Frauenworte-Forum Foerdermoeglichkeiten  

Zurück   Frauenworte-Forum > Kinderwunschhilfe > Kinderwunschhilfe

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #21  
Alt 28.03.2005, 11:24
Benutzerbild von antje67
antje67 antje67 ist offline
Mamutschka
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: .
Beiträge: 837
Standard RE: Weiberclan, Portal und ein Kongress

Meine lieben Frauen,


am 12. und 13. März 2005 wird im Würzburger Juliusspital der 1. Kinderwunschkongress stattfinden. Das ist kein Kongress, wie man ihn sonst erlebt, er ist nicht von kommerziellen Veranstaltern einfach so zusammengewürfelt, er ist auch nicht von der Pharmaindustrie veranstaltet. Ist er nicht.

Was ist er dann?

Er ist von uns Frauen gemacht. Von Frauen für Frauen.

Und wie das alles kam, dachte ich mir, schreibe ich euch hier einfach mal auf. Von ganz, ganz vorne:

Am Anfang war die Moni......



Es war einmal eine Frau in den neuen Bundesländern, die hatte richtig was am Rechner drauf.
Und wie es damals so üblich war, baute sie sich eine „private Homepage“. Darin stellte sie sich vor, ihre Kinder, ihren Mann, ihren Hund. Und sie tat noch etwas: Sie stellte auch ihr kleines Sternenkindchen vor. Paul.

Paul verließ diese unsere Welt durch einen medizinisch indizierten Abbruch und hinterließ ganz viel Trauer und Einsamkeit in seiner Familie. War unsere Moni vielleicht die erste Frau, die ihr geliebtes Sternenkind auf diese Art und Weise vorstellte? Die erste, die damit ein stilles gesellschaftliches Tabu brach und so aus sonst eisernem Schweigen nach und nach warmherzigste Nähe schuf ? Ich weiß es nicht, es könnte aber gut sein. Ab sofort bekam sie darauf viele Emails von Frauen, die ganz ähnlich betroffen waren, es begann ein reger Austausch.

Diese „Gespräche“ um die Sternenkinder tat allen gut, aber bald waren es so viele, dass Moni nicht mehr alle Mails beantworten und bewältigen konnte, also schuf sie ein öffentliches Forum. Unter www.glueckloseSchwangerschaft.de konnten sich ab sofort Frauen austauschen, die ihr Kind verloren hatten, sei es vor, bei oder nach der Geburt. Den Link braucht ihr nicht weiter zu verfolgen, den hat sich dann eine „Selbsthilfegruppe“ zum selben Thema dann eingefordert, Moni gab nach und wir zogen alle um zu den www.schmetterlingskindern.de.
Das Forum wuchs und wuchs. Endlich konnten betroffene Frauen, stille Mütter sich ihre Seele frei schreiben, wir uns alle untereinander austauschen und gegenseitig helfen. Man könnte fast schon sagen, das Schmetterlingsforum ist eine ganz freie Form der Trauertherapie, für mich war sie das jedenfalls.
Inzwischen sind Jahre vergangen. Jahr um Jahr betreut Moni ihre Seiten, die Foren, auch wenn heutzutage ganz vieles sich in technische Arbeit entwickelt hat, so weiß Moni doch stets über alles Bescheid, unterstützt neue Entwicklungen. Vieles in ihrem Leben hat sich sehr verändert, die Foren aber blieben. So manches Mal erlebte ich eine Moni, die zeitweise befürchtete, sie könnte all das nicht mehr leisten und finanzieren. Eine Moni, die nach Wegen suchte, die Foren vielleicht in professionelle Hände zu geben, um selbst dann wieder auf den grünen Zweig zu kommen.
Wir fanden aber solche Hände nicht. Besonders das Trauerforum ist so einzigartig, dass es eben bleiben musste, wie es ist. Auch wenn dies für Moni immer und immer wieder hieß: weitermachen! Irgendwie weitermachen.

Moni ist heute Mutter von drei lebenden Kindern, alleinerziehend, berufstätig, nebenbei ist sie Stillberaterin, macht Babymassage, ist Ansprechpartnerein im Thüringer Raum für trauernde Frauen, sie kann Emotionalkörpertherapie, die Fruchtbarkeitsmassage, sie kann Frauen im Kinderwunsch begleiten, sie ist der „Fels in der Brandung“ des Weiberclans und: Sie ist vorgestern Omi geworden!
Herzlichen Glückwunsch Moni!


Dann kam Biggi.....



Das bin ich. Mein Sohn Jannik starb kurz vor seiner Geburt in der 23. SSW. Ich war damals vollkommen schockiert, schloss meine Praxis in Berlin, die ich 10 Jahre lang geleitet hatte, zog meinen Schlafanzug an, zog ihn nicht mehr aus. Ich ging einzig vor die Tür, um laut und lange meinen Protest kundzutun über die Art und Weise, in der damals mit uns stillen Müttern in vielen Kliniken noch umgegangen wurde. Ich hatte keinen Bauch mehr, aber auch kein Baby, ich hatte kein Wochenbett, entbunden hatte ich aber sehr wohl.
Morgens um halb sechs wurde ich aus der Klinik entlassen, müde, hungrig, ohne ein Recht auf den Körper meines Sohnes, der noch kein Bürger dieses Landes war, weil er dafür einfach zu wenig gewogen hatte. Ihn aus der Pathologie freizubekommen war ein Kampf gegen die Windmühlen, den kämpfte ich, und ich kämpfte gleich noch weiter. Es folgten mehrere Fernsehbeiträge, ich hoffe, dass wir technisch bald mal soweit sind, diese hier zum download herein zustellen.

Das ist nun gut 5 Jahre her und manchmal kann ich kaum glauben, dass in so wenig Zeit so viel geschehen ist. Wir haben wirklich viel verändert.
Mitten in dieser meiner Protestzeit traf ich zunächst auf Conni von www.die-muschel.de, die Ärmste musste mit mir mein „Erstgespräch“ führen, und zugleich auch auf die Foren der gluecklosen Schwangerschaft, hier hatte ich meine kleine Welt gefunden, in die ich mich Tag für Tag und viel mehr noch Nacht für Nacht zurückzog und in Siebenmeilenschritten meine Trauerarbeit leistete. Ich hatte schon Angst, ich wäre süchtig nach den Foren, das war ich aber nicht, ich habe sie nur für eine gewisse Zeit in meinem Leben sehr, sehr gebraucht.
Bald hatte ich so neue Freundinnen gefunden, „virtuelle“ Freundinnen, und als die erste von ihnen sich bald nach einem weiteren Kind sehnte, konnte ich mich nicht zurück halten, ich half, und gab damit auch meine „Anonymität“, die ich bis dahin in den Foren ja hatte auf.

Ein halbes Jahr nach Janniks Tod steckte ich wieder in der Kinderwunscharbeit, aus der ich ja einmal gekommen war, in die ich aber eigentlich gar nicht mehr zurück gewollt hatte. Im November 1999 fand in München das erste Kinderwunschseminar für trauernde Mütter statt. Kurz danach richtete mir Moni ein eigenes Forum ein, weil es einfach so viele Fragen zu diesem Thema gab. So arbeitete ich also doch wieder im Kinderwunsch und der Homöopathie, zunächst ausschließlich für „unsere“ Frauen, also für unsere trauernden Mütter.
Mein Forum sprach sich aber herum, und wie! Ganz schnell ging das, da kamen aus anderen, ganz üblichen Kinderwunschforen die Frauen zu den Schmetterlingskindern, und ich lernte, wie wichtig diese Arbeit gerade in naturheilkundlicher Hinsicht ist. Es wurde höchste Zeit, eine Homepage zu schreiben, das tat ich, und bis heute wird sie von weit über 10 000 Frauen monatlich besucht. Viele Frauen schrieben mir dann: „Liebe Biggi, kannst du nicht mal ein Buch schreiben, dann kann ich dich mit ins Bett nehmen“.
Das tat ich dann auch. Mein Buch „Babygeflüster“ wird hoffentlich zum Jahreswechsel fertig sein, es ist schon seit Wochen im Lektorat.
Als ich das fertig hatte, war mir noch mal klar, dass ich jeden Tag weiter lerne, und weiter und immer noch weiter. Und vor allem, das „die Sache an sich“ immer weiter geht, dass wir Frauen uns ganz wunderbar gegenseitig helfen können.

Dann kam Heike.....



Ich merke gerade, dass ich hier keine vollkommen korrekte Chronologie hinbekomme, das alles greift natürlich ineinander, ich mach aber trotzdem mal hier so weiter.
Heike ist meine beste Freundin. Früher sind wir immer zusammen verreist, später haben wir zusammen gebaut, seit 12 Jahren wohnen wir direkt nebeneinander. Wir haben uns ein süßes kleines Wallfahrtsdorf im Berliner Umland dazu ausgesucht, und manchmal munkelt man, Tremmen sei ein heimliches KinderwunschmekkaJ.
Zuerst aber war das ganz anders. Heike arbeitete in der Wirtschaft, und ich zottelte sie an den Wochenenden immer mit zu meinen Seminaren. So lebte sie einen ordentlichen Spagat. Tagsüber Marketing und Männerwirtschaft, abends und am Wochenende dann Weiberkrams und Emotionalkörpertherapie.

Anfangs dachte sie noch, sie könnte den Weiberkrams in ihren Beruf einfließen lassen, das blieb aber lange Theorie. Dann kam ganz praktisch ihre Tochter Anna, und Heike war zuhause. In dieser Zeit schnatterte ich sie täglich voll, mit all meinen Ideen, Fragen und Hoffnungen. So begleitete sie mich also nicht nur in meiner Trauer, sie war auch ganz dicht an jedem weiteren Schritt, den die Foren allmählich gingen.

Bald war sie schon mitten drin in Trauer- und Kinderwunscharbeit , gab längst Seminare. Und dann kam die Zeit, da überhäuften mich viele „ehemalige“ Kinderwunschfrauen mit Fragen über Gesundheit und Erziehung ihrer jüngsten Sprösslinge. Ich jedoch konnte das nicht auch noch schaffen. Ich stiefelte also durch den Garten und erklärte Heike, dass sie das jetzt übernehmen müsse. Da rannte ich natürlich offene Türen ein, Heike tat nichts lieber,
als die www.mutterseite.de ins Leben zu rufen und dort ein ganz gemütliches Forum rund um die Mutterschaft zu moderieren, natürlich ganz in ihrem üblichen herzlichen Tonfall.

Tina 13....



