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  #61  
Alt 07.06.2016, 21:40
LoreLore LoreLore ist offline
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Hallo zusammen,

Schaut doch auch mal im Roten Zelt vorbei (wenn ihr vollständig registriert seid, könnt ihr da rein) dort läuft aktuell auch gerade ein Thread zu dem Thema ICSI.

Ich habe keine Lust alles doppelt zu schreiben

Liebe Grüße,
Lore
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  #62  
Alt 20.06.2016, 22:16
Ileana83 Ileana83 ist offline
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Hallo Minchen32 und all ihr anderen!

Dein Post hat mich am meisten angesprochen. Mein Mann und ich sind seit über 13 Jahren zusammen und seit fast 5 Jahren verheiratet. Zu üben angefangen haben wir vor knapp 2 Jahren. Nach gut einem Jahr hat es dann auch spontan geklappt, allerdings war der Traum schon in der 7. SSW vorbei. Zum Glück ohne AS, aber vielleicht wüsste ich dann den Grund? Meine FA sagt immer wieder, dass das ganz normal ist, aber mich hat es schon ziemlich aus der Bahn geworfen. Sie hat meine Verzweiflung wohl auch nicht ganz ernst genommen.
Seither hat es trotz Vitaminen, Globulis und Tees leider nicht mehr geklappt. Morgen steht die Auswertung des Spermiogramms an, bin schon ganz nervös. Vielleicht klappt es bei uns gar nicht auf normalem Weg und wir geraten in die ganze "künstliche Maschinerie"? Immerhin sind wir beide jetzt auch schon 33 und 36 Jahre alt ...

Tat mal gut, das alles loszuwerden. Außer meinem Mann und den Ärzten weiß ja keiner Bescheid, somit kann ich mit niemandem sonst reden. Und bis jetzt habe ich es einfach nicht fertiggebracht, hier einen Post zu schreiben.

Eure Geschichten haben mich sehr berührt. Fühlt euch von mir gedrückt und gebt die Hoffnung nicht auf, auch wenn sich das immer so leicht sagt
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  #63  
Alt 23.06.2016, 19:07
Julia86 Julia86 ist offline
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Liebe Ileana,

es freut mich, dass du dich getraut hast, hier im Forum von eurem Kinderwunschweg zu berichten.
Hast du schonmal überlegt eine gute Freundin ins Vertrauen zu ziehen und Menschen eures Vertrauens von eurem Weg zu erzählen? Vielleicht würdest du dich dann besser unterstützt fühlen und weniger allein?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Freunde verständnisvoll damit umgehen und es mir gut tut anderen davon zu erzählen und ihre Unterstützung zu spüren. Natürlich muss man aufpassen wem man davon erzählt, da man sich verletzlich macht und es viele Menschen gibt, die sich die Höhen und vor allem Tiefen gar nicht vorstellen können.

Ich glaube nur, dass wenn man einem nahe Menschen nicht in die Dinge einbezieht, die einen wirklich beschäftigen, man sich von ihnen entfernt, da sie einen nicht verstehen können. Dann können auch irgendwelche unbedachten Kommentare kommen, die einen verletzen, ohne dass die andere Person es ahnt. Ist mir schon häufiger passiert.

Ich war vor kurzem bei einem Kinderwunschcoach. Das hat mir geholfen. Sie hilft einem nochmal breiter als ein Frauenarzt das kann. Zum Beispiel durch Meditationsübungen, Fruchtbarkeitsmassage etc. Und vor allem hast du nochmal jemanden bei dem du alle deine Fragen und Sorgen los werden kannst und der dir verschiedene Wege des Umgangs damit aufzeigen kann.

