin
 
Registriert seit: 27.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 132
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Liebe Bella,
vielen Dank für Deine Offenheit, auch Deine Offenheit Dir selber gegenüber.
Nun schreibst Du, Du machst Dir Vorwürfe. Wenn Du mal in Dich gehst, wer macht denn da Vorwürfe? Ist es Dein Kopf, Dein Verstand?
Nun spür mal in Dein Herz.
Macht das auch Vorwürfe?
Oder hat das Herz Gefühle, beispielsweise eine leise Trauer, dass Du eine Zeitlang für Dein Kind nicht da sein konntest?
Oder eine Wut, dass die Geburt nicht so verlaufen ist, wie Du es Dir gewünscht hättest?
Dann begrüße einmal das Gefühl, das in Deinem Herzen ist, und bedanke Dich bei ihm.

Dir alles Liebe,
Susanna

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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