Tina lernte ich vor vier Jahren auf einem meiner Seminare kennen. Dann kam sie auf noch eines. Aber sie wurde einfach nicht schwanger. Das ärgerte mich sehr. So sehr, dass ich sie auf weitere Seminare einlud. Bald unterstützte sie mich, und bald lernte sie und lernte. Tina ist eine Frau, die ist einfach unglaublich gut darin , in den Bäuchen anderer Frauen die Gefühle zu lesen. Um nicht zu sagen: saugut! So bat ich sie immer wieder an die Bäuche „meiner“ Frauen und wir wurden richtig gute Freundinnen. Endlich wurde dann auch Tina schwanger, im März wurde Henriettchen geboren, sie ist einfach zum knuddeln. Tina begleitet Frauen im Norddeutschen Raum.

Christine......



Christinchen kam zeitgleich mit Tina zu uns. Auch sie lernte ich einst auf einem Seminar kennen, auch hier wurde eine Freundschaft daraus. Und auch Christine hat längst Schwerpunkte. Erstens kennt sie sich am besten von uns mit der Reproduktionsmedizin aus. Sie ist ausgebildet in systemischer Familienaufstellung, EKT, Trauerarbeit und hat ein Superhändchen, was Konfliktlösung und die Auflösung von Traumen betrifft.Sie begleitet Kinderwunschpaare als Coach durch die Behandlungszyklen, gibt Seminare zur Fruchtbarkeitsmassage und macht Einzel- und Paarberatung Christine hat drei lebende Töchter, ihren Sternenjungen Aljoscha und eine Enkeltochter. Sie arbeitet im Frankfurter Raum.

Simonchen....



Auch Simone kam sowohl über ihre Trauer als auch über ihren Kinderwunsch zum Weiberclan. Ja, das war immer irgendwie ein wenig ähnlich. Wir lernten und kennen, wir unterstützen uns,ihr Mann Berni kochte zusammen mit Christine’s Mann Klemens für so manches Seminar. Simone ist dabei eine absolut gute Homöopathin zu werden, sie kann Cranio, im Augenblick aber ist sie in erster Linie Mutter. Wunschkind Oskar ist wie Henriettchen auch ein „Lübeckbaby“ und gerade mal 7 Monate alt.

Gisimaus.......


Unsere Gisela arbeitet seit Jahren hier im Hintergrund, sie macht meine Homepage und wuselt pausenlos rund um die Technik. Logisch, dass sie und Moni ganz viel gemeinsam machen.


Der Clan......



Irgendwann einmal, und die anderen mögen mich ganz unbedingt ergänzen, wenn ich hier patze, wie war das eigentlich. Wir mailten zunächst, erst wenig, dann ganz doll, dann lud ich alle mal nach Tremmen ein, wir liebten uns und nahmen uns vor: Wir machen so weiter. Hand in Hand. Von Frau zu Frau. Wir wussten, wir brauchen diese gegenseitige Unterstützung. Gewiss es gab und gibt immer ganz viel Unterstützung auch aus den Frauen der Foren heraus, so, wie die Forumsfrauen sich auch immer wieder gegenseitig unterstützen. Der Weiberclan aber war etwas besonderes. Hier ging es um den ganzen Stress im Hintergrund der Forenarbeit. Hier ging es auch immer wieder darum, einen Zusammenhalt zu haben, heraus zu kommen aus dem Einsamkeitsgefühl, was man manchmal haben kann, wenn man ein Weltverbesserer ist, vor allem aber auch darum, die Arbeit zu SICHERN und Pläne und Perspektiven zu schmieden.

Glaubt mir, gemeinsam war alles einfacher. Bata und Zazie sind von Anfang an als Verstärker dabei. Und wir haben so manch eine Krise gemanagt. Viele Frauen lachen da, wo eine einzige vielleicht weinen würde. Unter diesem Motto haben wir per E-Group und eigenem Chat so ziemlich alles hinbekommen. Und wir fühlen uns weiterhin guter Dinge, die Welt zum guten hin zu verändernJ


Das Portal...



Lange schon ist uns klar, was einfach nicht zu übersehen ist: Es gibt eine Brücke.
Eine Brücke von den Schmetterlingskindern über die Kinderwunschhilfe hin zur Mutterseite.
Es ist ein Thema, es ist eine Sprache, es ist eine Freundschaft. Deshalb arbeiten wir inzwischen schon seit einem Jahr daran, alle drei Seiten in einem einzigen Portal zusammen zu fassen. Emotional sehnen wir uns danach, brauchen wir das, technisch ist das aber nicht so ganz einfach. „Frauenworte“ sind das, was uns verbindet. „Frauenworte“ sprechen die Dinge eben anders aus und haben meistens ihre eigene Wahrheit.
Unter Frauenworte wird daher auch unser Portal zu finden sein.


Der Kongress.....

Wir trauen uns was.
Weil wir eben nicht mehr alleine sind, wir haben uns und alle Forumsfrauen haben alle Forumsfrauen. Wir haben uns irgendwie alle gegenseitig. Da hat man was. Vor allem Mut.

Wir haben uns gedacht, dass es wohl nicht funktionieren wird, wenn wir uns in einen Schaukelstuhl setzen und darauf warten, dass die Pharmas eine Kräuterpille zum Kinderkriegen entwickeln. So, wie auch der Umgang mit unseren Sternenkindern sich nicht von selbst geändert hat, sondern erst, als Frauen zu diesem Thema lauter wurden.

Das möchten wir nun, wir möchten laut werden zu unseren Themen, und das erste Thema wird die alternative Kinderwunscharbeit sein. Nennt es Kongress, nennt es gerne Tagung, so ganz richtig passt das wohl alles nicht. Wir intern haben es längst „Weiberspektakel“ genannt.

Wir werden zusammenrufen, was wir an alternativen Therapieansätzen kennen und mobilisieren können, Homöopathie, Reflexzonenmassage, Luna-Yoga, Psychotherapie,
Referenten von homöopathischen Firmen usw.
Wir werden aber auch selbst da sein, und all die Dinge sagen und weitergeben, die wir schon immer sagen und weitergeben. Nicht nur Therapeuten. Sondern auch Frauen.
Wir werden ein Wochenende gestalten voll an Information, die es sonst nirgendwo anders gibt, und voll von Workshops zum ausprobieren und drauflos arbeiten. Miteinander.


Ich schreibe euch das hier, weil ich weiß, dass viele von uns hier die eigentlichen Anfänge gar nicht mehr kennen, weil viele sich manchmal fragen: „Moni? Hä ? Wer issn Moni?“, weil natürlich nur wenige wissen, welch ein Aufwand , welch eine Geschichte und welch ein gemeinsamer Geist hinter all dem hier steht.
Und, damit ihr diesen Geist vielleicht ein wenig mittragt, uns euren Segen gebt und euere guten Wünsche auf dieser spannenden nächsten Etappe.

Jede Frau, die einfach „ nur „ hier ist, trägt uns auf gewisse Weise mit, macht uns Mut, zaubert Perspektiven , Pläne und Träume in unsere Herzen. Wir tun das für uns und für jede von uns. Und damit das möglichst verständlich ist, habe ich einfach mal bei den Wurzeln angefangen, um zu erklären, von welchen Früchten wir träumen.

Lieber Gruss

Biggi und Heike

(und die anderen Clansweiber werden hier hoffentlich fleißig ergänzen und Frage und Antwort stehen!!)


Biggi@Kinderwunschhilfe.de
http://www.kinderwunschhilfe.de
http://www.sunarom.net


Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 28.03.2005, 11:29
Benutzerbild von antje67
antje67 antje67 ist offline
Mamutschka
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: .
Beiträge: 837
Standard RE: Liebe Moni, kannst du helfen wegen der Bilder?

Liebe Moni,

eure schönen Bilder sind leider nicht mit rübergekommen...:(
Hab ich was falsch gemacht?

Liebe Grüsse
antje

Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das grosse Glück kommt. Und wenn es nicht kommt hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.
Theodor Fontane
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 28.03.2005, 13:11
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings - "Der Gral und die Obstschale"

Na, liebe Biggi,

dann will ich mal den Koffer
mit den wichtigen Postings auspacken. :-)

Liebe Grüße
Gina

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Der Gral und die Obstschale"

Hallo Mädels,
ich weiß selber nicht so genau, was heute mit mir los ist.
Ich hab fast das Gefühl, ich stehe vor einem Anfall von Frühjahresputz..


Ich sitze hier und frage mich andauernd: wie kann ich all dies, was an Verhaltensmustern wichtig ist, auch endlich in die Herzen und Köpfe aller Mamis hier hineinpacken, und sichern, dass es da auch drin bleibt????

Vielleicht ist das ja vermessen von mir, schließlich dürft ihr denken und fühlen wie ihr wollt.

Ich kanns aber nicht lassen.
Nicht heute.

Ich setze euch hier daher nochmal das Posting von Nicole herein, dieses war der Anlass zur Goldmarie.

Und gleichzeitig gibt es noch einen weiteren wichtigen Anstza wieder:

Sein wie die Kinder.
Das Leben nehmen wie es ist.
Sich selbst nehmen, wie man ist.

Und nicht an sich vorbei wollen.
Sondern im Hier und Jetzt sein.


Wißt ihr, man kann mit vielen Dingen schwanger sein.
Im Grunde genommen köännte ich sogar sagen, der Architekt, der die Golden Gate Bridge gebaut hat, ging vorher mit ihr schwanger.
Sehr lange vermutlich.
ich stelle mir vor, wie er vielelicht eines Tage morgens aufwachte, in seinem Bett lag, und sich eine kleine Brücke vorstellte.
Er stand auf, ging zur Arbeit, aber die konnte er nciht so richtig machen, er war nicht konzentriert, weil sich in seine inneren Bilder immer wieder die kleine Brücke schmuggelte.

So verging Tag um Tag.
Und aus der kleinen Brücke wurde Golden Gate.

Diese Gedanken liessen den Architekten nicht mehr los.
Im Gegenteil, je mehr er versuchte, diese Gednken beiseite zu drängen, desto größer, desto lauter wurden sie in ihm.

Er saß bei seiner Arbeit und sollte doch ein Haus bauen! Geld verdienen. Er WOLLTE ein Haus bauen.
Aber das ging nicht.
Die Brücke drängte sich immer wieder auf.

Also musste er diese Brücke bauen.
Und weil er sie solange verdrängt hatte, war sie eine riesige Brücke geworden, ein Lebenswerk?

Als die Brücke schließlich fertig war, baute er ein Haus nach dem anderen, als sei es das Selbstverständlichste auf der welt.
So, wie andere Architekten eben auch einfach nur Häuser bauen.

So war das auch mit der Obstschale.
Denn so ist das immer im Leben.
Wenn wir vielleicht mit etwas anderem "schwanger" gehen, dann müssen wir dies erst hervorbringen, bevor wir uns der nächsten "Schwangerschaft", dem nächsten Schöpfungsakt zuwenden können.
Solange wir uns weigern dies hervorzubringen, uns weigern die Brücke zu bauen, oder die Obstschale, treten wir auf der Stelle. Und das ist doppelt schaden, denn all unsere Energie verwenden wir, um uns gegen das hier und Jetzt zu wehren, um die Brücke zurück zu stopfen in den fruchtbaren Leib. So sehr, dass wir dann wohl nicht mehr so ganz am Leben mehr teilnehmen sie früher einmal und vielleicht sogar blind werden, für die Geschenke des Lebens.