Liebe Grüße und ich hoffe, mein Post hilft dir und meine Idee entmutigt oder stört dich nicht.
Julia
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  #64  
Alt 28.06.2016, 14:45
Ariane6738 Ariane6738 ist offline
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Beiträge: 1
Standard Kinderwunsch und Beziehung

Hallo liebe Forums-Frauen,

jetzt habe ich mich endlich auch mal angemeldet und hoffe, hier Gleichgesinnte zu finden.
Bei den Geschichten von meinen Vorrednerinnen habe ich mich schon sehr wiedergefunden!
Mein Freund und ich sind Anfang Dreißig, wir probieren es seit knapp 2 Jahren.
Nach etwa einem halben Jahr war ihc bereits einmal schwanger, leider Abgang 6.Woche. Jetzt haben wir uns endlich mal durchchecken lassen. Bei mir alles ok, Spermiogramm von meinem Freund nicht so dolle. Beweglichkeit etc. ok, aber zu geringe Konzentration / Menge. Ich finde es sieht garnicht sooo dramatisch aus, aber der Andropologe meinte, er gibt uns noch 6 Monate zum üben, dann würde er eine ISCI (glaube ich?) angehen. Zu so einem Schritt bin ich noch lange nicht bereit.
Mir macht eher Sorgen, dass mein Freund nicht den gesundesten Lebensstil pflegt. Tabak rauchen hat er immerhin schon seit ein paar Monaten aufgeben, aber leider gibt es noch regelmäßig Joints. Das war schon immer ein Thema zwischen uns und jetzt natürlich umsomehr. Der Arzt meinte, er solle damit aufhören und dann in 3 Monaten nochmal ein Spermiogramm machenlassen.
Leider ist mein Freund ein ziemlicher Sturkopf und mit Pistole-auf-die-Brust-setzen komme ich da nicht weiter. Er sagt auch, er wünscht sich mit mir Familie, aber das kann auch noch 2 Jahre warten und er will jetzt noch nicht sein Laster dafür aufgeben.
Vielleicht habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Ich brauche hier keine Ansagen, in Richtung: Den würde ich ja sofort absegen, so einer darf eh keine Kinder kriegen etc.
Ich liebe meinen Freund und weiß, dass er ein toller Vater wäre. Mit Druck erreicht man bei Ihm (auch in anderen Bereichen) leider nullkommanix. Wir können ziemlich gut auch darüber reden und den jeweiligen Standpunkt austauschen. Nach dem Termin habe ich ihm gesagt, dass sich etwas ändern muss, wenn nicht auch von heute auf morgen, und von 100 auf 0 aber irgendwas muss passieren.Ich lasse das Thema jetzt erstmal ruhen, und hoffe, dass er vielleicht selbst auf den Trichter kommt.

Zur Kommunikation mit dem Umfeld: Ich kann auch berichten, dass mir es sehr gut getan hat, Schritt für Schritt mehr Leuten aus dem engen Freundeskreis vom unerfüllten Kinderwunsch zu erzählen. Mit den neuen Erkenntnissen bin ich jedoch vorsichtig, da ich ja auch nicht meinen Partner vor meinen oder seinen Freunden bloßstellen will.

Ich habe für mich bisher die Erkenntnis gewonnen, dass eine intakte/entspannte Beziehungssituation das wichtigste (wenn auch harte Arbeit manchmal) ist, sonst wird das nix mit den Kids.
Der Männer-VErständnis-Thread von Biggi hat mir da auch sehr geholfen!

Ich freue mich auf Feedback.
PS_ ich weiß nicht, ob das hier der richtige Ort ist für das Thema? Sonst gerne verschieben.
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  #65  
Alt 09.03.2017, 17:29
Benutzerbild von Alexandrasternchen
Alexandrasternchen Alexandrasternchen ist offline
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Registriert seit: 09.03.2017
Beiträge: 13
Standard Bin neu hier - meine Kinderwunschgeschichte

Liebe Mitleserinnen hier im Kinderwunschforum,

habe mich heute in diesem Forum angemeldet und möchte mich bei euch erst mal vorstellen. Ich hoffe, ich bin hier überhaupt richtig damit? Wenn nicht, bitte ich um Nachsicht!

