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  #1  
Alt 23.04.2014, 11:41
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Beiträge: 3.337
Standard Kupfer im Trinkwasser

Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich möchte kurz noch etwas loswerden:

Immer wieder begegne ich Patienten mit Zinkmangel.

Zink spielt in der Fortpflanzung eine wichtige Rolle.

Häufig wird er durch Kupferrohre in der häuslichen Trinkwasserversorgung
verursacht. Kupfer und Zink sind Antagonisten. Da bedeutet, wenn zu viel Kupfer im Blut ist, dann kann der Darm kein Zink mehr aufnehmen.

Daher: Das Trinkwasser bitte filtern.
Und mit Neukönigsförder Mineraltabletten den Körper selbst mit
Kupfer und Zink in einem ausgewogenen Verhältnis versorgen.
Man bestückt damit sozusagen das Blut schon selbst, so dass es dann tagsüber zu keiner unkontrollierten Anreicherung von Metallen mehr kommt.

Das zur Prävention.

Aber auch als Ersthilfe bei.
Testosteronmangel und subguter Spermienqualität des Mannes
sowie
bei Hormonchaos und Eizellreifungsstörungen und niedrigem AMH-Wert der Frau.

Lieber Gruß

Biggi


Birgit Zart

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  #2  
Alt 23.04.2014, 13:46
Benutzerbild von Clody
Clody Clody ist offline
...dem Leben entgegen...
 
Registriert seit: 27.04.2012
Beiträge: 193
Standard

Liebe Biggi,

das ist ein interessantes Thema. Ich selbst neige immer wieder zu Zinkmangel und muss daher Tabletten als Nahrungsergänzung einnehmen.

Meine Frauenärztin hat mir einmal erzählt, dass dies häufig bei Frauen, die sich mit viel Vollwertkost ernähren, auftritt. Deine Erklärung erscheint mir da viel logischer zu sein.

Da ich selbst viel Wasser aus der Leitung trinke, habe ich jetzt eine Frage: Wie kann ich das Trinkwasser filtern?


Liebe Grüße
Clody

Mit unserem Sternchen (7. SSW) und drei Hoffnungsfunken im Herzen.

"...dem Wunder leise, wie einem Vogel,
die Hand hinhalten." (Hilde Domin)
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  #3  
Alt 23.04.2014, 22:00
Benutzerbild von gabibernauer
gabibernauer gabibernauer ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 09.12.2009
Ort: Österreich, Suben
Beiträge: 423
Standard

Hallo ,
in Österreich wird die Zinkbestimmung sogar als Kassenleistung abgerechnet.
lg Gabi
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  #4  
Alt 24.04.2014, 09:25
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 19.04.2005
Ort: Tremmen, Brandenburg, Deutschland.
Beiträge: 3.337
Standard Zinkmangel und Kinderwunsch

Liebe Clody,

was deine Ärztin meint ist der Zusammenhang mit der Phytinsäure.

Sie ist in Rohkost noch enthalten und in den meisten Vollkornprodukten.
Sie hemmt die Aufnahme der Spurenelemente.

Man rät daher, mindestens 50 % der Gemüse- und Getreide zu erhitzen,
also überbacken, kochen, usw.

Das Zusammenspiel der Metalle untereinander ist ein eigenständiges Thema. Kupfer wird ja schon seit zig Jahren für unsere Trinkwasserleitungen verwendet, der Kupferspiegel der Menschen
ist daher gestiegen.

Das verhindert die Aufnahme von Zink.

Deshalb bringen in diesen Fällen Zinktabletten gar nichts-
der Körper kann das Zink so gar nicht aufnehmen.

Lieber Gruß

Biggi

Liebe Gabi- daran könnten sich die Deutschen ein Beispiel nehmen!


Birgit Zart

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  #5  
Alt 24.04.2014, 18:18
Benutzerbild von Clody
Clody Clody ist offline
...dem Leben entgegen...
 
Registriert seit: 27.04.2012
Beiträge: 193
Standard

Liebe Biggi,

reicht es denn schon, das Wasser aufzukochen oder muss man es wirklich filtern lassen, damit der Kupfergehalt nicht mehr so hoch ist?

Ich trinke tagsüber häufig Tee und wäre froh, wenn das Aufkochen des Wassers schon ausreicht .

Was hälst du eigentlich von Cellagon als Nahrungsergänzungsmittel? Du empfiehlst ja häufig die Neukönigsförder Mineraltabletten zur Nahrungsergänzung.