Wenn es die Brücke nicht gibt, gibt es auch keine Häuser.

Wenn wir die Wut nicht herauslassen, kommen wir nicht an die Zuversicht.
Wenn wir die Angst nicht verarbeiten, können wir das Vertrauen nicht wieder finden.
und so weiter.

Gebären wir also eines nach dem anderen.
Dann sind wir wieder Gebärende, so wie es sein soll.
Dann gebären wir eines nach dem anderen.
Und bauen am Ende auch wieder Häuser.

Ich umarme euch ganz dolle,
hier noch mal zur Erinnerung Nicoles Posting:


Liebe Frauen!

Auch ich war mit in Weimar dabei, und es hat mir ganz viel gebracht. Minni hat das Wesentliche schon zusammengefasst, dem kann ich mich nur inhaltlich voll anschließen - danke Ilka.
Aber etwas möchte ich (vielleicht an Biggis Stelle - es war ja ihr Traum) euch nicht vorenthalten, hat es doch so viel Inhalt.

Also, am Sonntagmorgen unseres Seminars begann Biggi mehr oder weniger mit folgenden Worten:
"Ich hatte heut Nacht einen Traum, den möchte ich Euch mal
erzählen..."

Sie träumte, eines Tages den Wunsch verspührt zu haben zu töpfern - so richtig mit einer Töpferscheibe, denn nur das wäre das ware Töpfern, denn nur das kommt so richtig aus der Mitte. Also machte sie in ihrer riesengroßen Küche Platz, besorgte sich eine Töpferscheibe und wunderschönen Ton und alles was man halt so braucht und begann. Sie begann halt zu töpfern, so wie man alles halt irgendwie beginnt. Ihr schwebte eine Obstschale vor, ja sie wollte so gern eine schöne, weitausladende Obstschale töpfern. Aber es ging nicht. Sie konnte keine Obstschale formen, alles was sie machte bekam irgendwie nichts ausladendes, sondern strebte immer irgendwie nach oben. Völlig frustriert ging sie zu einer Frau, die sich sehr gut im Töpfern verstand. Die sagte ihr, sie müsse herauslassen was in ihr steckt, sie müsse ihre Hände formen lassen, was diese grad formen möchten. Sie könne nichts erzwingen, sie solle schaun, was aus ihrem Innersten gerade heraus will.
Also begann sie erneut zu töpfern, diesmal ohne jedes Ziel. Und was kam heraus? Ein Gral. Ein hohes Gefäß ähnlich einer Vase. Für sie war es der Gral, der Gral den sie sich vorstellte, als sie das Buch von Marion Zimmer Bradley "Die Nebel von Avalon" las. Diesen Gral hatte sie getöpfert.
Es war nicht die Zeit für eine Obstschale, es war Zeit für einen Gral. Und sie töpferte noch viele Grals und verkaufte diese auf dem Trödelmarkt. Sie war richtig glücklich über diesen ihren Gral und hatte gar nicht mehr das Bedürfnis, eine Obstschale zu formen. Es war halt Zeit für den Gral, und das wußte sie jetzt.

Ich konnte für mich herausnehmen, daß es manchmal für etwas ganz anderes Zeit ist, als man es sich grad so denkt. Zum Beispiel kann es im Moment vielleicht eher Zeit für einen beruflichen Wechsel als für den Wunsch nach einem Kind sein. Es gibt so viele Beispiele und jede von Euch kann sicher selbst ein für sich passendes Beispiel finden.

Sicher könnt ihr den Kern dieses Traumes verstehen und für euch etwas herausnehmen. Ich fand ihn einfach wunderschön und sehr hilfreich.

Vielleicht schreibt Biggi ja selbst noch was dazu.

Es grüßt euch ganz lieb Nicole, die gespannt ist, was sich in ihrem Leben so alles als Gral und was als Obstschale entpuppt.


Biggi




Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 28.03.2005, 13:14
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- DAS ERSTE GEBET

DAS ERSTE GEBET

Hallo, ihr Lieben,
ich schreibe es einfach mal auf, dieses Gebet, von dem ich vorhin sprach. Es war das erste Gebet,
was mich wirklich berührte. Damals saß ich auf meinem Balkon, und hatte endlich verstanden, nach
welchem Gefühl in mir ich denn suchen sollte, um das zu finden, wofür wir so viele verschiedene
Namen haben: Gott, himmlischer Vater, Schöpfungskraft, oder, einfach nur Liebe oder das Leben
selbst ? ?
Ich schreibe euch das Gebet auf, vielleicht mag es ja die eine oder andere. Ich lasse bewusst das
Wort Gott in der letzten Zeile weg, weil ich sehr wohl weiß, dass jeder ein anderes Wort dafür hat.
Also lest es einfach so, oder fügt einen Namen an, den ihr mögt.

Dies ist kein Gebet für den Kopf, es ist mit dem Bauch zu lesen.
Mit dem Herzen.

Es ist nicht so wichtig, WAS jemand schreibt, sondern, was das, was er schreibt, In uns tut.

Aber, das könnt ihr ja alle ganz wunderbar.
Viel Spaß bei der ungewöhnlichen LektüreJ

Sie scheint so einfach, und kann doch so tief gehen.

Enochs Vision
Die älteste Offenbarung aus: "Das Evangelium der Essener"

Ich spreche zu dir.
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich sprach zu dir, als du geboren wurdest.
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich sprach zu dir bei deinem ersten Blick
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich sprach zu dir bei deinem ersten Wort
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich sprach zu dir bei deinem ersten Gedanken
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich sprach zu dir bei deiner ersten Liebe
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich sprach zu dir bei deinem ersten Lied
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch das Gras der Wiese
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch die Bäume der Wälder
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch die Täler und Hügel
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch die Heiligen Berge
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch Regen und Schnee
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch die Wogen des Meeres
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch den Tau des Morgens
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch den Abendfrieden
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch das Leuchten der Sonne
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch die funkelnden Sterne
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch den Sturm und die Wolken
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch Donner und Blitz
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir durch den geheimnisvollen Regenbogen
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich werde zu dir sprechen wenn du allein bist
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich werde zu dir sprechen durch die Weisheit der Alten
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich werde zu dir sprechen am Ende der Zeit
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich werde zu dir spreche, wenn du meine Engel gesehen hast
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich werde zu dir sprechen in Ewigkeit
Sei still
Wisse
Ich bin

Ich spreche zu dir
Sei still
Wisse
Ich bin

ganz herzlicher Gruss

Biggi



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 28.03.2005, 13:16
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- DER TRAUM VOM HOHEN RAT

DER TRAUM VOM HOHEN RAT

Eines Tages träumte ich vom "Großen Rat".

Und ich hab so das Gefühl, es würde heute gut hineinpassen in unser Forum, denn es fängt wieder
an, sich so "besonders schön" und kuschelig anzufühlen....

Ich träumte, ich war ein Wanderer. Ich weiß nicht, ob Mann oder Frau, eigentlich eher so
geschlechtslos, so eine Art "Hobby-Merlin-der Zauberer".

Mein Beruf war es, die Welt zu verbessern.
Meine Aufgabe war es, die Dinge zum Guten zu wenden.
Und ich tat es, in dem ich die Dinge, Pflanzen , Tiere und Menschen um mich herum heilte, so gut
ich konnte.

Manchmal saß ich also tagelang und betete für ein Gänseblümchen hier, für eine Sonnenblume da.
Unterwegs kümmerte ich mich um verletzte Tiere, um deren Sorgen, und selten ging ich auch in die
Menschendörfer, und schaute dort nach dem Rechten.

Ich war aber auch ein "Sucher".
Ständig suchte ich nach Heilweisen, nach Lösungen, versuchte all meine Fragen des Lebens zu
beantworten, und vor allem suchte ich nach Rezepturen und Zutaten für Arzneien.

Eines Tages war ich wieder einmal in einem Menschendorf und dort sah ich, dass viele Menschen
zur gleichen Zeit dieselbe Krankheit hatten. Ich hatte zuvor noch nie solch eine Krankheit gesehen,
vor allem hatte ich noch nie eine Epidemie erlebt und so wanderte und suchte ich ganz verzweifelt
nach einem Heilmittel. Ich lief und lief durch den Urwald des Lebens, ich flehte den Himmel um Hilfe
an, aber ich konnte diese Krankheit nicht begreifen und ich wusste auch immer noch kein Heilmittel
für diese Krankheit.
So legte ich mich dann spät am Abend ins weiche Moos und schlief auf der Stelle ein.

Ich fiel in einen tiefen Schlaf und in einen besonderen Traum.

Ich stand vor einem großen Tor. Dieses Tor war geöffnet und so ehrfurchtgebietend, dass ich kaum
einzutreten wagte. Ich stand dort, eingeschüchtert und auch etwas verängstigt, und ich erschrak
bis ins Mark, als eine allumfassende Stimme nach mir rief.
"Kleiner Hobby-Merlin-der-Zauberer", du hast uns gerufen, also tritt endlich ein.
Die meinten tatsächlich MICH!!!!
Ich bekam Herzklopfen und große Angst, nein Angst wäre der falsche Begriff, ich war einfach
erschüttert vor Ehrfurcht und ich dachte, ich bin zu klein, viel, viel zu klein, um diese
hochherrschaftlichen Gefilde zu betreten.
Ich konnte aber auch nicht vor der Tür stehen bleiben, also trat ich ein.

Und landete vor einem Tribunal vieler alter und Weiser Gestalten. Sie waren so uralt, dass sie
beinahe ätherisch wirkten, und so weise, dass ich mich für meine Wenigkeit einfach nur schämen
konnte.

"Hat es dir die Sprache verschlagen??????", dröhnte da wieder diese Stimme, und ich fand sie sehr
streng.
Ja, es hatte mir tatsächlich die Sprache verschlagen. Ich bekam kein Wort heraus. Und wollte doch
aber auch nicht unhöflich sein. Was sollte ich nur sagen? Wo war ich überhaupt?

"Wo bin ich, und wo seid ihr?", fragte ich also.

"Dies ist der Hohe Rat", bekam ich zur Antwort, "und du bewegst dich unseren Gefilden. Unsere
Aufgabe ist es, die Dinge zu lenken.
Unser Beruf ist es, Antworten zu geben.
Und wir tun dies oft, in dem wir euch Heilmittel geben.
Wir erhalten die Welt gesund."