Mit meinen mittlerweile 40 Lenzen gehöre ich wohl zu den reiferen Kinderwunschfrauen, obwohl dieser mit eigentlich schon mein Leben lang begleitet - erste Regungen hatte ich schon mit 27, da war aber gerade kein Partner in Sicht. Als dann einer da war, wollte dieser kein Kind (mit mir?), was ich aber erst nach einer Weile Beziehungs-Wirrwarr herausfand. Naja, jedenfalls kam es so dazu, dass ich erst mit 36 Jahren einen Mann kennenlernte, der bereits war für das Abenteuer Kind. Natürlich warteten wir noch ein bisschen nach dem Kennenlernen, was mir schwerfiel, aber ich wollte nun auch nicht gleich total in die Vollen gehen - wir mussten uns ja auch erst als Paar finden. Als wir dann im April 2015 beschlossen, nicht mehr zu verhüten, stellte ich mich angesichts meines Alter schon auf eine längere Wartezeit ein und wäre dann im September fast vom Stuhl gefallen, als mein Gynäkologe bei der Vorsorgeuntersuchung - ich war gerade einen Tag überfällig und nahm das gar nicht ernst - eher zufällig einen Schwangerschaftstest machte, der sofort positiv ausfiel. Ich konnte es nicht glauben, dass ich wunschgemäß vor dem 40. Geburtstag doch noch Mama werden könnte! Es kam ja dann leider auch anders: verhaltener Abort in der 10. Woche + anschließende Ausschabung. Die Zeit danach war einfach nur grauenhaft, zumal mein Partner und ich irgendwie keinen Weg fanden, gemeinsam um unser verlorenes Baby zu trauern. Er wollte dann auch erst mal nichts mehr wissen vom Kinderkriegen - ein Albtraum! Nachdem wir uns beide dann aber etwas Zeit gelassen hatten, normalisierte sich die Situation zum Glück wieder, und seitdem üben wir nun.

Jetziger Stand:
Wenn ich mich nicht verzählt habe (mag gar nicht mehr mitrechnen), sind wir aktuell im 15. oder 16. Übungszyklus ohne erfolgreiche Empfängnis, und ich muss zugeben: Obwohl ich wirklich immer ein grundoptimistischer Mensch war, im Moment werde ich mit jedem Monat frustrierter und panischer, wenn wieder die Periode kommt, was ich meistens schon Tage vorher genau weiß, wenn das Brustspannen vorher wieder nachlässt und das verräterische Ziehen im Unterleib kommt. Ich wollte nie zu diesen "hysterischen" Frauen gehören, die jeden Tag ihren Zyklus beobachten und alle Einzelheiten peinlich genau registrieren, aber - wenn auch nicht dauerhaft - ich kann mich davon nicht ganz frei machen! Es beginnt auch langsam, dass mein Beruf (bin Lehrerin) darunter leidet, weil ich bisweilen das Thema einfach nicht aus dem Kopf bekomme. Mir gefällt das ganz und gar nicht und ich finde: Das muss sich ändern! Ich habe davon Abstand genommen, alle nur erdenklichen Mittelchen und Therapien auszuprobieren. Ein paar Dinge habe ich aber im mein Repertoire aufgenommen: Ich trinke Himbeerblätter- und Frauenmanteltee (wurde mir empfohlen zur Stabilisierung des Hormonhaushaltes), mache seit einigen Monaten Hormonyoga zu Hause, vorher im Kurs (tut mir auf jeden Fall ausgesprochen gut) und habe mich nun vor drei Wochen im Kinderwunschzentrum (München-Pasing) zur Diagnostik vorgestellt. Wir wollen zwar keine IVF oder ICSI, aber es beruhigt mich, dass dort zumindest einmal wichtige Faktoren abgecheckt werden. Meine Hormonwerte sind insgesamt wohl alle im grünen Bereich, bis auf eine Schilddrüsenunterfunktion, die jetzt zu einer Überfunktion wurde - anscheinend zu hoch dosiertes L-Thyroxin. Sonst aber alles soweit in Ordnung, also FSH, LH, Östradiol usw. im Normbereich und auch dieser ominöse AMH-Wert noch in okay (liegt bei 1,51). Mein Partner soll dann demnächst noch ein Spermiogramm machen und dann müssen wir weitersehen. Ich bin halt nur gerade an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr weiß, welche Maßnahme noch richtig und realistisch ist. Wie realistisch ist es, mit 40 (und bald schon 41) noch auf das Wunder zu hoffen? Also jetzt schon aufgeben und sich auf ein Leben ohne Kind einstellen oder doch noch weiterhoffen, dass - vielleicht mit etwas Unterstützung - sich der Wunsch in letzter Minute noch erfüllt? Vielleicht sehe ich heute aber auch besonders schwarz, weil mal wieder meine Tage vor der Tür stehen...