Liebe Grüße
Clody

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  #6  
Alt 25.04.2014, 10:08
margit1 margit1 ist offline
aktiver Benutzer
 
Registriert seit: 02.08.2008
Ort: Rheinland-Pfalz + Bayern
Beiträge: 812
Standard

Liebe Biggi,

vielen Dank für diese wichtigen Infos. Mein Zinkspiegel ist auch sehr niedrig,
obwohl wir zum Trinken immer stilles Wasser verwenden.
Wir trinken zu Hause fast ausschließlich Volvic, Lauretana und Evian.
Wir sind auf diese stillen Wässer umgestiegen, da wir hier sehr kalkhaltiges Wasser haben, dass trotz Entkalkungsanlage + Filterungssystem immer noch nach Kalk schmeckt. Ist das stille Wasser auch sehr kupferhaltig?

Liebe Grüße

Margit
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  #7  
Alt 25.04.2014, 21:27
Jessi33 Jessi33 ist offline
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Registriert seit: 26.01.2013
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 94
Standard Leitungswasser

Sehr interessantes Thema. Vielen Dank, Biggi!

Zum Thema Leitungswasser würde mich noch interessieren, was ihr von folgender These eines befreundeten Arztes haltet: er meint, dass die zunehmende männliche Fruchtbarkeitsstörung auch darin begründet sein kann, dass es im Trinkwasser immer mehr weibliche Hormone gibt (durch Pille und Co), die den männlichen Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Seiner Meinung nach sollten Männer beim Genuss von Trinkwasser ganz vorsichtig sein. Nun noch das mit dem Kupfer - das SG meines Mannes war "suboptimal"...und wir trinken überwiegend Leitungswasser... Sollten wir da etwas ändern?

Zu den Neukönigsförder Mineraltabletten: liebe Biggi, kann man die auch "überdosieren", also ein Zuviel an Mineralstoffen zu sich nehmen, was wiederum den Körper belasten würde?

DANKE für Antworten!
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  #8  
Alt 27.04.2014, 14:55
Pirkko R. Pirkko R. ist offline
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Ort: Seeheim-Jugenheim, Hessen
Beiträge: 223
Standard

Liebe Biggi,

das ist eine sehr interessante Information zum Zinkmangel.

Welche Kupfermengen im Trinkwasser sind denn sehr hoch oder zu hoch?
Ab wann ist der Kupfergehalt im Trinkwasser denn bedenklich bezüglich der Zinkaufnahme?

Mich würde, wie Clody, ebenfalls sehr interessieren mit was man das Kupfer aus dem Trinkwasser filtern kann?

Liebe Grüße,
Pirkko

mit Sternchen, Krümel (2012) und meinem winzigen Wunschfunken (2013) für immer fest in meinem Herzen
Ich hatte schon beinahe nicht mehr auf Dich zu hoffen gewagt: mein riesengoßes,kleines Wunder.
Mein Wunder seit 30.11.2014 endlich in meinen Armen!!!
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  #9  
Alt 28.04.2014, 10:35
Benutzerbild von Biggi
Biggi Biggi ist offline
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Beiträge: 3.337
Standard Kinderwunsch und ´Trinkwasser

Meine Lieben,

das sind viele Fragen auf einmal.

Ich kann nicht alle beantworten,
aber immerhin habe ich die Metallbelastungen ja schon mal zum Thema gemacht.

Wenn ein Mensch viel Kupfer im Trinkwasser hat,
dann ist das Kupfer selbst nicht so schlimm.
Schlimm ist, dass der Körper dann kein Zink mehr aufnehmen kann.
Auch nicht aus Nahrungsergänzungen.

Man kann dann nur
1. das Wassser filtern mit Aktivkohle beispielsweise,
morgens mit Neukönigsförder Mineraltabletten dem Körper die Spurenelemente
geben, die er braucht, also noch bevor er sie sich aus der Nahrung oder dem Trinkwasser ziehen kann.
So bekommt man mittelfristig einen balancierten Kupfer/Zink Haushalt hin.

Östrogene:
Na klar, haben wir davon viel zu viel in der Umwelt.
Im Wasser.
und leider auch durch die Plastikfalschen.

Bitte Wasser immer nur aus Glasflaschen trinken.


lieber Gruß
Biggi


Birgit Zart

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  #10  
Alt 12.05.2014, 15:43
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Clody Clody ist offline
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Registriert seit: 27.04.2012
Beiträge: 193
Standard

Liebe Biggi,

ich habe mir jetzt einen Brita-Wasserfilter gekauft und filtere das Leitungswasser somit mit Aktivkohle und Ionenaustauschern. Außerdem enthält das Filtersystem wohl Silber.
Das Wasser enthält definitiv weniger Kalk und ist auch etwas saurer (ph 6,5-6,8).

Ist es problematisch, dass in dem Filtersystem etwas Silber enthalten ist?
Es kann ja sein, dass etwas davon an das Trinkwasser abgegeben wird.

Liebe Grüße
Clody

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