Da begriff ich langsam.
Die weisen Herrschaften hier, hatten anscheinend meine Gebete erhört, und nun endlich sollte ich
Antwort erhalten auf all meine Fragen!! Na super, dachte ich, dann komm ich mal gleich raus mit
der Sprache und frage alles, was ich so gerne so lange schon wissen mag. UND ich fragte auch
gleich nach einem Heilmittel gegen diese widerliche Epidemie.

Ich wurde aber enttäuscht. Ich bekam nämlich keine Antworten auf meine Fragen.

Stattdessen erzählte mir der "Hohe Rat", dass die weisen Menschen hier einfach keine Antworten
mehr für uns hätten. Ja, früher sei das so gewesen, aber jetzt nicht mehr. Jetzt seien die
Antworten ausgegangen.

Mein Gott, das war ja eine schreckliche Situation.
Ich stellte mir vor, dass es nun niemals mehr Antworten geben würde, niemals mehr Heilmittel und
niemals mehr Wünsche erfüllt würden.

Einen kurzen Moment lang wusste ich nicht, was ich nun sagen sollte. Aber vorsichtshalber sagte
ich mal "Danke" an den Rat und ich fragte auch, ob ich etwas für ihn tun könne.

"Ja", bekam ich zur Antwort, " das kannst du sehr wohl.
Uns hier oben sind die Antworten ausgegangen, weil in all Euren Gebeten immer nur Fragen bei uns
ankommen.
Früher einmal war das anders.
Wir bekamen Fragen.
Und wir bekamen Antworten.
Wir bekamen auch schöne Geschichten, wir hörten eure Lieder, wir bekamen auch Bilder und
durften mit euren Augen die schönsten Dinge sehen, wir hörten eure Worte, wir fühlten eure
Gefühle.
Aber irgendwann einmal, da hörtet ihr auf, uns Lieder zu singen.
Ihr hörtet auf, über schöne Dinge zu sprechen,
weil ihr sie selbst nicht mehr sehen konntet,
hörtet auf, euren Gefühlen Worte zu geben,
weil ihr sie nicht mehr wirklich kanntet,
ihr hörtet auf, uns teilnehmen zu lassen an dem, was wir eigentlich verwalten sollen und zum Glück
und zur Vollkommenheit erheben sollten,
weil ihr nicht mehr glauben konntet, dass es sie gibt.

So sind nun auch uns die Antworten ausgegangen.
So können auch wir nicht mehr wirklich sehen, nicht mehr wissen.
Nicht mehr helfen.

Wir haben die Nähe zu euch verloren.
Und somit unsere Fähigkeit, unmittelbar zu helfen.


Stattdessen verwalten wir nur mehr einen riesigen Berg an Fragen, die uns hier täglich erreichen,
und wir haben keine einzige Antwort mehr, so dass wir eure Fragen nicht einmal mehr mit Fragen
beantworten können".

Das war ja ein schönes Dilemma.
Ich fragte also, was wir denn tun könnten, um den "Großen Rat" wieder mit genügend Antworten zu
versorgen.

Auch hier bekam ich eine Antwort:

" Wir können euch nur helfen, wenn wir Bescheid wissen, wie es euch geht, wie es bei euch so
aussieht, wie ihr euch fühlt, was so los ist auf der Welt und was ihr braucht.
Wir haben sämtliche Heilmittel zur Verfügung. Aber wir können sie euch nur herunterschicken, direkt
vor die Nase, wenn ihr uns über die Krankheit informiert, für die ihr diese Heilmittel braucht. Ihr
müsst uns informieren, mit all euren Sinnen, in Worten, in Bildern, in Eindrücken und Gefühlen,
worum es sich hier handelt, dann erst können wir reagieren.
Und wir brauchen viele Eindrücke.
Auch die unwichtigen.
Vor ALLEM die unwichtigen!!!!
Denn je mehr wir wissen, desto besser können wir helfen.
Lehrt uns, wie es sich anfühlt , auf einem Karussell zu fahren, an einer Frühlingsblume zu riechen,
am Meer zu stehen, oder auf einem Berggipfel.
Zeigt uns, wie das Leben ist in all seinen Facetten, zeigt uns eure Liebe , zeigt uns eure
Leidenschaft.
Lasst uns Autofahren, lasst uns am Computer sitzen, lasst uns eine Zigarette rauchen, damit wir
wissen, wie das ist.
Und DANN könnt ihr auch wieder Fragen, um Heilung bitten, um Antworten, um Glück und
Vollkommenheit.
Denn DANN haben wir wieder auch Antworten, die wir im richtigen Verhältnis verwalten können.
Und an euch zurückgeben.
Zur richtigen Zeit.
An die richtige Stelle.

So, wie ihr uns braucht, so brauchen auch wir euch.
Und je mehr ihr mit uns zusammenarbeitet, desto besser können auch wir mit euch
zusammenarbeiten.
So sind die Gesetze.
Wir haben sie nicht gemacht, wir können nur wissen, wie man nach ihnen lebt.

Es war der zu große Respekt, der euch von uns entfernt hat.
Es war zuviel Demut am falschen Platze,
die eines Tages aus uns ehemals Partnern
dann Leidensgenossen machte.

Anstatt frohen Mutes uns mitzuteilen, was ihr bedürft,
flehtet ihr nur noch,
ängstlich,
ärgerlich,
verzweifelt.

So sammelten wir eure Ängste, euren Ärger, eure Verzweiflung.
Und ernteten dieselben.
Anstatt unsere Arbeit zu tun.

Gehe du nun zurück in dein Menschendorf.
Und erkläre den Menschen, was hier geschehen ist, und wie es wieder gut zu machen ist.
Lauscht nicht nur immer verschreckt auf das, was wir zu sagen haben.
Sondern erzählt uns in kommender Zeit selbst etwas.
Damit auch wir wieder etwas zu erzählen haben.

Lasst uns eure Worte hören,
eure Bilder sehen,
fühlen , was ihr fühlt.

Dann werden wir wieder da sein und sehr, sehr nahe bei euch.
Dann sind die Prinzipien des "Hohen Rates" wieder geheilt.
Und dann werden auch wir wieder heilen können"

Liebe Irmi,
als wir gestern Abend telefoniert haben, da erinnerte ich mich kurz danach an diesen Traum.
Ich hab mich etwas schwer getan, ihn so aufzuschreiben. Vielleicht klingt das alles auch etwas
schnulzig, das wäre nicht meine Absicht, ich wollte nur diese besondere Stimmung wiedergeben.
Dieser Traum ist schon sehr alt.
Seit dieser Nacht habe ich einiges in meinem Leben verändert.
Kleinigkeiten vielleicht nur.
Aber, ich dachte immer, schaden kanns ja nicht.
Und später, so nach und nach kam ich für mich zu dem Ergebnis, dass dieser Traum sehr wohl seine
Richtigkeit hatte.
Seitdem bete ich anders, wenn ich bete.
Ich bete zuversichtlich, und auch verantwortlich, denn mir leuchtet das schon ein, dass die ganze
Beterei oder Meditiererei keine Einbahnstraße sein darf, dass ich auch mal selber was sagen muss,
wenn ich mich angeregt unterhalten mag. Das gebietet ja schon die Höflichkeit, oder ?

Wenn ich unterwegs bin, dann schick ich auch mal ein "Telegramm" nach oben, und sag Bescheid.
Irgendwie ist es eine wundervolle Vorstellung, dass ich damit was gutes tue.
Zum Beispiel, wenn ich traurige Dinge erlebe, dann sag ich: "seid so lieb, und kümmert euch drum".
Oder ich sag mal: "Ich habe hier das und das Problem, das sieht so und so aus, es wäre nett, wenn
ihr mir helft, es zu lösen".
Ich lass mir auch helfen beim Suchen von Dingen, die ich verbummelt habe. (Und das passiert
OFT!!!!). dann sage ich: "Kann mir hier mal bitte jemand von "oben" beim suchen helfen???"
Das funktioniert. Aber nur, wenn ich dann aufhöre, SELBER zu suchen. Und nur, wenn ich klipp und
klar ansage was ich suche, wie es aussieht, und, wenn´s geht auch, wie es sich anfühlt.
Habe ich auch nur den geringsten Zweifel, dann funktioniert es nicht. Zum Beispiel, wenn ich selbst
weitersuche, weil ich misstrauisch bin, ob "die da oben" das auch wirklich schaffen. Oder, wenn ich
diesen Effekt jemanden "vorführen" will.
Ich muss es tun, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. Dann klappts.

An diesen Traum musste ich auch denken, als es ums Beten ging. Da dachte ich hier oder da: SO
betet man nicht.

Und ich musste auch an diesen Traum denken, als es hier im Forum darum ging, ob wir unseren
Kinderwunsch auch weiterleiten dürfen an die Kinderseelen.
Ich denke : JA!!!!
Auf jeden Fall.
Und ich glaube deshalb auch, dass es vollkommen in Ordnung ist, die Kinderseelen zu bitten, ihre
Ankunft hier ein wenig mitzuorganisieren.
Unter der Vorraussetzung natürlich, dass wir IHNEN auch etwas zu erzählen haben.

Hoffentlich hab ich euch nicht gelangweilt, ich wollte das nur mal loswerden, es passt so zu diesem
tag heuteJ

Lieber Gruss

Biggi



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 28.03.2005, 13:17
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- "Wenn Kinderseelen sprechen"

Von Biggi "Wenn Kinderseelen sprechen"

Ich hatte einen Traum.
Von ihm möchte ich euch erzählen.
Ich träumte von einem Frauenbauch, der schmerzte so sehr.
Die Frau - und gleichzeitig auch alle Frauen der Welt - krümmte sich unter ihm. Das konnte ich
nicht länger ansehen, also sprach ich den Schmerz an. "Schmerz ich grüße dich, es ist mir eine Ehre
dich zu treffen, sag, gibt es etwas, was du mir sagen oder zeigen möchtest?"

Der Schmerz bäumte sich auf unter meiner Ansprache und sprach: "Ich bin nur durch mich selbst
definiert, ich bin weder gut noch böse. Ich bin nur was ich bin".
Dann rückte er zur Seite und ich sah eine kindliche Seele. Ich sprach auch sie an: "Kindliche Seele,
ich grüße dich. Gibt es etwas, was du mir sagen willst ?"

Die kindliche Seele war ganz in sich zusammengezogen. Ich konnte spüren, wie es sich anfühlen
muss, soooo klitzeklein zu sein, so regungslos und gleichzeitig doch so allwissend. Sie sagte: " Ich
bin die kindliche Seele für die Frau deren Bauch so schmerzt. Ich möchte zu ihr kommen, möchte
von ihr empfangen werden, aber der Weg ist versperrt. Da ich aber schon auf dem Weg zu genau
ihr bin, kann ich nun weder vor noch zurück. Ich verharre also hier."

