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  #1  
Alt 10.05.2018, 20:21
Martina B. Martina B. ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 12.11.2017
Beiträge: 1
Standard Alternativen bei Follikelpersistenz?

Hallo liebe Forenteilnehmerinnen,

Heute möchte ich mal meine Geschichte erzählen.

Ich heisse Martina und bin 46 Jahre alt. Kinder habe ich bis jetzt keine.
Den Kinderwunsch haben wir, mein Mann und ich, bis zum uns geeigneten Zeitpunkt aufgeschoben. Und der ist nunmal jetzt.

Seit 2016 habe ich Probleme mit meinem Zyklus.

Zuerst dachte ich, dies wäre psychisch bedingt, weil mich in diesem Jahr 2 schwere
Schicksalsschläge ereilt haben.

Zuvor hatte ich nie Probleme mit meinen Tagen. Sie kamen immer regelmässig , nie eine Zwischen blutung o. Ä. gehabt. Aber das Problem hat sich dann 2017 fortgesetzt.

Ein anderes Problem hatte ich schon immer, mein Hormonhaushalt ist eher in Richtung zuviel männliche Hormone verschoben.

Da meine FÄ weder Zeit noch Lust hatte, mein Problem zu behandeln, schickte sie uns kurzerhand ins Kinderwunsch Zentrum.

Wir haben dort gesagt, wir wollen ein Kind auf normalem Weg bekommen, worauf uns die uns behandelnde Ärztin mir in meinem fortgeschrittenen Alter keine grossen Hoffnungen mehr machte.

Da ich aber gesund und fit bin, und meine Hormonwerte, abgesehen von der Verschiebung, eher denen einer 38-jährigen entsprechen, möchte ich mich mit einer solchen Aussage nicht abwimmeln lassen.

Als ich sie mal auf eine Insemination, zu der mir meine FÄ riet, ansprach, lächelte sie nur müde und meinte in Ihrem Alter ist das kein guter Ansatz.

Sie möchte mir immer zur IVF oder ICSI raten, wobei beides natürlich mit hohem Risiko verbunden ist, wir alles selbst bezahlen müssen und die Chancen angeblich bei 20 % liegen würden.

Für mich keine gute Option.

Die Stimulationsbehandlung im Zentrum war daher bisher klassisch: Clomifen 5 Tage und dann Ovitrelle einmal.

Diese Behandlung hatte ich jetzt inzwischen 6 mal ohne Erfolg. Dreimal lief es ohne Komplikationen, beim vierten mal hatte ich eine Zyste, die mit Primolut N behandelt wurde. Und jetzt, nach der sechsten Behandlung ist meine Diagnose eine Follikelpersistenz.

Kann mir jemand einen Rat geben, ob ich meinen Zyklus, der durch die Stimulationen jetzt irgendwie komplett durcheinander geraten zu sein scheint, auch mit natürlichen Mitteln wieder normalisieren kann?
Was ist mit der berühmten Fruchtbarkeitsmassage nach Frau Zart?

Oder gibt es alternativen bei der konventionellen Behandlung?

Bei mir tickt die Uhr gewaltig, und ich habe bis jetzt niemanden der mir wirklich helfen kann.

Die vom Kinderwunsch Zentrum tendieren immer nur in die eine Richtung, IVF, mit der sich natürlich mehr Geld verdienen lässt als mit Rezepten und US.

Vielleicht liest ja jemand meinen Bericht, war oder ist in ähnlicher Lage und kann mir zu etwas raten.
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  #2  
Alt 12.07.2018, 17:29
Sarahel Sarahel ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.10.2015
Beiträge: 1
Standard

Zitat:
Zitat von Martina B. Beitrag anzeigen
Hallo liebe Forenteilnehmerinnen,

Heute möchte ich mal meine Geschichte erzählen.

Ich heisse Martina und bin 46 Jahre alt. Kinder habe ich bis jetzt keine.
Den Kinderwunsch haben wir, mein Mann und ich, bis zum uns geeigneten Zeitpunkt aufgeschoben. Und der ist nunmal jetzt.

Seit 2016 habe ich Probleme mit meinem Zyklus.

Zuerst dachte ich, dies wäre psychisch bedingt, weil mich in diesem Jahr 2 schwere
Schicksalsschläge ereilt haben.

Zuvor hatte ich nie Probleme mit meinen Tagen. Sie kamen immer regelmässig , nie eine Zwischen blutung o. Ä. gehabt. Aber das Problem hat sich dann 2017 fortgesetzt.