Bevor ich mich hier nun endgültig in meinem Geschreibsel verliere, belasse ich es für den Moment dabei. Ich will euch nur noch sagen: Ich bin einfach gerade froh, hier zu sein, wo nicht diese allgemeinen "Hibbel-Threads" herumgeistern, die mich in der Vergangenheit völlig verrückt gemacht haben! Gut, dass es euch gibt und entschuldigt meinen entlos langen Beitrag!

Es grüßt euch

Alex
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  #66  
Alt 10.04.2017, 20:10
Tanja1504 Tanja1504 ist offline
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Registriert seit: 10.04.2017
Ort: Heidenheim an der Brenz
Beiträge: 1
Standard Neu hier

Hallo ich bin neu hier und möchte mich vorstellen
Mein name ist Tanja bin noch 22 Jahre alt werde am (15.04) 23 Jahre alt und mein Freund ist 30 Jahre alt wir sind seit 15.04.2016 in einer Beziehung und wir haben seit 15.03.2017 ein Kinderwunsch aber leider müssen wir noch warten bis 12/2019 oder 04/2020 wir werden vorraussichtlich ende 2019/ anfang 2020 zusammenziehen



Tanja 23 Jahre; mit Partner 30 Jahre; Kennengelernt am 25.11.2015; Beziehung seit 15.04.2016; Kinderwunsch seit 15.03.2017; Verlobt seit 17.04.2017
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  #67  
Alt 13.01.2018, 10:50
Änni Änni ist offline
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Registriert seit: 12.01.2018
Ort: Westerwald
Beiträge: 6
Standard Hallöchen!!!

Huhu!
Ich bin neu hier und möchte mich gerne vorstellen.
Man nennt mich tatsächlich Änni, ich bin 33Jahre alt und seit September 2017 verheiratet. In der Vergangenheit stellte sich bei schon mal ein Kinderwunsch ein. Wir versuchten es 3Jahre, aber völlig erfolglos. Ich trennte mich von ihm, weil sich Dinge herauskristallisierten, unter welchen Umständen ich kein Leben weiter mit ihm führen wollte und erst Recht kein Kind sein sollte. Da er unfruchtbar war/ist wäre das Kind eh nur mit viel Glück auf natürlichem Weg entstanden und kurz vor dem Termin zur Überweisung in eine Kinderwunschklinik habe ich mich getrennt. Wie das Leben so spielt habe ich nach nur 3Monaten meinen Ehemann wiedergetroffen. Wir kennen uns nun 18Jahre, damals waren wir zusammen im Sportverein. Wir sind uns nur selten mal auf der Straße begegnet in den vergangenen Jahren. Aber seit wir uns im Dezember 2014 trafen blieben wir zusammen. Im März entschieden wir uns zum Hauskauf, im August begannen wir zu renovieren. Ich will nicht mehr ohne diesen Mann sein. Ich brauche mich nicht verändern für ihn und er darf sein, wie er ist bei mir. Er ist mein Ruhepol und meine Stütze. Wir haben uns auf den Kinderwunsch 01/17 eingelassen, weil wir eine Familie sein wollen, unser Haus mit Leben füllen und einem kleinen Zwerg das Leben zeigen möchten (außerdem brauche ich einen Komplizen beim Eieruhren aufdrehen in Geschäften- ich schaffe allein nur 5-6 &#128513. Es tut sich leider nichts.
Ich messe Temperatur, nehme Mönchpfeffer und fertig. Mein Zyklus ist ohne Möpf sehr unregelmäßig, aber mit zwischen 26-28 Tagen. Meine Gyn sagte, ich solle bis Sommer 2018 üben, wenn nichts passiert legen sofort richtig los. Was genau sie meint weiß ich nicht, aber die Zeit bis Sommer möchte ich auch noch abwarten. Ja... was gibt es sonst noch... fragt mich einfach! Ich suche mich jetzt mal weiter hier durch da ich ein paar Fragen zu kinderwunschkur habe. 😉 Bis später dann!!!
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  #68  
Alt 03.02.2018, 12:24
Kathi83 Kathi83 ist offline
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Registriert seit: 03.02.2018
Beiträge: 1
Standard Hallihallo :)

Hallo ihr Lieben,

ich bin auch neu hier und freu mich, dass es ein so warmherziges und persönliches Forum gibt! Wenn man die Beiträge liest, fühlt man richtig, dass man gut aufgehoben ist.