Ich fragte die kindliche Seele: "Sag, gibt es etwas, was ich für dich tun kann?" Da antwortete sie
mir: "Nein, das kannst du nicht. Die einzige Möglichkeit, durch die ich mich bemerkbar machen kann,
das ist der Schmerz im Bauch der Frauen. Nur durch ihn können wir unseren Hilfeschrei ausdrücken.
Denn niemand anderes, auch nicht du, sollst uns helfen. Denn wir können nur vorwärts. Vorwärts zu
unseren wirklichen Müttern. Und wenn der Weg zu ihnen versperrt ist, dann schreien wir um Hilfe.
Das tut sozusagen für uns der Bauchschmerz."

Ich fragte noch: "Sag, warum kannst du denn nicht zu deiner Mami? Was versperrt dir denn den
Weg zu ihr? Ist sie das selbst? Oder was ist das ?"

Auch hier bekam ich eine Antwort: " Viele von uns sind wütend. Viele von uns sind arm dran. Und
da wir so viele sind, und immer mehr werden, tun wir uns nun zusammen, wir tun alle das selbe,
damit wir gehört werden.
Wir mögen nach den Plänen anderer kommen, denn wir sind nicht planbar.
Wir möchten erbeten werden, nicht gefordert.
Wir wollen geliebt werden, nicht bezahlt.
Wir mögen nicht berechnet werden, denn wir sind unberechenbar.
Wir mögen nicht gemessen und getestet werden, denn wir sind unermesslich.
Und :
Wir mögen nicht, dass ihr uns mit Angst belegt.

Ihr belegt uns mit Angst, wenn ihr Angst habt vor einer Schwangerschaft.
Gerade in dem Moment, wenn die Natur in euch erwacht, wenn euch eben "Mutter Natur" zur
Naturmutter machen will und vermag, dann begegnet ihr " Ihr" und somit auch uns in Angst.
Jahre später dann überlegt ihr es auch anders.
Ihr wollt dann doch irgendwann eine "Naturmutter" sein, und dann passiert euch ein Fehler.
Ihr ladet das Objekt euer Angst plötzlich ein, ohne die Angst zu wissen, ohne ihr zu begegnen. Das
ist, weshalb wir die Angst tragen müssen, die ihr selbst sie zu tragen ablehnt. Deshalb begegnet ihr
uns in Angst - ohne dies zu wissen.
Ihr habt als junge Frauen eine Spur in den frischen Schnee gefahren, die ein falscher Weg war. Seit
dem fahrt ihr immer und immer wieder diesem falschen Weg entlang. Und könnt den neuen, der zu
uns führt, nicht mehr finden. Und da ihr euch als unterwegs empfindet, könnt ihr den Fehler nicht
merken"


Der Traum ging natürlich noch weiter.
Aber das schaffe ich jetzt nicht mehr.
Und es ist ja auch so genug zu verstehen.
Die Schneespur fand ich toll, die habe ich vorhin in einem Posting direkt schon aufgegriffen.

Ich glaube, was die Kinderseelen uns sagen wollen - und das tun sie auch in Hypnose- und
Entspannungssitzungen - ist, dass sie sich wünschen, dass wir uns an Mutter Natur erinnern.
Und die hat nichts zu tun mit Eisprung messen, mit Hormonmessen. Hierin liegt eher noch die
Gefahr, von der falschen Spur nicht mehr herunter zu kommen.

Vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, die Spur mal vollkommen zu wechseln, von der alten völlig
abzulassen.
Vielleicht sollten wir mal nachdenken darüber, dass wir mit 15 oder so geschlechtsreif sind, und
innerhalb unserer Gesellschaft beigebracht bekommen, dass schwanger werden eine "Gefahr" ist,
die wir mit der Antibabypille dämmen.
Vielleicht erinnern wir uns an die Momente, in denen wir Angst hatten schwanger zu werden, Angst
vor den Babys, die da kommen könnten.
Und vielleicht müssen wir dahin mal zurück, um im Nachhinein diese Weichen mal ganz anders zu
stellen.

Ein Ansatz wäre es.

Unsere Kinder möchten in Liebe empfangen werden, wenn´s geht nicht im Reagenzglas.
Und die Natur hat es ja auch so eingerichtet, dass dies funktioniert.
Gewiss, in vielen Fällen ist dies nicht mehr ganz so richtig, ich möchte hier auf keinen Fall den
Frauen mit ICSI oder IVF auf die Füsse treten.

Ich möchte aber allen noch mal ans Herz legen, darüber nachzudenken.
Darüber, dass wir seit der Pubertät versuchen, eine Schwangerschaft zu verhindern.
Dass wir unser ganzes Leben planen.
Und dann nicht verstehen, warum sich Kinder nicht auch planen lassen.

Ich gab euch das hier mal mit, einfach so.
Und ihr versteht vielleicht, warum ich so oft schreibe, dass mich die Hormonwerte von dem und dem
nicht so interessieren.
Mich interessiert, was wir tun können, um diesen Fehler der Gesellschaft an uns und unseren
Kindern zu korrigieren.

Dicke Bussis
Biggi - die schlafwandelnde I



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 28.03.2005, 13:19
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- "Gracias a la vida"

"Gracias a la vida"

Ihr Lieben,
ich möchte euch ein Lied zeigen, was für mich eines der schönsten und wichtigsten überhaupt ist...Es ist "Gracias a la vida", Der Dank an das Leben...Komponiert und getextet wurde es von Violeta Para, einer südamerikanischen Volkssängerin. Eine wunderbare Version davon gibt es von Mercedes Sosa, die eine meiner absoluten Lieblingssängerinnen ist...

Dieser Dank an das Leben ist für mich wie ein Gebet...

Hier nun eine deutsche Nachdichtung:


Danke dem Leben

Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben:
Es gab mir zwei Augen, um deutlich zu trennen
das Weiße vom Schwarzen, die Welt zu erkennen,
den sternklaren Grund überm endlosen Himmel
und den, den ich liebe, im Menschengewimmel.

Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben:
Es gab mir zwei Ohren, den Sinn zu erlauschen
Von Vögeln, Zikaden, vom Regen, vom Rauschen,
von Ziegeln, Turbinen, von Hämmern und Bauten,
die Zartheit der Stimme, der lange vertrauten.

Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben:
Es gab mir die Stimme, es gab mir die Laute,
so ließ es mich sagen das Wort, das vertraute,
die Mutter, den Freund und den Bruder zu finden,
die Seele des Liebsten verstehn und ergründen.

Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben:
Es gab mir zwei Füsse, die Wege zu nützen,
sie tragen mich müde durch Städte und Pfützen,
auf Berge, durch Öden, zu klettern, zu schleichen,
um Dir zu begegnen, um Dich zu erreichen.

Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben:
Es gab mir mein Herz, und das klopft zum Zerspringen,
will ich in die Hirne der Menschen eindringen,
zu sehen, wie weit ist das Gute vom Bösen,
um mich vom dem Grund Deiner Augen zu lösen.

Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben:
Es gab mir mein Lachen, es gab mir mein Weinen
und läßt mich das Glück von dem Leid unterscheiden.
Mein Lied ist aus diesen zwei Quellen entsprungen,
mein eigenes Lied, das ich für Euch gesungen,
mein Lied aus mir selber und für Euch gesungen.

(Violeta Para, Chile, 1917-1967)


Liebe und dankbare Grüsse,

Monika



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 28.03.2005, 13:20
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- "Ein Weg zum Kind !"


Ich weiß, meine Lieben, es scheint soo ungerecht, sooo gemein, dass anscheinend manche Frauen ganz einfach schwanger werden, manche wieder nicht.
Ich möchte mich jetzt einmal wagen, aus der unmittelbaren Beziehung zu jeder hier individuell, den Kinderwaunsch mal zu beschreiben, aus meinem Überblick heraus.

Und da gäbe es vielleicht dann auch den einen doer anderen übergeordneten Gedanken für uns.

In der Schule ist das ja auch so.
manche können Mathe und Kunst,
ander Bio und Sport,
manche lernen Französiche nie, sie tun sich schwer, können die Vokablen lange nicht so gut begreifen wie vielleicht andere, sie haben möglicherweis eine katastrophale Aussprache.
Vielleciht ging es ja auch jemandem wie mir, ich war ganz gut, hatte in MAthe immer einsen oder zweier, aber an der Intergralrechnung war ich wie narkotisiert, ich begriff einmal gar nichts mehr.
Alles um mich herum nehm Diff-Int- 1 und 2 problemlos auf.
Die gingen Nachmittags an den Badesee und nahmen den Stoff leicht auf und schreiben ihre 1en.
ich ging nicht baden. Ich lernte zuhause immer wieder alle Ableitungen, ich tat mich schwer und verkackte die Matheklausuren.
Wegen Mathe wäre ich fast durchs Abitur gerauscht.
Nicht etwa wegen meinem Sohn, den ich damals im Unterricht so manchel mal auf dem Schoss hatte.
Nö, wegen Mathe.
Und das, obwohl ich bis zur 10 . KLasse ja eine ausgezeichnete Matheschülerin war.
Und auch an meinem Lehrer lag es nicht, denn alle anderen lernten ja wunderbar.

Oh, wie schwer war das.
Zu erkennen, das der Powerbolzen Biggi irgendetwas nicht konnte, irgendetwas, was anscheindn alle Welt konnte, nnur ICH NICHT!!!!

Wie man das so macht.
Wenn man etwas ganz besonders möchte, dann denkt, es MUSS kompliziert sein, es zu bekommen, und es MUSS auch unbedingt anstrengend sein.
Ich ackerte das Matheuch durch.
ich ging in den Mathearbeitskreis.
Und der Quatsch wurde immer Quätscher.
Denn ich entfernte mich von mir selbst und von meiner Art, Dinge aufzunehmen, nämlich: einfach so !

Eines Tages traf ich dann einen befreundeten Mathematiker zufällig, erzählte ihm: Ich hasse Mathe!!!!
Das sagte er, klar, alle, die Mathe nicht verstehen, die Hassen es.
Ich verstehe Mathe, und ich liebe es.

Nach einem kurzen Gespräch zog er einen Zettel hervor.
Da malte er einfach nur Kurven drauf.
Und sagte: Die Kurve hier ist die Ableitung von dem Strich da.
So ist das immer.
Und so einfach ist das auch immer.

Ich verstand die Welt nicht mehr.
Wie oft hatte ich mich verwurschtelt in endlosen !!! Zahlenreihen und -Folgen.
Wie oft hatte ich genau hier immer etliche Fehler eingebaut, und beim Nachrechnen noch mehr und immer nochmehr.

Und kommt da einer daher, und malt mir einfach einen Strich und eine Kurve.

