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Biggi 23.04.2014 11:41

Kupfer im Trinkwasser
 
Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich möchte kurz noch etwas loswerden:

Immer wieder begegne ich Patienten mit Zinkmangel.

Zink spielt in der Fortpflanzung eine wichtige Rolle.

Häufig wird er durch Kupferrohre in der häuslichen Trinkwasserversorgung
verursacht. Kupfer und Zink sind Antagonisten. Da bedeutet, wenn zu viel Kupfer im Blut ist, dann kann der Darm kein Zink mehr aufnehmen.

Daher: Das Trinkwasser bitte filtern.
Und mit Neukönigsförder Mineraltabletten den Körper selbst mit
Kupfer und Zink in einem ausgewogenen Verhältnis versorgen.
Man bestückt damit sozusagen das Blut schon selbst, so dass es dann tagsüber zu keiner unkontrollierten Anreicherung von Metallen mehr kommt.

Das zur Prävention.

Aber auch als Ersthilfe bei.
Testosteronmangel und subguter Spermienqualität des Mannes
sowie
bei Hormonchaos und Eizellreifungsstörungen und niedrigem AMH-Wert der Frau.

Lieber Gruß

Biggi

Clody 23.04.2014 13:46

Liebe Biggi,

das ist ein interessantes Thema. Ich selbst neige immer wieder zu Zinkmangel und muss daher Tabletten als Nahrungsergänzung einnehmen.

Meine Frauenärztin hat mir einmal erzählt, dass dies häufig bei Frauen, die sich mit viel Vollwertkost ernähren, auftritt. Deine Erklärung erscheint mir da viel logischer zu sein.

Da ich selbst viel Wasser aus der Leitung trinke, habe ich jetzt eine Frage: Wie kann ich das Trinkwasser filtern?


Liebe Grüße
Clody

gabibernauer 23.04.2014 22:00

Hallo ,
in Österreich wird die Zinkbestimmung sogar als Kassenleistung abgerechnet.
lg Gabi

Biggi 24.04.2014 09:25

Zinkmangel und Kinderwunsch
 
Liebe Clody,

was deine Ärztin meint ist der Zusammenhang mit der Phytinsäure.

Sie ist in Rohkost noch enthalten und in den meisten Vollkornprodukten.
Sie hemmt die Aufnahme der Spurenelemente.

Man rät daher, mindestens 50 % der Gemüse- und Getreide zu erhitzen,
also überbacken, kochen, usw.

Das Zusammenspiel der Metalle untereinander ist ein eigenständiges Thema. Kupfer wird ja schon seit zig Jahren für unsere Trinkwasserleitungen verwendet, der Kupferspiegel der Menschen
ist daher gestiegen.

Das verhindert die Aufnahme von Zink.

Deshalb bringen in diesen Fällen Zinktabletten gar nichts-
der Körper kann das Zink so gar nicht aufnehmen.

Lieber Gruß

Biggi

Liebe Gabi- daran könnten sich die Deutschen ein Beispiel nehmen!

Clody 24.04.2014 18:18

Liebe Biggi,

reicht es denn schon, das Wasser aufzukochen oder muss man es wirklich filtern lassen, damit der Kupfergehalt nicht mehr so hoch ist?

Ich trinke tagsüber häufig Tee und wäre froh, wenn das Aufkochen des Wassers schon ausreicht http://www.frauenworte.de/vbforum/im...cons/icon7.gif.

Was hälst du eigentlich von Cellagon als Nahrungsergänzungsmittel? Du empfiehlst ja häufig die Neukönigsförder Mineraltabletten zur Nahrungsergänzung.

Liebe Grüße
Clody

margit1 25.04.2014 10:08

Liebe Biggi,

vielen Dank für diese wichtigen Infos. Mein Zinkspiegel ist auch sehr niedrig,
obwohl wir zum Trinken immer stilles Wasser verwenden.
Wir trinken zu Hause fast ausschließlich Volvic, Lauretana und Evian.
Wir sind auf diese stillen Wässer umgestiegen, da wir hier sehr kalkhaltiges Wasser haben, dass trotz Entkalkungsanlage + Filterungssystem immer noch nach Kalk schmeckt. Ist das stille Wasser auch sehr kupferhaltig?

Liebe Grüße

Margit

Jessi33 25.04.2014 21:27

Leitungswasser
 
Sehr interessantes Thema. Vielen Dank, Biggi!

Zum Thema Leitungswasser würde mich noch interessieren, was ihr von folgender These eines befreundeten Arztes haltet: er meint, dass die zunehmende männliche Fruchtbarkeitsstörung auch darin begründet sein kann, dass es im Trinkwasser immer mehr weibliche Hormone gibt (durch Pille und Co), die den männlichen Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Seiner Meinung nach sollten Männer beim Genuss von Trinkwasser ganz vorsichtig sein. Nun noch das mit dem Kupfer - das SG meines Mannes war "suboptimal"...und wir trinken überwiegend Leitungswasser... Sollten wir da etwas ändern?

Zu den Neukönigsförder Mineraltabletten: liebe Biggi, kann man die auch "überdosieren", also ein Zuviel an Mineralstoffen zu sich nehmen, was wiederum den Körper belasten würde?

DANKE für Antworten!

Pirkko R. 27.04.2014 14:55

Liebe Biggi,

das ist eine sehr interessante Information zum Zinkmangel.

Welche Kupfermengen im Trinkwasser sind denn sehr hoch oder zu hoch?
Ab wann ist der Kupfergehalt im Trinkwasser denn bedenklich bezüglich der Zinkaufnahme?

Mich würde, wie Clody, ebenfalls sehr interessieren mit was man das Kupfer aus dem Trinkwasser filtern kann?

Liebe Grüße,
Pirkko

Biggi 28.04.2014 10:35

Kinderwunsch und ´Trinkwasser
 
Meine Lieben,

das sind viele Fragen auf einmal.

Ich kann nicht alle beantworten,
aber immerhin habe ich die Metallbelastungen ja schon mal zum Thema gemacht.

Wenn ein Mensch viel Kupfer im Trinkwasser hat,
dann ist das Kupfer selbst nicht so schlimm.
Schlimm ist, dass der Körper dann kein Zink mehr aufnehmen kann.
Auch nicht aus Nahrungsergänzungen.

Man kann dann nur
1. das Wassser filtern mit Aktivkohle beispielsweise,
morgens mit Neukönigsförder Mineraltabletten dem Körper die Spurenelemente
geben, die er braucht, also noch bevor er sie sich aus der Nahrung oder dem Trinkwasser ziehen kann.
So bekommt man mittelfristig einen balancierten Kupfer/Zink Haushalt hin.

Östrogene:
Na klar, haben wir davon viel zu viel in der Umwelt.
Im Wasser.
und leider auch durch die Plastikfalschen.

Bitte Wasser immer nur aus Glasflaschen trinken.


lieber Gruß
Biggi

Clody 12.05.2014 15:43

Liebe Biggi,

ich habe mir jetzt einen Brita-Wasserfilter gekauft und filtere das Leitungswasser somit mit Aktivkohle und Ionenaustauschern. Außerdem enthält das Filtersystem wohl Silber.
Das Wasser enthält definitiv weniger Kalk und ist auch etwas saurer (ph 6,5-6,8).

Ist es problematisch, dass in dem Filtersystem etwas Silber enthalten ist?
Es kann ja sein, dass etwas davon an das Trinkwasser abgegeben wird.

Liebe Grüße
Clody


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