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  #1  
Alt 03.05.2014, 17:48
nadia1981 nadia1981 ist offline
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Frage Wie soll ich mich verhalten- erste Begegnung mit meinen inneren Bildern

Hi zusammen,

Ich bin ganz neu hier und dies sogleich mein erstes Anliegen.
Ich habe das Buch "Gelassen durch die Kinderwunschzeit" zur Hälfte aus und die Meditations-CD auch schon bis Track 3 gehört. (Super, endlich gehts weiter !)

Es wurde beschrieben sich seinem Inneren zu widmen, anstelle der Gebärmutter ein Zimmer zu sehen, es einzurichten mit allem was das Herz begehrt.

Das habe ich auch getan. Mein Zimmer ist Kürbisförmig, ein helles warmes orange mit etwas breiteren Längsstreifen. Viel Licht scheint von aussen nach innen zu wollen. Es steht auf der einen Seite ein Etagenbett und drumherum alles erdenkliche an Spielzeug. Vor mir ist eine tür. ich mache sie auf und sehe auf eine Wiese. Es blühen sehr schöne und besonders viele Blumen. Sie wiegen sich mit dem hohen Gras im Wind. Auf der rechten Seite steht eine stattliche, sehr alte dicke Eiche. Die Sonne strahlt durch das Blätterdach. Ich erblicke auf einem Ast einen kleinen Jungen in einer blauen jeans-latzhose. Auf der anderen Seite am Fusse des Baumes sitzt ein kleines Mädchen in einem braunen Kleid und im Arm hält es einen Teddybären.

(All dies ist geschehen / hab ich gesehen ohne vorher die CD gehört zu haben oder gar zu wissen, dass der BAum, mein Baum, mein Stammbaum sein soll.)

Sind das "meine Kinder"? Wie gehe ich jetzt weiter? Wie kann ich sie zu meinen machen?
Ich habe danach die CD gehört und von Track 1-3 alles durch- nur habe ich nie wieder die Kinder gesehen. Ich habe sie aber, wenn ich daran denke immer noch sehr klar in meinen Gadanken. Kann die Bilder auch wieder aufrufen, ohne die Augen schliessen zu müssen.
Ich war so begeistert, ich hatte meinem Mann dies sofort erzählen müssen und ich war so überglücklich, gleich 2 davon gesehen zu haben.

Ich würde mich über einen Austausch, gar eine Erklärung meiner Bilder, freuen


Mit sehr freundlichen Grüssen
Ironflower
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  #2  
Alt 04.05.2014, 10:02
Susie Susie ist offline
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Registriert seit: 27.01.2008
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Beiträge: 132
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Liebe Ironflower,

erst einmal herzlich willkommen in diesem Forum!
Du hast ja gleich ganz wundervoll losgelegt mit dem was im Buch steht und Du auf der CD gehört hast, das ist schön zu lesen.

Wenn Dir in Deinen Inneren Bildern ein "Jemand" begegnet, seien es Deine Kinder, sei es ein alter weiser Mann, oder ein Engel oder ein Tier oder jemand, den Du kanntest, der oder die schon verstorben ist, so sind Freundlichkeit/Höflichkeit und Dankbarkeit/Demut und Liebe die obersten Gebote. In Deinem Fall heisst das, Du begrüßt Deine Kinder (wenn Du alleine bist, ist laut sprechen sogar gut). Du sagst einfach "Hallo, meine Kinder, ich begrüße Euch". Und dann bleibst Du bei Deinem Inneren Bild und lässt es sich weiter entwickeln, so wie es sich ja auch bisher alleine entwickelt hat. Du bleibst aufmerksam. (An dieser Stelle ist wichtig: Nicht denken! Nichts wollen! Nicht eingreifen!, nur aufmerksam sein). Es wird sich von ganz alleine etwas in dem Bild bewegen. Nimm es wahr.

Nach einer Weile bedankst Du Dich bei Deinen Kindern, dass sie sich Dir gezeigt haben und sagst (laut) "Meine Kinder, ich danke Euch, dass Ihr Euch mir gezeigt habt". Und wieder bleibst Du aufmerksam und nimmst wahr, was sich entwickelt.

Nach einer weiteren Zeit, sagst Du Ihnen, dass Du sie liebst, "Meine Kinder, ich liebe Euch". Auch danach bleibst Du in der Aufmerksamkeit.