Ich war fassungslos , aber auch sehr fasziniert.
ich nahm mir abends, als Dafti schon schlief, meine Matheunterlagen vor und versuchte, all meine Aufgaben, die ich ihn Heftern und Zetteln finden konnte, auf dieses Strich- und Kurve-Prinzip zu reduzieren, ersteinmal quasi als Überschlag, ohne überhaupt auf die Zahlenreihgen zu schauen.

Und was soll ich euch sagen: Es funktionierte!!
Binnen kürzester Zeit verstand ich meine gesamten Mathebemühungen, verstand das Wesentliche und konnte mühelos sogar meine eigenen Fehler korrigieren.-

Als mir meine4 Betriebsblindheit klar wurde, musste ich fürchterlich lachen, dann lies ich Mann und Kind zuhause, traf meine Freundin in einer KNeipe und versackte fürchterlich. Mit einem gewaschenen Kater schrieb ich am nächsten Morgen eine Matheklausur, eine zwei!!! Und konnte bis zum Abi meine 6 in eine 4 umwamdeln.

So.
Und was ich hieran nun das ALLERwichtigste finde, darauf kommt ihr bestimmt nicht.
KLar, der eine kann das, der andere was anderes.
Manche können Mathe nicht gleich,
manche könnne nicht gleich schwanger werden.
Aber:
Die Kernidee für mich ist: Ich habe über einen langen Weg etwas verstanden.
Und als mein Sohn in die 11. Klasse kam, da könnt ihr euch sicherlich vorstellen, was ich tat.:
Ich schob seine endlocsen Zahlenfolgen erstmal beiseite, holte einen Buntstift und malt ihm einen Strich und eine Kurve. Und erzählte ihm das Märchen der Ableitungen überhaupt.
Damit er GLEICH MAthe kann.

Worauf will ich also hinaus?

Aus der Veterenärmedizin weiß man, dass künstlich befruchtete Tiere sich später, wenn sie erwachsen sind, sich nicht selbst vermehren können.
So werden sie reihenweise und zuhauf eben künstlich befruchtet.

Und im LAufe der Zeit wissen sie nicht mehr, wie man sich selbst vermehrt.
Können sie das Wissen darum also nicht an ihre Kinder weitergeben.
Sie können keinen Buntstift holen, und ihren Kindern Mathe erklären.

Wie wunderbar ist es also, wenn wir Frauen uns auf die Reise machen, um den Weg zur Empfängnis zu finden.
Denn wir tun es nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Kinder, und deren Kinder.

Kein Mensch kann alles können.
Aber jeder kann sich auf den Weg machen, um Antworten zu finden.
Im nachhinein sagen wir doch oft: "Ach die Schulzeit war eigentlich doch eine Schöne Zeit"
Aber erst im ANchhinein.
Denn als wir in der Schule waren, da fanden wir die Schulzeit doof.

Nehmen wir doch heute unsere ganzen Erfahrungen zusammen.
Sehen wir vielleicht unsere Kinderwunschzeit als etwas ganz wunderbares an, seien wir dankbar um jeden kleinen Schritt den wir gegangen sind.
Und wissen, wir, dass wir uns später mal vielleciht gar nicht mehr vorstellen könne, was daran denn nun so gräßlich war.

Ich weiß, das mag nicht jeden tag so einfach funktionieren, es gehören Höhen und Tiefen immer dazu.

Aber vielleicht hilft ja diese etwas übergeordnete Betrachtung uns dabei, nicht ganz so oft mehr ganz so tief zu fallen, vielleciht kann diese Sicht uns etwas Gelassenheit geben und ein wenig Freude an allem, was wir hier gemeinsam gerade versuchen , zu lernen.

Ganz besinnliche Morgengrüße!!!

Biggi


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 28.03.2005, 13:38
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- Die Goldmarie

Hallo, ihr Lieben,

ich setz die Goldmarie jetzt einfach noch mal hier nach oben.
Sie ist wichtig.
Sehr wichtig, sogar, weniger mein persönlicher Kram dazu, als das Prinzip an sich!
Ich habe schon sehr viele von Euch persönlich kennengelernt, daher weiß ich, dass viele wirklich noch ein falsches "Programm " mit sich schleppen.

So was geht natürlich nicht immer sofort weg, nur weil man es nicht haben mag. Umso mehr sollte es gepflegt werden.

Ich setz es mal hier herein, und schreib euch dann wohl noch etwas dazu.

Lsst es auf euch wirken und vergesst nicht, euch dabei zu ertappen, wie ihr vielleicht DOCH in der einen oder anderen Situation in die Fußstapfen der Pechmarie plumpst. Diese solltet ihr unbedint auffinden, verstehen und aufarbeiten.

Hier ist die gute:

Hallo Liebes,
hab vielen Dank, ich hatte nämlich selbst schon überlegt, ob ich die Geschichte nicht mal so aufschreiben sollte, ich finde sie auch hilfreich.

Sie besagt ja eigentlich nichts neues, sie erinnert uns nur an manches Lebensgesetz.

Die Lebensgesetze haben wir nicht gemacht. Wir können nur nach ihnen leben, und um dies zu tun, sollten wir das Leben aufmerksam beobachten, um gut vorbereitet zu sein.

Mir fiel dann auf, dasds im Märchen Frau Holle ja vielleicht dieses Lebensprinzip, dieser Ratschlag schon enthalten ist. Ich bin leider kein Märchentherapeut, glaube aber an die heilende Wirkung der Märchen.

Hier ist es die Goldmarie, die immer das tut, was gerade ansteht. Ihre Schwester und Mutter streben nach etwas anderem, sie sind aber nie im Hier und Jetzt. Sie können also ihren "Gral", ihr Momentanes Lebensthema nicht outen.

Sie wollen so sehr Glück und Gold (was hier bestimmt symbolisch steht für unsere Wünsche", dass sie die Zeichen der Zeit übersehen. Sie bekommen ihren Kanal, ihren Weg nicht frei, der Gral steckt drin und verstopft alles, bringt jede Entwicklung zum Stillstand.

Goldmarie macht das glaube ich besser. Sie nimmt jeden Tag wie eine Wundertüte, freut sich an den kleinen Dingen und hat vor allem Urvertrauen und so ein gesundes Bewußtsein, dass sie immer alles um sich herum wahrnimmt, was gerade ansteht.

Sie ist noch nicht mal der eher etwas mürrischen Frau Holle gnatschig, weil sie weniger darauf achtet, wie sie was sagt, als vielmehr darauf, was und warum. Entweder ist Goldmarie "medial" oder eben einfach genug Kind geblieben, um freudig auf alles zuzugehen.
Frau Holle sagt: schüttel die Betten ordentlich. Dabei muss ich manchmal an unser "Feld" denken, was schenll gestaucht werden kann durch Menschenmengen, zu wenig Freilauf und Negativprogramme. Ich stell mir gerne vor, wie sie gleichzeitig, wenn sie die Betten schüttelt und lockert und lüftet, dies auch in einer parallelen seelischen Ebene mit sich selbst tut.

Der braucht der Apfelbaum, der am Wege steht (!!!!) mal Hilfe, und dann der Backofen. Und Mariechen nimmt immer an, was ihr Weg für sie bereithält. Sie ist ein "Ja-Sager". Und innerlich wohl ein "Danke-Sager", denn es geht ihr gut dabei.

Ganz genauso nimmt sie dann auch den Goldregen an. Einfach so.
Nach dem gleichen Prinzip, wie sie alles mit "Ja" und "Danke" annimmt.

Sie hat einen Ordner. Der sagt ja zu allem, was ihr Weg ihr bringt.
Sie hat Augen, die die wirklich Schönen Dinge und Notwendigkeiten im Leben sehen und erkennen können. So kann sie die kleinen Geschenke ihres Weges annehmen, und landet, dieser ihrer Spur im Schnee folgend von ganz allein am ende auch bei den großen Geschenken.

Ein wunderschönes Märchen.
Ich werde es glatt nochmal unter der Brille lesen, und vielleicht für meinen jüngsten noch mal aufschreiben - so mit der Botschaft unter der Lupe- ihr wißt schon.

Vielleicht könnten wir das alle mal gut gebrauchen, und sollten das Märchen mal auf dem Nachttisch liegen haben.

Denn wie schnell geht das, dass man allein schon mit seinem Terminkalender ins Hadern kommt. Ich kann das jedenfalls wunderbar. Das Leben legt mir was "hin", und ich ärgere mich darüber, weil ich ja gerade was anderes geplant hatte.

Und schwupps-bin ich schon aus meiner Spur, weg vom "Ja", rüber auf die andere Piste, rüber in den Termindruck, rüber ins Hadern, bin blind für die kleinen Geschenke und die großen.


Das gibt mir jetzt echt zu denken.
Oben liegen so einige liebe Postkasrten und Päckchen. Das ist im MOment irgendwie Trend, denn seit einigen Tagen schon bekommen ich "schöne" Post, bekomme Geschenke von euch.
Und was mach ich? Ich mecker rum, weil ich nicht das tun kann, was ich will, weil die Patienten sich verspäten, umbuchen, weil der Kindergarten nicht funktioniert, anstatt mich zu freuen, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen.
Ich mecker mit meiner Katze, weil sie hier und jetzt beim Schreiben auf meinem rechten Arm liegt und drängelt und schupst, und manchmal auf die Tasten drückt, anstatt ganz tief gerührt zu sein über meine Schmusekatze, die mir so sehr vertraut,
mich zu freuen über das sagenhaft schöne Frühlingswetter,
das geschenk der Zeit anzunehmen, wenn mal ein termin platzt,
die Gelegenheiten zu erkennen, wenn mal einer meine Kinder zu Besuch haben mag,
und all die klitzekleinen Tipps und Zeichen um mich herum wahrzunehmen.

Und mal ganz laut und inbrünstig "Danke" zu sagen,
zum Beispiel für die Teebeutel. Ihr wißt, ich trinke am liebsten die echten Teebeutel aus England, und muss immer schauen, dass ich nachschub bekomme. Ich hatte heute den LETZTEN benutzt!!!! Ich dachte schon, jetzt fragts du mal im Forum, ob zufällig jemand in London wohnt und dir neue schickt.
Was glaubt ihr, was eben vor zwei Minuten die Postfrau brachte??

Einen ganzen neuen Jahresvorrat englischer Teebeutel von Kerstin.

Das is doch ein Ding oder?

Ich hatte neulich Irmis Champagner ausgetrunken. Letzte Woche schickte mir Simonchen eine neue Flasche.

Gestern war ich im Buchladen und musste ganz viel Geld für Gesetzestexte ausgeben, da war keins übrig für ein Buch "für mich" - und prompt landet gestern das Buch von Kirsten bei mir.

Und Schokolade und ne Kinderkassette von Claudia kam auch noch.

