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  #11  
Alt 26.11.2011, 09:24
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Registriert seit: 19.04.2005
Ort: Tremmen, Brandenburg, Deutschland.
Beiträge: 3.336
Standard Hormontanz in der Trauerzeit

Hallo, liebe Katleen,

es tut mir leid, dass Du Dein Baby verloren hast.

Es ist so: Wenn Trauer unsere Hormone durcheinander bringen
- und das IST der Fall, wenn man so kraftlos ist-
dann ist die Reihenfolge und die Wahl der homöopathischen Mittel
ein wenig anders.

Ich weiß, wie schwer es dann ist, sich alles zusammen lesen zu müssen,
ich werde moch bemühen, hier einen einigermaßen verständlichen
"Laufzettel" zusammen zu stellen:

Da Deine Beschwerden erworben und nicht vererbt sind,
wähle zunächst alle homöopathischen Mittel in der C 30.
Eine Gabe bedeutet immer: ungefähr 10 Kügelchen.


Zuerst: Aconitum C 30
Man nimmt es einmal die Woche eine Gabe - einen Monat lang.
Das sind dann also vier Gaben.

Es löst den Schock sowohl aus unseren Gefühlen als auch auf der
Zellebene. Aconitum wirkt sanft und wir lösen förmlich unsere
Probleme im Schlaf.
Das ist angenehm, weil wir weniger grübeln müssen.
Es wird einfach jede Nacht ein wenig leichter.

Dann:
und das ist anders:
Natrium chloratum C 30.
Das nimmt man ebenfalls einen Monat lang,
es wirkt aber länger, daher genügt eine Gabe alle zwei Wochen.

Die Zeit, die Du mit Natrium verbringst nist die wichtigste.
Wichtiger als die Zeit mit anderen Mitteln.

Natrium ist ein sehr tiefwirkendes Mittel,
aber es benötigt Zeit dafür.

Du kannst es also auch viel länger nehmen, als nur einen Monat!
Beobachte Dich.
Führe ein kleines Tagebuch, in dem Du die Natrium-Reaktionen
deines Körpers notierst.
Daran erkennt man dann leichter, ob man noch Natrium benötigt.

Stell Dich also auf eine schöne Zeit mit Natrium ein.
Es kann sein, dass viele Tränen fließen,
aber es sind angenehme Tränen,
denn sie erleichtern und fühlen sich immer befreiend an.

Diese erleichterung wirkt sich auf deine Kraft aus,
auf deinen Gefühlszustand,
und damit auf dein gesamtes endokrines system!

Es vermag also die Schilddrüse zu regulieren,
und die Arbeit der Nebennieren,
und somit auch der Eierstöcke.

Trinke in dieser Zeit jeden Morgen auf nüchternen Magen ein Glas
Karottensaft, das stärkt die Leber,
die dann wieder die Kraft haben wird,
alle Hormone zu regulieren, aufzubauen und umzubauen,
ganz wie es erforderlich ist.

Weil ein jeder Mensch eigene Trauermechanismen hat,
sowohl körperlich als auch emotional,
bietet die Palette der Natrium-Wirkungen unendlich
viele Möglichkeiten.

Und egal, WIE der Körper reagiert, es ist immer richtig, ja?

Wenn eines Tages eine weitere Gabe Natrium NICHTS mehr bei Dir
bewirkt, dann erst hat es alles für Dich getan.

Dann machst du 3 Monate Pause.

Und dann erst überprüfst Du, ob du überhaupt noch eine Sepia
benötigst.

Die besten Mittel gibts zur Zeit bei ainsworts.com.
Sie wirken königlich!