Ich erzähl mal ein bisschen von meiner Geschichte:

Mein Mann und ich wünschen uns nun seit über vier Jahren ein Kind. Nachdem aber ein Jahr nichts passierte, haben wir uns beide untersuchen lassen. Bei uns beiden wurde nichts festgestellt. Es hieß immer nur "entspannt euch, geht in Urlaub, stresst euch nicht das wird schon ...". Ich hab begonnen, die Fruchtbarkeit durch Zyklustees, Yoga, Frauenmassage usw. zu unterstützen. Nach einem weiteren Jahr, in dem sich immer noch nichts getan hat, haben wir beschlossen uns von Schulmedizinern weiter beraten zu lassen. Schlussendlich wurde bei mir ein schlechter AMH-Wert diagnostiziert (0,8 vor einem halben Jahr - ich bin 34!) und meine Gebärmutterschleimhaut sei immer sehr gering (ich hab meine Blutung immer nur ca. 2 Tage sehr leicht und danach noch 2 Tage Schmierblutungen). Die Zyklusdauer ist auch eher kurz bei ca. 21-23 Tagen.

Also hat mir meine Gynäkologin geraten, dass wir, wenn wir uns nur ansatzweise vorstellen können, dass wir es mit IVF oder ICSI versuchen, dann sollten wir das bald machen, wegen dem schlechten AMH-Wert. Wir ließen das erst mal sacken, gingen in den Urlaub und entschieden uns danach, dass wir uns an das Kinderwunschzentrum wenden werden. Immerhin basteln wir selbst schon seit 4 Jahren.

Im Jänner gings nun mit unserer ersten ICSI los. Ich hatte 13 Eizellen, 4 davon waren reif und wurden befruchtet. 2 Embryos habens bis zum 8-Zell-Stadium geschafft. Diese beiden wurden dann auch transferiert.
Leider hat sich, wie ich gestern erfahren haben, kein Embryo eingenistet. Ich bin total am Boden zerstört, weil ich so voller Hoffnung und Zuversicht war. Ich hab den ganzen Nachmittag nur geweint. Aber wir haben beschlossen, dass wir uns nicht so schnell unterkriegen lassen und in 2 bis 3 Monaten noch einen Versuch starten werden.

Ich bin voller Hoffnung, hab aber auch wirklich Angst vor der Vorfreude auf die Behandlung, weil ich dann vielleicht wieder in so ein Loch falle. Und ich hab auch Angst davor, dass mir die Zeit wegen meines schlechten AMH-Wertes davonrennt.

Ich hab über Sepia c 1000 und Kalium Carbonicum gelesen - würdet ihr mir das nun nach dem fehlgeschlagenen Versuch auch empfehlen?

Danke, dass ich mir das von der Seele schreiben durfte!
Liebe Grüße,
Kathi
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  #69  
Alt 25.02.2018, 17:08
Birgit G Birgit G ist offline
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Registriert seit: 25.02.2018
Ort: Weiden in der Oberpfalz
Beiträge: 1
Standard Neu hier und weiß nicht wo ich anfangen soll

Hallo, mein Name ist Birgit und wir versuchen seit über einem Jahr schwanger zu werden.
Hab vor einem Jahr die Diagnose Hashimoto erhalten.
Meinen damaligen Frauenarzt hat das nicht wirklich interessiert, er meinte nach absetzen des Hormonpflasters auch, dass ich wohl innerhalb eines Jahres sicher schwanger werde. Aber nix passierte, auf meine Fragen ist er auch nicht wirklich eingegangen, Blutuntersuchungen wurden nur auf Anfrage meinerseits gemacht. Ergebnis: Die Sprechstundenhilfe meinte am Telefon:"passt schon so" mehr nicht.