Das ist natürlich die Ausnahme. Und ich war total baff.
Aber es ist deutlich - oder ?
Es zeigt mir, dass alles irgendwie schon stimmt, und dass ich nicht Angst haben muss, um Teebeutel, Bücher, Sekt, Schokolade, Entspannung, Erzieher und Katzen und Autos und Kontos und Tankstellen.

Um nichts muss ich Angst haben.
Um gar nichts.

Am besten ist wohl, ich sage

"DANKE" !!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich glaube, es braucht keinen besonderen Zeitpunkt, um "Danke" zu sagen.
Ich glaube, ich habe jeden Tag genug Gründe, "Danke" zu sagen.
Ich muss sie nur erkennen.
Auch wenns keine Schokolade gibt, keinen Sekt, kein Buch, keine Teebeutel.
Dann liegen die Geschenke am Wegesrand und ich muss sie nur erkennen.
So wie Goldmarie.
Ich kann sie nur erkennen, wenn ich frei bin und offen und frei von Angst.
Und Zielen, die ICH vorgeben will.

Wäre ich Pechmarie, dann wäre ich wohl blind.
Ich wollte durch das goldene Tor, wollte einen bestimmten Wunsch erfüllt haben, ein bestimmtes Geschenk erhalten.

Und wäre doch blind für den täglichen Goldregen, der immer da ist, den ich nur sehen muss.

So war das mit der Obstschale und dem Gral.

So ist das vielleicht mit dem Sonnenschein, der täglichen Liebe, die uns umgibt und dem Kinderwunsch.???

Ich sende euch ganz liebe Frühstücksgrüsse,
bitte seid nicht traurig, wenn ich nicht immer soviel hier im Forum schreiben kann, wie ich WILL !!!!!!,
denn ich habe gerade mal wieder gerlernt, dass ich mit dem Leben gehen muss und will,
und nicht das LEBEN MIT MIR !!!!!


Biggi



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 28.03.2005, 13:42
Benutzerbild von Gina
Gina Gina ist offline
Expertin
 
Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Paderborn, NRW, Deutschland.
Beiträge: 4.118
Standard RE: Lieblingspostings -- "Die besonderen Kinder"

"Die besonderen Kinder"

Gestern abend hab ich es schon zweimal versucht, schön, dass es jetzt wieder geht!

Das Post mit den besonderen Kindern ist eines meiner Lieblingsposts, ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon gelesen habe und immer und immer wieder wird mein Herz ganz weit.....
...wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass Biggi es an meinem Geburtstag geschrieben hat..

--------------------------------------------------------

Liebe Kerstin, liebe Irmi!!!!!
Ihr könnt mal ganz sicher sein, dass wir an euch gedacht haben,
ihr wart uns näher, als ihr vielleicht annehmt.

Wir waren furchtbar albern zunächst,
6 Forumsfreundinnen treffen endlich mal wieder aufeinander,
das war nur gegacker, gesinge und gejodel.

Tinas neue Nachbarn müssen sonstewas gedacht haben.

Aber, es war alles schon entschieden, nachdem wir nachmittags zur Begrüßung Champagner getrunken hatten - no way out.
Wir aßen Klemens und Bernis berühmtes Chateaux briand - und haben den neuen Aztekenofen von Tina so eingeheizt dass er restlos hier und da gesprungen ist
Wir grölten zu den Nena-Songs - und heulten am Ende dazu.

Ein Rudel Wölfinnen,
ein Haufen böser Mädchen.

Und Samstag nach dem Katerfrühstück haben wir gearbeitet - das geht ja gar nicht anders
Und in dem Moment war alles wieder da!
Alles.
Und alle.

Wir sind dann auf etwas ganz neues gestoßen.
Hoffentlich kann ich das erklären....

Bisher haben wir immer an uns gearbeitet.
Kontrolle aufgeben.
Hingabe übern.
Sich der Trauer stellen, sie sehen, mit ihr arbeiten.
Hinter der Trauer die Angst finden.
Und dann wissen, dass wir Angst vor der Hoffnung haben,
und weiterstöbern,
weil wir einfach wissen, dass hinter der Angst die Hoffnung zu finden ist, IMMER, auch wenn wir sie nicht sehen können.

Wir haben unzählige lebendspendende Prinzipien kennengelernt,
die Flugzeuge,
den Babyverteiler,
die Fruchtbarkeiten,
den Urmann, die Urfrau, das Urkind.

Und vieles mehr.

Gestern fanden wir zum ersten mal Mütter, die das alles durchhaben,
die so fruchtbar sind, so offen,
solche empfängnisfähigen Kelche,
wie man es sich schöner nicht vorstellen kann.

Wir suchten ihre Kinder.

Und fanden sie.
Sie sind anders, als die Kidnerseelen, mit denen wir bisher sprechen durften.
Es sind besondere Kinderseelen,
(alle sind besonders, aber diese doch auf eine sehr spezielle Art)
denn sie sagten con sich, sie hätten besondere Talente,
und hätten deshalb lernen müssen, darauf zu warten, dass ihre Mütter mit diesen Talenten umzugehen verstehen.
Ohne solche Fähigkeiten solcher mütter würden sie hier auf der Erde einfach verrückt werden.

Auch ich habe dann ein solches Kind "gespielt", und ihr wißt ja vom Familienstellen, wie genau man dann da hineinspürt, und sich noch lange Zeit später an diese Gefühle "anderer" erinnert.

Ich habe mich ganz schrecklich gefühlt.
Denn ich hatte mich verirrt.
Ich hatte vollkommen die Orientierung verloren.
Und konnte sie nicht wieder finden.
Dabei war alles um mich herum so dunkel,
dass ich nicht hoffen konnte,
jemals dort anzukommen, wohin ich mich auf den Weg gemacht hatte.

Es war eine solche Erleichterung,
als ich in dieser auswegslosen Verzweiflung dann "meine Mutter" hörte, die mich rief,
die verstand, dass ICH diejenige bin, die sich verirrt hatte,
und nicht sie.

Ich konnte sie nicht sehen, nur hören.
Ich rief: Mama, ich will zu dir, aber ich finde den Weg nicht.

Eine zeitlang waren wir etwas ratlos.
Und ich nahm diese verzweifelte Gefühl umso mehr in mich auf.
Dann warf mir meine Mutter eine silberne Schnur zu,
an der konnte ich mich dann wenigstens festhalten.
Ich kletterte an dieser Schnur entlang, wohl wissend,
dass ja am anderen Ende meine Mutter sein müßte.
Aber ich konnte sie nicht sehen.
Und bekam immer größere Angst.

Nahc einer gewissen Zeit sagte meine Mutter, ich solle runterklettern, nicht rauf.
Das wollte ich ihr so gerne glauben,
aber ich traute mich nicht,
mir kam das so falsch vor,
jetzt die Richtung zu ändern.
Das war ein wenig, als würde man von mir verlangen,
kopfüber in eine finsterste Schlangengrube zu stürzen.
Ich wollte das nciht.
Und tat es am Ende dann nur,
weil ich einfach keine bessere Idee mehr hatte,
und keine Kraft mehr,
irgend etwas anderes zu probieren.

Und als ich mich dann endlich traute,
da war ich schon im Bauch meiner Urmutter,
und weinte fürchterlich,
hatte so das Gefühl: das war haarscharf noch mal gut gegangen.
In dem Wissen, dass ich das tatsächlich niemals hätte allein schaffen können.
In dem Bewußtsein, dass einige von "meinesgleichen" einen so merkwürdigen Weg zu ihren Müttern gehen müssen.

Diese Verzweiflung werde ich glaube ich nicht vergessen.

Ich wäre auch niemals auf die Idee gekommen,
dass sich ein Kidnerwunsch einmal so darstellen könnte.

Aber jetzt passe ich besser auf.
Ich bin noch so nah dran an diesem schrecklichen Gefühl,
dass sich für mich hieraus der Vorsatz ergibt,
noch mehr und noch besser auch auf die Kinderseele zu achten.
Zu schauen, dass sie sich besser orientieren können.
Zu helfen, wenn es irgendwie geht,
dass ihre Mütter ihnen entgegengehen,
wenn es denn erforderlich ist.

Bisher war das ja immer umgekehrt.
Die Kidner sind vorgegangen.
und haben, wenn nötig, ihren Müttern beigebracht, wo es langgeht.

Dies ist das erste mal, dass ich erlebte, wir erlebten,
dass manchmal auch die Mütter sehr virtuos ihren Kinder helfen müssen, den Weg zu finden.

Zu sich,
Zu Tina, Monchen, Christine und durch Heike dann zu allen Frauen.

So war das.

Es hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Und demütig.
Und ich nehme mir vor,
noch viel besser aufzupassen in Zukunft.
Und zu lernen.

Ganz dicke Umarmung,
und vielen Dank an die Goldmarie,
die mir auch beigebracht hat, zu tun, was eben zu tun ist,
ohne mein Tun zu bewerten.


Biggi

http://www.kinderwunschhilfe.de

--------------------------------------------------------

Liebe Biggi und Ihr anderen lieben Weiber,
ich weiß eigentlich garnicht was ich nun eigentlich genau schreiben will??????

Aber ich muß einfach schreiben.

Liebe Biggi, deine Worte Deine Beschreibung der Kinderseele ich kann es garnicht ausdrücken was ich im Augenblick gerade fühle.

Ich sitze hier ich weiß nicht ist es der Rotwein , aber mir laufen die Tränen in waren Sturzbächen die Wangen herunter.....was ist das????
Mein Bauch hüpft und in mir drin ist ein Gefühl als ob ein riesen großer Knoten nun endlich doch noch platzen darf.....ich befinde mich noch mittendrin im "Platzungsprozeß" und ich weiß nicht wo er mich hinführt.....aber es fühlt sich gut an und die Tränen die gerade laufen sind wieder einmal Tränen die schon lange lange einmal geweint werden wollten.

Es sind süße Tränen...und ich liebe diese Tränen...den sie bringen mir immer sehr viel.

So das mußte ich nun einfach schreiben....dieses Posting ist ganz ganz wichtig Biggi.....ich weiß noch nicht warum und wo es uns hinführen wird aber es ist enorm wichtig......das spüre ich ganz ganz deutlich.

Ach ich möchte Euch jetzt alle so gerne ganz arg knuddeln.

Und Liebe Tina wenn auch spät aber von ganzem Herzen alles Liebe zu Deinem Geburtstag.

Ich drück Euch alle ganz fest
Euere im Augenblick total aufgewühlte
Leonie mit Julia

----------------------------------------------------------

"Du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit"
Hallo liebe Leonie,
wie schön ist es, wieder einmal von dir zu hören.

Weißt du, ich muß schmunzeln und amüsiere mich köstlich über dich.

Ja, es ist die eine Sicht, dass wir Frauen in vielerlei Hinsicht "zu" sein können, und es ist ein Werk sich dann den Kindern zu öffnen.