Alles Gute für Dich,

Biggi


Birgit Zart

http://www.kinderwunschhilfe.de

Von mir ausgebildete Therapeuten in Eurer Region findet Ihr hier:
http://www.die-fruchtbarkeitsmassage.de

Auch auf Facebook könnt Ihr mich finden:
Kinderwunschhilfe Birgit Zart
sowie
Die Fruchtbarkeitsmassage- das Original nach Birgit Zart

Geändert von Biggi (28.11.2011 um 06:28 Uhr).
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  #12  
Alt 26.11.2011, 11:33
Marina32 Marina32 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2011
Beiträge: 146
Standard Neuling

Liebe Biggi,

ich tummele mich hier im Forum seit einigen Wochen. Der Austausch hier gibt mir sehr viel. Ich bin gerade am Ende meines 2. ICSI Zyklus. Eigentlich ist erst am Montag der Bluttest, aber ich habe bereits meine Mens. Ich habe natürlich jetzt den Gedanken "Warum?"

Ich hatte bisher noch nie Berührung mit Homöopathie. Ich schleiche hier also etwas um das Thema herum, lese und beobachte. Ich bin ein offener Mensch, wähle aber meist, das was ich kenne (ich esse im Restaurant z.b. meistens das gleiche). Ich bin aber auch neugierig auf das Thema und bin über diesen Thread auch im Tremmener Archiv gelandet.

So aus dem Bauch heraus sprechen mich Aconitum und Nux vomica an.

Ich nehme an, man sollte sich darauf konzentrieren, dem Körper Ruhe geben und alle anderen Medikamente weglassen, oder? Ich nehme seit einem Jahr Metformin und habe dadurch mein PCOS recht gut im Griff. Müsste ich das jetzt also weglassen, damit ich mit den Homöopathischen Mitteln überhaupt Erfolg haben kann?

Vielen Dank schon mal für die Antwort. Ich bin halt bei dem Thema noch total grün hinter den Ohren.

viele liebste Grüße

Marina
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  #13  
Alt 28.11.2011, 07:13
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Registriert seit: 19.04.2005
Ort: Tremmen, Brandenburg, Deutschland.
Beiträge: 3.336
Standard Metformin und Homöopathie

Hallo, liebe Marina,

ich möchte gerne eines mal voranstellen:

Es ist in keinster Weise eine Unterlassung, seinen Weg zum Kind ohne
die Anwendung homöopathischer Arzneimittel zu gehen.

Solange es einer Frau gut geht mit den Dingen, so wie sie gerade sind,
besteht halt überhaupt kein Handlungsbedarf.

Dann sind die vertrauten Dinge ebenso wichtig und richtig, wie das Essen
des Lieblingsessens im Lieblingsrestaurant.

Dorthin gehen wir ja auch immer wieder, solange alles in Ordnung ist.

Nur, wenn es das nicht mehr so ist, wenn meinetwegen die Speisekarte
sich ändert, die Bewirtschaftung sich ändert oder man das vertraute Essen
gar nicht mehr verträgt oder es nicht mehr sättigt, erst dann schaut man
sich um, welche anderen Restaurants sich noch in der Umgebung befinden.

Wenn in der Kinderwunschzeit alles rund läuft bedarf es ebenfalls keines Eingreifens.

Läuft es nicht mehr rund, dann greifen wir ein.

Und auch das bedeutet nicht gleich, dass Homöopathie angesagt ist.

Die Homöopathie kommt immer (zu-) erst dort zum Einsatz, wo ganzheitlich
betrachtet sich Lücken auftun.

Das ist vielleicht der Fall, wenn wir in traurige Etappen geraten.
Es ist traurig, und es tut mir sehr leid für dich, dass du in diesem
Zyklus noch nicht schwanger werden konntest.

Für manche Frauen ist dies ein Anlass, zu schauen, was gibt es in meiner
Nähe denn noch für Hilfestellungen und Angebote. Ganz so, wie beim Restaurant.

Wenn der Versuch einer medizinisch assistierten Befruchtung nicht klappt,
dann ist die Lücke nicht, dass man traurig ist.
(Ich hielte es für eine Lücke, wenn man da nicht traurig wäre)

Was die Homöopathie hier bietet, ist, uns in dieser Traurigkeit zu helfen,
zu sichern, dass sie in gesunden Bahnen läuft und vor allem zu verhindern,
dass sie sich gewissenmaßen in unserem Unbewussten ansammelt.