Ein anderes Problem hatte ich schon immer, mein Hormonhaushalt ist eher in Richtung zuviel männliche Hormone verschoben.

Da meine FÄ weder Zeit noch Lust hatte, mein Problem zu behandeln, schickte sie uns kurzerhand ins Kinderwunsch Zentrum.

Wir haben dort gesagt, wir wollen ein Kind auf normalem Weg bekommen, worauf uns die uns behandelnde Ärztin mir in meinem fortgeschrittenen Alter keine grossen Hoffnungen mehr machte.

Da ich aber gesund und fit bin, und meine Hormonwerte, abgesehen von der Verschiebung, eher denen einer 38-jährigen entsprechen, möchte ich mich mit einer solchen Aussage nicht abwimmeln lassen.

Als ich sie mal auf eine Insemination, zu der mir meine FÄ riet, ansprach, lächelte sie nur müde und meinte in Ihrem Alter ist das kein guter Ansatz.

Sie möchte mir immer zur IVF oder ICSI raten, wobei beides natürlich mit hohem Risiko verbunden ist, wir alles selbst bezahlen müssen und die Chancen angeblich bei 20 % liegen würden.

Für mich keine gute Option.

Die Stimulationsbehandlung im Zentrum war daher bisher klassisch: Clomifen 5 Tage und dann Ovitrelle einmal.

Diese Behandlung hatte ich jetzt inzwischen 6 mal ohne Erfolg. Dreimal lief es ohne Komplikationen, beim vierten mal hatte ich eine Zyste, die mit Primolut N behandelt wurde. Und jetzt, nach der sechsten Behandlung ist meine Diagnose eine Follikelpersistenz.

Kann mir jemand einen Rat geben, ob ich meinen Zyklus, der durch die Stimulationen jetzt irgendwie komplett durcheinander geraten zu sein scheint, auch mit natürlichen Mitteln wieder normalisieren kann?
Was ist mit der berühmten Fruchtbarkeitsmassage nach Frau Zart?

Oder gibt es alternativen bei der konventionellen Behandlung?

Bei mir tickt die Uhr gewaltig, und ich habe bis jetzt niemanden der mir wirklich helfen kann.

Die vom Kinderwunsch Zentrum tendieren immer nur in die eine Richtung, IVF, mit der sich natürlich mehr Geld verdienen lässt als mit Rezepten und US.

Vielleicht liest ja jemand meinen Bericht, war oder ist in ähnlicher Lage und kann mir zu etwas raten.
Liebe Martina,


ich weiß nicht, ob Du inzwischen schon hilfreiche Antworten bekommen hast.

Ich habe zwar keine Follikelpersistenz, aber ich war mit 45 Jahren in einer ähnlichen Lage wie Du. Ich war nach einem Sternenkind mit 43 auch in einem "kommerziellen KiWu-Zentrum" und bin dort ziemlich entmutigt worden, von wegen keine Chance ohne IVF oder wenigstens IUI. Da wir das aber nicht wollten, habe ich 4 Monate vor meinem 45. Geburtstag das KiWu-Zentrum gewecheslt und bin an die Uni. Die Ärzte dort bekommen ihr Gehalt unabhängig von der Erfolgsquote und waren immer sehr wohlwollend. Sie haben mir immer Mut gemacht und mir gesagt, dass ich biologisch jünger bin. Ich bekam dann 4 Zyklen Purogen (FSH) - hat aber nichts gebracht. Dann war ich 45 und damit an der Uni nicht mehr behandelbar.
Mir ging es dann wie Dir, dass ich meinen Zyklus nach der Stimulation wieder normalisieren wollte und deshalb bin ich zu diesem Zweck zu einer Osteopathin gegangen.
Ich war dreimal dort und beim dritten Mal meinte sie, mein Hormonhaushalt sei zu 60% wieder normal und gab mir noch einen vierten Termin. Den habe ich aber absagen müssen, weil ich nach der dritten Behandlung schwanger wurde.

Außerdem habe ich in diesem Zyklus noch Q10 genommen. Da gibt es ein schönes Buch von einer Molekularbiologin "Die Qualität der Eizellen verbessern". Ich weiß nicht, ob es Glück war oder ob irgendetwas davon geholfen hat, auf jeden Fall bin ich jetzt Mutter einer fast zweijährigen Tochter.
Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter oder du bist inzwischen schon längst schwanger.


Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und viel Glück


Carla
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