Und es stimmt, diese unsere Kinder, mit denen wir manchmal 10 Jahre oder länger "schwanger" gehen, die sind schon etwas ganz besonderes. Manchmal denke ich, sie kommen von einem anderen Stern

Dieses Posting ist für die Frauen - so empfinde ich das wenigstens - die wirklich lange und gerne an sich gearbeitet haben. Die ich NICHT mehr lese, mir die Ärmel hochkrempel und denke: boah, sie ist ja noch eine Grißbaustelle...

Sondern für die, die schon sehr, sehr sensibel sind, so wie du zum Beispiel.

Es gibt keinen Grund,
mal wieder nicht,
jedenfalls keinen logischen,
aber während ich schon deinen Namen las,
das sah ich dich wieder schneeschaufelnd den Schneeflöckchen im Dunkeln zusingen.

Tatsächlich befand ich mich, während ich so eine Kinderseele "spielte" in absoluter Dunkelheit, ich trieb so durch die Dunkelheit, was wirklich ganz verzweifelt. solange, bis ich dann endlich meine Mami rufen hören konnte.

Und wieder höre ich dich singen: "Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit, du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit...."

Ja, das ist eine Parallele.
Und es wundert mich nicht, dass sie dich berührt.

Schmunzeln muss ich deshalb, weil ich es ja so oft erlebe, dass meine Kinderwunschfrauen nach dem ersten Kind, dann allmählich ein Verhütungsproblem bekommen

Ganz lieber Gruß

Biggi

http://www.kinderwunschhilfe.de

----------------------------------------------------------

Hallo Ihr Lieben Frauen,
Tina, Dir erst noch mal einen dicken Schmatzer für das
schöne WE. So ganz zu Hause bin ich noch nicht. Ein Teil
sitzt in Deinem Garten auf der roten Bank, den Azteken-Ofen
vor sich und das Hexenwäldchen im Rücken und denkt noch
über die "neuen" Seelchen nach.

Und da bin ich auch schon wieder drin.

Diese Kinder, die da zu uns kommen, sind geben dort, wo sie
herkommen, eine Menge auf. Unter anderem eine starke Verbunden-
heit zu anderen Seelen, die sie nicht begleiten können. Ich
nennen die jetzt einfach mal Zwillingsseelen. Diese sehr
starke Verbindung der Zwillingsseelen löst einen sehr
großen Trennungsschmerz aus.

Ich versuch es mal noch deutlicher zu formulieren, dass, was
mir die ganze Zeit, als ich schützend meine Hände über das
verirrte Kind hielt, im Herzen fühlen könnte:

Die Kinder geben ihren Frieden auf. Ihre zweigeschlechtlichkeit,
und werden als Junge oder Mädchen auf diese Welt kommen, in
Polaritäten, in Gegensätzen und damit auch in eine gewisse
Disharmonie.

Das hält sie nicht davon ab, es zu wollen, zu uns kommen. Aber
sie sind sehr verletztlich und orientierungslos. Das Band der
Mutter und die Erkenntnis, nach unten statt nach oben klettern
zu müssen, hilft. Es nimmt den Trennungsschmerz und auch die
Angst vor dem Verlassen der Zwillingsseele. Diese kann folgen,
zur selben Mutter oder zu irgend einer anderen Mutter, das muss
sie nicht, aber sie möchte es vermutlich.

Diese Seelen kommen auch, um einen Teil der Harmonie zu uns
zurück zu bringen. Wir können von ihnen lernen, wenn wir sie
begreifen lernen. Vermutlich werden sie ganz andere
Forderungen stellen, vermutlich werden sie empfindsamer sein.
Das Wissen, dabei die Unterstützung der Mutter zu haben,
erleichtert ihnen ihre Aufgabe.

Empfindsame, nicht konforme Menschen mit einer hohen Spiritualität.
So habe ich sie gesehen.

Lieber Gruß, Heike

hmwischer@t-online.de

------------------------------------------------------------

Hallo Ihr Süssen,
erstmal, liebe Maxi, was ist "Speck-Geburtstag"?

Das was Heike schreibt, paßt sehr gut zu einem meiner Träume. Der ist schon eine ganze Weile her, so ca. November 2001. Aber ich kann mich noch so gut erinnern. Seitdem wußte ich auch, dass ich mal schwanger werde.

Um mich herum waren ganz viele Seelen, sie haben überlegt, wer denn nun zu mir kommen soll. Irgendwie wollten welche, aber dann nicht so richtig. Es ist schwer zu beschreiben. Am liebsten wollten sie zusammen bleiben, sie wußten aber, dass das nicht geht.

Man hat richtig gespürt, wie schwer es war, denn eines war klar, es bedeutet eine schmerzliche Trennung. Sie haben sehr viel Hoffnung ausgestrahlt, waren aber auch sehr ernst. Im Nachhinein spüre ich richtig, dass es auch wichtig für sie war, dass sie sich entscheiden und dass sie jemanden schicken. Also es war keine Entscheidung von einem, der sagt, okay, ich mache es. Sondern alle zusammen haben sich beraten und alle mußten die Entscheidung tragen, nur dann war es richtig. Ich habe den Traum hier auch schon mal geschrieben, nur nicht so detailliert. Ich weiß noch sie haben mir sowas gesagt, wie "alles wird gut".

Deswegen habe ich dann, ich weiß noch genau, es war am Dezember-Neumond eine Kinderseelen-Einladung gemacht, und sagte Ihnen, es dürfte kommen wer mag, auch jemand, der vielleicht nur kurz bleiben kann und auch 2 zusammen oder kurz hintereinander.

Später habe ich dann geträumt, dass 3 Tauben zu mir gekommen sind, eine kleine und 2 große. Die 2 großen haben die kleine begleitet. Die kleine kam zu mir, und es war ein großer, aber trotzdem glücklicher Abschiedsschmerz. Vorallem die 2 großen haben sich sehr schwer getan, loszulassen.

Die Träume sind zwar nicht so taufrisch, aber sie passen einfach so gut hier rein. Und als ich Heikes Posting gelesen habe, kam mir wieder alles so richtig in Erinnerung.

So und jetzt kommt ja noch der Aspekt hinzu, dass die Kinder den Weg nicht alleine finden und wir Mütter helfen müssen.

Und ich bin froh, auch wenn ich überhaupt noch nicht weiß, wie ich das umsetze, denn in den letzten Wochen wußte ich nicht, wie es denn weitergeht. Schon lange wollte ich eine offizielle Einladung machen, aber mir war klar, dass mein Kind was spezielles braucht.

Frage an alle, die dabei waren:

Waren die Kinder schon losgelöst von den anderen Seelen bzw. der Zwillingseele und konnten dann nicht weiter, oder hatten sie auch Hilfe von den anderen Seelen?

Also stand die Mutter alleine auf der einen Seite und das Kind auf der anderen? Oder haben alle Mütter "unten" geholfen und die Leine geworfen? Und war noch Hilfe von "oben" dabei?

Liebe Grüße
Kerstin

----------------------------------------------------------

Liebe Kerstin,
Du bist so nahe, ich kann Dich regelrecht fühlen,
wie ein Flattern in meinem Bauch.

Es war ein bisschen so, als wären die Seelen auf der
anderen Seite samt ihrer "Kindergärtner" noch nicht so
richtig eingespielt. Als würde Erfahrung fehlen, so als hätte
man sich das leichter vorgestellt.

Die Kinderseelen wurden zu früh sich selbst überlassen, es
war dunkel um sie herum. Die Orientierung fehlte, und weder
die Mutter noch die "Kindergärtner" waren zur Stelle.

Der Traum der 3 Tauben.
Ja, die Begleiter sollten länger in ihrer Nähe bleiben, und
darum haben wir sie auch gebeten. Und die irdische Mutter
kann ihre Schnur auslegen, ein erstes Zeichen ihrer
mütterlichen Zuwendung und ihrer Liebe.

Tina hat Recht. Es ging nicht um Zykluslänge oder Spermiogramm,
so, als würde das keine Rolle spielen.

Es ging um Richtung und Begleitung und Fürsorge und um viel
Liebe,

Ich küsse Dich,
Heike


hmwischer@t-online.de

-----------------------------------------------------------

Liebe Kerstin,
ich habe das anders erlebt.

Ich "spielte" aber auch ein anderes Kind, Christines Kind.

Was Tina schreibt, das kenne ich aus unzähligen anderen Aufstellungen oder Rückführungen oder Hypnosen, es entspricht also absolut unserem "Nähkörbchen".
Da war es bisher so, dass wir immer mehr und mehr "Lebensspendende Prinzipen " kenenlernen durften, mehr als wir ihnen Namen geben konnten. So entstand zb. der Begriff "X-Faktor", oder der "Hauch des Lebens".

Hier haben wir immer wieder erlebt, dass es für die Kinder sehr viel weise und herzliche Begleitung und Anleitung gibt.

Nicht aber in meinem Fall.
Ich war nämlich schon verloren.
Ich war schon so lange herumgetrieben, dass ich fast vergessen hatte, woher ich komme und wohin ich will.
Dies mit Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zu beschreiben, wäre untertrieben.

Erst als meine Mutter mich dann fand!!! und rief!!! , fiel mir in etwa wieder ein, wohin ich will.
Ich war heilfroh, dass überhaupt jemand da war, denn ich war schon lange allein gewesen.

Und erst, als meine Mutter hoffte, da konnte auch cih wieder hoffen, und es war noch schwer genug, den Bungee-Jump zu wagen.
Verdammt schwer.

Ich hab mich wirklich nicht getraut, ich tat es nur, weil ich keine andere Hoffnung hatte.

Das war so ein wenig wie: "Spring aus dem Fenster, dann landest du auch in meinen Armen", ich konnte es aber nicht glauben, und bin dennoch gesprungen, aus Verzweiflung.

Ich bleib jetzt mal beim Faden,
wenn wir schon mal von der Leber weg schnattern....

Ja, ich würde es tun,ich würde dem Kind entgegen gehen, ich würde mich in die Dunkelheit begeben, es dort suchen, rufen.
Wohl wissend, dass ich die einzige auf der ganzen Welt bin, die diesem Kind noch helfen kann.
Ich wäre mir im klaren darüber, wie schwach dieses Kind schon /noch ist.
Und ich würde ihm, fände ich es, alle Hoffnung schenken, die ich in mir trage.

Puh.

Das fühlt sich eher, als es sich schreibt.
Ich bin aber sicher, du verstehst, so ganz ohne Kopf, was ich meine.

Auf Wiedersehen , Mama!

Sehr berührte Biggi


Biggi
zartwohinz@t-online.de
http://www.kinderwunschhilfe.de



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Liebe Grüße
Gina


[font size=1 color="red"]~ Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir ~[/font]
Mit Zitat antworten
Antwort

Stichworte
einleitung, geburt

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:33 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.