Dieses Ansammeln kann man sich vielleicht ausmalen, wenn man sich
vorstellt, wie vorsichtig man hofft, wenn man schon einige gescheiterte
Versuche hinter sich hat. Dann geht man diesen Weg nciht mehr vorbehaltslos, nicht wahr?

Dies ist also die eine Möglichkeit: die Prävention.

Das würde dann etwa so sein: Sei jetzt in Ruhe enttäuscht und traurig.
Das ist jetzt richtig und wichtig.
Sobald du aber feststellen solltest, dass etwas mit deiner Traurigkeit nicht stimmt,
kannst du homöopathisch unterstützen.
"Etwas stimmt nicht" beispielsweise, wenn Du nciht traurig sein kannst,
oder aber so traurig bist, dass du da nicht so wie sonst so wieder heraus finden
kannst.
Dann wäre der Weg in den nächsten Versuch nicht frei.

Dies ist also die andere Variante: das Eingreifen.

Ich sag es mal so:
Wärest du meine Tochter, dann böte ich dir eine Gabe Aconitum C 30,
um das emotionale Integrieren dieser unerwünschten Erfahrung
zu unterstützen.

Und ich gäbe Dir wenige Tage danach eine Gabe Natrium chloratum C 30,
um sicher zu stellen, dass die Tränen auch fließen können, und nicht
eingersperrt werden- ganz nach dem Motto:

Alles, was draußen ist, kann drinnen keinen Schaden mehr anrichten.

Als meine Tochter hättest Du in beiden Fällen die Möglichkeit "Nein" zu sagen.
Könntest sagen: Danke, es geht mir gut, ich brauche überhaupt gar nichts.

Nein, meine Liebe, es ist keine Unterlassung, wenn man keine Homöopathika nimmt.
Mann sollte sie nur aus gutem Grund und Anlass zu sich nehmen,
dazu gehört auch eine emotionale Affinität: Es muss sich also gut und richtig anfühlen.

Wenn eine Frau sich für Homöopathie, oder Aromakunde oder für naturheilkundliche
Therapien generell entscheidet, bedeutet das nicht,
dass man deshalb seine schulmedizinischen Arzneimittel absetzen muss.

Die Naturheilkunde ist kein Gegenpol, sondern ein Partner.

Sie liegt nicht am anderen Ufer der Schulmedizin,
sie ist im Gegenteil ein Brückenbauer.

Liebe Marina, vielleicht machst Du erst mal gar nichts.

Warte doch einfach ab, gönn dir Ruhe.

Und nebenbei hast du hier die Möglichkeit, so einige mögliche Hilfestellungen
kennen zu lernen und zu beobachten.

Ich bin ganz sicher, wenn du sie eines Tages dann "brauchen" solltest,
dann spürst du das ganz genau.
Und dann wirst du hier auch die Hilfe erhalten, um das richtige zu tun.
Und zwar richtig.


lieber Morgengruss

Biggi


Birgit Zart

http://www.kinderwunschhilfe.de

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Kinderwunschhilfe Birgit Zart
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Geändert von Biggi (28.11.2011 um 07:15 Uhr).
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  #14  
Alt 30.11.2011, 08:37
Marina32 Marina32 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2011
Beiträge: 146
Standard Danke!

Liebe Biggi,

vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Das alles arbeitet jetzt in mir und .....???.....arbeitet und arbeitet. Ich lasse es mal laufen und beobachte was passiert.

Danke!

viele liebste Grüße

Marina
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  #15  
Alt 03.12.2011, 21:02
Colle Colle ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 16.08.2011
Ort: NRW
Beiträge: 56
Standard Und unsere Männer?