Mein Hausarzt meinte mit dem TSH <0,01, also gar nicht messbar, laut Laborbericht, wird es wohl eher schwer Schwanger zu werden und ich sollte wohl zu einem anderen Frauenarzt und mal alles durchchecken lassen.
Bin jetzt bei einer sehr netten Ärztin, aber so ganz kenn ich mich noch nicht aus.
Meine Schilddrüse ist inzwischen ganz gut eingestellt. Aber mein Zyklus dauert im Schnitt max. 22 Tage. Eisprung nur selten vorhanden und mein letztes Ei ist 5 Tage lang nicht mehr gewachsen und bei 15mm stehen geblieben, 2Tage später kam dann schon die Periode.
Nehm jetzt seit 2Monaten Metformin, wegen einer beginnenden Insulinresitenz, aber meistens wird mir von den Tabletten schlecht.
Soll jetzt im neuen Zyklus auch noch mit Clomifen beginnen, damit die Eier besser wachsen und wir dann mit einer Spritze auslösen können, aber irgendwie bin ich da etwas skeptisch. Erstens Sex auf Kommando zu haben und dann auch noch soviel Medikamente.

Würde es lieber auf natürlichem Weg probieren.
Daher meine Frage, nehm ich die Sepia C1000 10Kügelchen wirklich nur einmal? oder einmal pro Zyklus? Und wenn ja an welchem Tag?

Glaub bei mir liegt der unerfüllte Kinderwunsch auch psychische Ursachen,
1.Weil ich es unbedingt möchte und es nicht leichter wird, wenn plötzlich alle Freundinnen schwanger werden und das auch noch ungewollt und aus versehen und mit Zwillingen. Und man selbst probiert es seit fast 2 Jahren erfolglos.
2. Die Innere Angst, bei meiner Mama hat es damals 5Jahre gedauert, bis sie endlich schwanger wurde und ich hab Angst, dass es mir auch so geht.

Hoff ich hab nix wichtiges vergessen.
Und ihr könnt mir Helfen, hab schon ein bisschen in den Foren gestöbert, aber bin noch nicht ganz fündig geworden.

Danke und liebe Grüße
Birgit
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  #70  
Alt 03.03.2018, 18:14
Benutzerbild von die_anne
die_anne die_anne ist offline
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Registriert seit: 17.01.2016
Ort: Berlin
Beiträge: 45
Standard

Liebe Birgit,

willkommen hier im Forum. Ich kann Dir nichts zur Sepia sagen, dazu gibt es aber Beiträge hier.

Ich bin bei Deinem Hinweis auf Hashimoto aufmerksam geworden. Ich selbst habe Hashimoto seit 2009, bin seitdem auch in Behandlung beim Endokrinologen (besser gesagt eher in der Kontrolle, gemacht wurde da nie was). Aber erst in der Kinderwunschklinik wurde es namentlich benannt und der TSH mit L-Thyroxin gesenkt.

Eine echte Beschäftigung mit dem Thema hat bei mir wegen diffuser Beschwerden erst vor Kurzem begonnen, daher bin ich noch nicht ganz sattelfest.

Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass Deine Schilddrüse vernünftig eingestellt ist, sonst wird es schwer bis unmöglich, schwanger zu werden. Aber alleine mit der Einnahme von Schilddrüsenhormonen ist es nicht getan, weil das Immunsystem weiter fehlgesteuert ist. Ich bin gerade dabei, meine Ernährung/Lebensweise umzustellen. Das sagt Dir aber zumeist kein Arzt, es hört in der Regel mit Labortests und Schilddrüsenhormonen auf.

Eigentlich hört man im Rahmen von Hashimoto von zu hohen TSH-Werten in Verbindung mit meist stark erhöhten Antikörpern. Daher ist es wichtig, im Kinderwunsch den TSH möglichst auf <1 zu senken. Warum ein von Dir beschriebener so niedriger TSH-Wert gegen eine Schwangerschaft und für Hashimoto sprechen soll, leuchtet mir daher nicht ein. Vielleicht solltest Du das nochmal abklären lassen, manchmal bringt schon ein weiterer Labortest Klarheit.

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass, wenn man an einer Autoimmunerkrankung leidet, das Hinzukommen weiterer Autoimmunerkrankungen möglich ist. Informiere Dich daher zu dieser Krankheit, Ärzte allein sind da meist nicht ganzheitlich unterwegs.

Ich glaube mittlerweile nach langen Jahren im Kinderwunsch, dass ich erst mein Wohlbefinden und meine Gesundheit in den Griff kriegen muss, bevor ich schwanger werden kann.

Viel Erfolg auf Deinem Weg, wenn Du weitere Fragen hast, komm gern auf mich zu.

Viele Grüße,
Anne
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