Wieder nach einer Zeit bietest Du Deinen Kindern an "Meine Kinder kann ich etwas für Euch tun?" Nun kann es sein, dass die Kinder Dir Vorschläge machen, die möglicherweise ganz bodenständig sind (wie, trink etwas mehr Milch, du brauchst Kalzium) oder ganz anders (wie, komm uns öfter besuchen), nimm sie wahr. Und dann, falls sie einen Wunsch an Dich haben, gib ihnen jetzt gleich in Deiner Vorstellung was sie sich wünschen. Beispielsweise falls sie sich eine grüne Wiese gewünscht haben, gehe mit ihnen in Deiner Vorstellung auf eine grüne Wiese. Und während Du ihnen ihren Wunsch erfüllst, bleibe bei Dir und spür in Dich hinein, was Du fühlen kannst, wenn Du ihnen entsprichst. Und dieses Gefühl wird bei Dir bleiben.

Viel Spaß und viel Freude in Deinen nächsten Bildern
wünscht Dir
Susanna

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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  #3  
Alt 04.05.2014, 15:00
nadia1981 nadia1981 ist offline
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Registriert seit: 03.05.2014
Beiträge: 10
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Hallo liebe Susanna,

Danke für die ausführlichen Erklärungen.
Sofort nachdem ich Ihre Nachricht gelesen habe, wurde ich die Bilder in meinem Kopf nicht mehr los. Am späten Vormittag habe ich mir dann einige Minuten genommen und mir die Bilder nochmal aufzurufen. Komischerweise kann ich jetzt nicht deuten ob folgendes Geschehnis ein Wunschdenken oder ein freies Geschehen war.
Das Mädchen, welches ich letztens gesehen hatte, sass spielend im Zimmer.

Ich habe auch ohne mich zu entspannen und bei vollem Bewusstsein ständig die Bilder vor Augen- da aber wieder sitzt es unter dem Baum. (??? verstehe ich jetzt nicht so ganz wieso, aber gut- sollten es vielleicht doch Zwillinge sein?)

Aber jetzt zu meinem emotionalen Geschehen: Ich bin dann wieder meiner Hausarbeit nach, habe staubgesaugt in dem Raum wo ich mich entspannt habe und die Kinder auch zum ersten Mal gesehen hatte. Sofort brach ich ohne Grund in Tränen aus. Für mich total überraschend und unverständlich. Es spürte sich teils als Erleichterung an, teils als Angst nicht mit den Kindern sprechen zu können. Angst vor dem Unbekannten.

Ich muss hinzusagen, dass ich beim blossen Gedanken, es könnten mich Seelen einfach so besuchen oder gar Kontakt aufnehmen wollen, in leichte Panik verfalle und es mir ungeheurlich, mich gar sehr ängstlich stimmt. Ich habe sehr grosse Angst vor Übersinnlichem (klingt blöd, aber ist so)

Nun gut, ich habe aber gemerkt, dass diese Tränen eher erleichternde waren, endlich einen Weg gefunden zu haben mit meinen Kindern in Kontakt zu treten. Ja, sogar ist irgendetwas in mir der festen Überzeugung, dass unsere 2. oder 3. ICSI dann doch erfolgreich sein wird. In dem gleichen Augenblick habe ich das verspürt wo ich die Erleichterung verspürte. Ich habe sehr weinen müssen. Habe mich dann wieder gefangen- ganz ohne Zwang.

Ich weiss nun nicht wie oft ich kommunizieren darf/ soll. Ich möchte nichts erzwingen. Zudem weiss ich nicht ob während der Entspannungsphase der Kopf dann doch noch zu sehr eingreift oder ob alles seinen eigenen Weg geht. Kann ich auch in vollem Bewusstsein kommunizieren?

Sorry für die vielen verwirrten Frage, aber ich bin auch grad bisschen verpeilt.