Hallo miteinander,
wie wirken denn all die Globulis eigentlich bei Männern? Sepia gilt als Frauenmittel, aber wie ist es bei Nux Vomica und Aconitum? Ich meine, auch unsere Männer leiden ja mit, wenn es wieder nicht geklappt hat. Wenn auch etwas anders, als wir Frauen.

Gruß
Nicole
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  #16  
Alt 06.09.2018, 16:10
The_82 The_82 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 02.09.2018
Beiträge: 2
Standard

Hallo,

ich hatte auch einen eigenen Thread eröffnet, aber leider noch keine Antwort erhalten.
Ich versuche seit April schwanger zu werden, bin 35 (bald 36) Jahre alt, und habe meinem jüngeren Mann zuliebe meinen Kinderwunsch bereits seit 5-6 Jahren hintenangestellt. Das hat mich immer sehr unzufrieden gemacht. Nun war ich letzten Monat schwanger, hatte aber einen Abort und ich habe das Gefühl, dass mir die Trilogie aus Aconitum, Nux Vomica und Sepia evtl. guttun würde. Außerdem habe ich mich gefragt, ob mir Bryophyllum helfen könnte, da ich voller Angst bin, dass es nicht klappt.

Ich bin aber etwas ratlos, ob ich bei Aconitum und Nux Vomica die C30 oder die C1000 Potenz wählen sollte und ich würde gerne wissen, welche zeitlichen Abstände ich zwischen den Einnahmen einhalten sollte. Dazu habe ich zwar manches gefunden, aber nichts womit ich eine Entscheidung treffen konnte.

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen. Mein Benutzername ist noch anonymisiert, da ich das anfangs überlesen hatte, aber ich werde das bald abändern lassen.

Vielen Dank und herzliche Grüße, Doro
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  #17  
Alt 07.09.2018, 11:13
Mine 77 Mine 77 ist offline
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Registriert seit: 31.05.2018
Beiträge: 41
Standard

Hallo liebe Doro,


ich bin kein Homöopathieprofi, doch möchte ich nicht hier rausgehen, ohne dir geschreiben zu haben.


Erst mal mein ganz tiefes Mitgefühl, was dir widerfahren ist.

Es ist sehr gut, dass du hier den Austausch suchst, das ist so wichtig.
Ich wüsnche dir sehr dass es dir bald besser geht.


Ich habe mir nochmal Biggis Antworten durchgelesen bezüglich der Aconitumgabe.


Du kannst es dir weiter oben nochmal selber durchlesen, aber ich habe dir schon mal etwas rauskopiert, was zu deiner Frage passt.


Zuerst: Aconitum C 30
Man nimmt es einmal die Woche eine Gabe - einen Monat lang.
Das sind dann also vier Gaben.

Es löst den Schock sowohl aus unseren Gefühlen als auch auf der
Zellebene. Aconitum wirkt sanft und wir lösen förmlich unsere
Probleme im Schlaf.
Das ist angenehm, weil wir weniger grübeln müssen.
Es wird einfach jede Nacht ein wenig leichter.


Ein Gabe sind 10 Kügelchen.


Das gilt auch für die 1000er Potenz da wäre eine Gabe auch 10 Kügelchen, nur eben einmalig im Monat.


Ich denke, die Gaben werden auch für die anderen Mittel gelten, Nux vomica, Sepia usw.


Ich hoffe das hilft dir ein wenig.


Setze dich selber nicht zu sehr unter Druck. Schau erst mal dass es dir wieder besser geht, aus der Angst wieder Liebe und Vertrauen wird. Wenn es geht, sprich auch mit deinem Mann darüber. Auch über deine Gedanken, dass du Ihm zuliebe gewartet hast und wie es dir jetzt damit geht. Und wie es Ihm geht.


Hier im Forum gibt es auch viele wunderbare Worte dazu, nimm dir Zeit zum Stöbern, mir tut das auch immer gut.


Ich sende dir tröstende und aufmunternde Grüße zu,


Yasemin
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