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Warten auf die Abbruchblutung | HCG weg - Fruchthöhle noch da

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  • Warten auf die Abbruchblutung | HCG weg - Fruchthöhle noch da

    Hallo liebe Frauen,

    zunächst hoffe ich, ihr und eure Lieben sind gesund.
    Trotz der aktuellen Situation um das Coronavirus muss ich hier mit meinem Anliegen bei euch anklopfen.

    Ich hatte schon sehr hilfreichen Kontakt zu einigen Frauen aus dem Forum aber habe doch das Bedürfnis im Forum Rat und Zuspruch zu finden.

    Nach der Diagnose Missed Abort warte ich seit 8 Wochen auf den natürlichen Abgang. Diagnose war in der 11 SSW, Wachstumsstop etwa 8. SSW.
    Der Weg war bisher absolut richtig und ich konnte im Tempo meines Körpers Abschied nehmen. Ich habe absolut damit abschließen können, es fehlt nur noch der "körperliche Abschluss". Und da stehe ich jetzt an einem Scheideweg.

    Ich hatte direkt bei Diagnosestellung vor 8 Wochen Blutungen aber es ist bis heute nachweislich noch nicht zum eigentlichen Abgang der Fruchthöhle/Embryo gekommen.

    Mein HCG ist stetig gefallen und war schon vor 2 Wochen nur noch bei 35! Natürlich war die Hoffnung war immer groß, dass sich etwas tut. Und jetzt war heute ein Schwangerschaftstest, den ich zuhause gemacht habe, zum ersten Mal negativ.
    Ich kann mir das Ganze nicht mehr erklären. Warum kommt es denn nicht zur Fehlgeburt/Abbruchblutung??

    Ich bin geneigt, eine kleine Geburt einzuleiten - Cytotec habe ich mir die letzten Wochen erkämpft. Aber Respekt habe ich auch davor. Es fällt mir unheimlich schwer abzuwägen, was ich tun soll. Eins bleibt sicher - eine vermeidbare OP (soweit medizinisch vertretbar) möchte ich weiterhin nicht.

    Könnt ihr euch das erklären?

    Danke für euren Rat, viele liebe Grüße
    und bleibt gesund.

    Tina



  • #2
    Update

    Ich liege immer noch wach neben meinem Mann und lese meinen abgeklärten Beitrag von vorhin und bin geschockt. So sieht es in mir nicht aus.
    Diese Ambivalenz, die ich in so vielen Situationen seit der Missed Abort Diagnose erlebt habe, ist so stark. Abgeklärt und doch verzweifelt, stark und doch ängstlich, funktionieren und doch aus dem Alltag gefallen.
    Die letzten 8 Wochen hatte ich oft das Gefühl unter dem Druck zu brechen. Ich habe oft gelogen und von einer abgeschlossenen "Fehlgeburt" gesprochen, wer wartet schon 8 Wochen, und lässt "es" nicht lieber "wegmachen".

    Mit dem Abfall des Hormons ist die Schwangerschaft langsam von mir entrückt und dennoch gab es für mich noch keinen körperlichen Abschluss. Versteht es nicht falsch, der natürliche Weg ist mein Weg, aber diese das Gefühl meinem Körper nicht vertrauen zu können - und das trotz der Zeit, die ich ihm gegeben habe und des Aushaltens? - ist so entmutigend gerade.

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    • #3
      Liebe Tina,

      mir ging es damals ähnlich. Es waren in etwa 8 Wochen bis endlich die Blutung einsetzte. Und dann der Schock, dass die Fruchthöhle nicht mitabgegangen war. Für mich war zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich meine Meinung ändere und ich ließ doch noch eine Curretage durchführen. Dennoch war die Zeit bis zur OP genau das was ich brauchte. Ich konnte mich in aller Ruhe von meinem Kind verabschieden, sie begleitete uns zu Ausflügen, etc.
      Hör auf dein Bauchgefühl, es weist dir den richtigen Weg.

      Alles Gute!
      ​​
      Nina mit ihrer Kleinen im Herzen (10/2014)
      Klara, 30.01.2017, überraschend schnell und geradewegs ins

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      • #4
        Danke liebe Nina,

        schön von anderen Frauen zu hören, die auch durch die Zeit des intensiven Abwartens gegangen sind.
        Ich weiß, es ist irgendwo heilsam aber man will dann auch abschließen. Ist halt immer präsent, wie du schreibst.
        Weißt du noch, wie sich deine HCG Kurve während deiner 8 Wochen entwickelt hat? Wäre noch interessant zu wissen, ob das ein Anhaltspunkt ist.

        Viele liebe Grüße und bleib gesund

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        • #5
          Leider weiß ich das nicht, da der HCG-Wert bei mir niemals gemessen wurde. Ich weiß aber noch, dass ich mich die ganze Zeit über "schwanger" fühlte mit allen Begleiterscheinungen der Frühschwangerschaft wie Übelkeit, Müdigkeit, geringer körperlicher Leistungsfähigkeit,...

          Hat sich inzwischen etwas getan bei dir?

          Lg und Gesundheit wünsche ich dir!
          Nina mit ihrer Kleinen im Herzen (10/2014)
          Klara, 30.01.2017, überraschend schnell und geradewegs ins

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          • #6
            Liebe Tina,

            seit langer langer Zeit bin ich heute mal wieder hier gelandet und auf deinen Post gestossen. Nun wollte ich nicht weiter gehen ohne inne zu halten und dir viele gute Gedanken zu schicken. Ich habe bei meinem zweiten Sternchen auch länger darauf warten müssen, dass es sich auf den Weg macht und habe auch trotz medikamentöser Unterstützung einen längeren Weg gehabt. Ich kann gut verstehen wie es dir geht, auch mit diesen gedanken, warum macht man "es" nicht "einfach weg".
            Aber auch nach langer Zeit war das der bessere Weg fur mich als eine Ausschabung bei meinem ersten Sternchen.
            Ich schicke dir nun viele gute Gedanken und hoffe, dass euer Weg sich irgendwann als der " richtige " anfühlen wird...
            Liebe grüsse,
            Joanna

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            • #7
              Mein Beileid, die Situation ist wirklich unangenehm, aber Sie sollten nicht verzweifeln und müssen Ihre Gesundheit immer im Auge behalten.

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              • #8
                Übrigens habe auch ich versucht, durch Meditation zur Ruhe zu kommen und Stress loszuwerden, aber ich hatte nicht die Geduld dazu. Der beste und schnellste Weg ist, mit der Einnahme von gesegneten CBD Diese Seite Kaugummis zu beginnen, sie sind immer noch sehr lecker und helfen wirklich bei Stress. Nun, viel Glück.

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