Liebe Grüsse
Nadia
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  #4  
Alt 05.05.2014, 22:23
Susie Susie ist offline
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Hallo liebe Nadia,

Dein "Verpeilsein" ist gut zu verstehen. Dein Verstand und Deine Erziehung haben Dir bisher Deine Welt erklärt und dazu gesagt, es gäbe nichts übersinnliches.
Nun hast Du eine Erfahrung gemacht. Eine Erfahrung, die von Deinem jetzigen Verstand nicht eingeordnet werden kann. Trotzdem hat sie ja stattgefunden.
Gib Dir Zeit. Dein Horizont wird sich erweitern, es dürfen auch andere Dinge "normal" werden.
Auf Deine Frage, wann, wie oft, wie lange darfst Du mit den Seelen kommunizieren weisst nur Du eine Antwort. So lange es Dir gut tut.
Und ja, Du kannst auch bei vollem Bewusstsein und mit geöffneten Augen kommunizieren. (Ganz ehrlich gesagt, bist Du ein bisschen "begabt" in diesen Dingen, ein Satz, den Du vielleicht nicht unbedingt hören wolltest.)

Vergiss das Atmen nicht.
Wenn Du Dich auf Deinen Atem konzentrierst, bleibst Du bei Dir.

lieben Gruß,
Susanna

Dr. med. Susanna Lübcke
http://www.emotionalkoerpertherapie.de/
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  #5  
Alt 07.05.2014, 19:45
nadia1981 nadia1981 ist offline
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Hi Susanna,
Ich bin mittlerweile soweit, dass beide Kinder im Zimmer sind.
Ich habe immer brav die 4 Fragen gestellt. Immer wieder ist der Junge dann schrittweise von aussen nach innen ins Zimmer gekommen.
Leider, glaube ich, habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe gefragt, ob die Kinder mir sagen könnten was ich anders machen sollte. Daraufhin kuckte mich der Junge sehr böse an. Danach habe ich wieder mit den 4 Fragen von vorne angefangen. Seither hat sich nix verändert.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
-Warum bekomme ich eignetlich keine wirklichen Antworten. Ich warte immer ab und beobachte das Geschehen. Ich habe mir nur vorgestellt, dass ich vielleicht Hinweise bekomme wie: Nimm Eisen, Ernähre dich gesund, Stell dein Bett um,....
-Verlange ich zuviel?
-Wie kann ich Antwort bekommen, oder ist alles dann in Ordnung und ich nur abwarten
muss.
- Was wird wohl geschehen, wenn meine ICSI durch ist? Wird die Kommunikation anders sein?
- Wie soll ich dann weitermachen? Ich habe immer gedacht, dass mein "Zimmer" meine GEbärmutter darstellen soll und sich die Seelen einfinden sollen. Ist ja geschehen, nur leider passt das vom Zeitraum der Befruchtung ja überhaupt nicht. Meine ICSI wird ENde Mai stattfinden. Werden die Seelen bleiben, verharren bis dahin oder gar wieder verschwinden ?
- Was ist, wenn ich niemanden mehr sehen kann?

Sorry für die vielen Fragen, aber ich bin froh, jemandenb gefunden zu haben, der mir weiterhelfen kann.

Schöne Grüsse und sooooooo herzlichen Dank,

Nadia
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  #6  
Alt 07.05.2014, 20:15
Susie Susie ist offline
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Registriert seit: 27.01.2008
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Beiträge: 132
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Liebe Nadia,
Du kannst keine Fehler machen.
Ganz im Gegenteil, Du hast eine Frage gestellt, "Wie kann ich etwas anders machen?" - und Du hast eine ganz eindeutige Antwort bekommen: Dein Junge kuckte böse.
Das versteht doch jede/r.
Dein Kopf, Dein Gehirn jedoch nicht. Macht nix, denn Du hast ja noch Dein Herz und Deinen Bauch.
Gib Deinem Kopf doch mal ein wenig Urlaub, hat er verdient.
Und dann frag Dein Bauch oder Dein Herz, warum der Junge böse kuckt.
Eine Ahnung hast Du ja schon. Könnte es sein, dass alles in Ordnung ist?
-Natürlich!-
Nadia, bleibe in der Liebe,
bleibe bei Deinen Kindern, egal ob sie sich zeigen oder nicht, Du kannst doch an sie denken, und gib Deinem Kopf Urlaub!
Versuch mal Dein Vertrauen zu begrüßen.
"Mein Vertrauen, ich spüre Dich"
und wenn Du es spürst, dann bleibe darinnen.

Lieben Gruß,
Susanna

Dr. med. Susanna Lübcke
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Stichworte
emotionen, meine kinder, silberschnur, stammbaum

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