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Migräne

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  • Migräne

    Hallo ihr lieben ,
    ich brauche mal eure Hilfe, vielleicht kennt das Problem ja noch wer und kann mir helfen.
    Ich hatte bis vor ein halben Jahr ganz selten Migräne im Moment leider an dauernd. Kann das auch vom Zyklus kommen? Der war ja schon immer sehr schwankend, aber seit dem ich ne gyn gefunden habe die viel mit Homöopathie arbeitet gibt es auch mal echt gute Zyklen mit nur 33 Tagen:-) dann auch wieder ewig lange. Manchmal habe ich das Gefühl es ist um Zyklus Mitte und zu Beginn der Tage am schlimmsten. Teilweise habe ich sie so heftig das nichts mehr hilft. Habt ihr das auch, was hilft euch?
    Ein Termin beim Neurologen hab ich leider erst im April. Augen habe ich aufgrund der vielen PC Arbeit auch checken lassen, die sind super, etwas trocken .
    Bin für Tipps dankbar.
    LG Jenny
    Till und Jana im Herzen(8.6.12, 20SSW) und Urmel
    Immer wenn wir von euch erzählen ,
    fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen,
    unsere Herzen halten euch umfangen als wärt ihr nie gegangen.

  • #2
    Hallo Jenny,
    Migräne hat auch für etliche Jahre meinen Zyklus begleitet.

    Meine Gyn hatt mir damals empfohlen, ein Zyklus- und Migräneprotokoll anzulegen. Nachdem ich genau wusste (war sehr regelmäßig), wann die Attacken kommen würden, habe ich drei Tage vor dem zu erwartenden Auftreten bis drei Tage danach (oder bis zum Ende der Attacke - was früher kam) Magnesiumtabletten genommen. Weil die mir leicht auf den Darm geschlagen haben, habe ich die Dosis an den ersten Tagen bis zum Maximum am dritten Tag gesteigert.
    Das hat die Kopfschmerzen erleichtert, so dass sie gut auszuhalten waren. Manchmal ging es sogar gänzlich ohne Migräne.
    Außerdem wusste ich aufgrund des Protokolls, dass sie immer am zweiten Tag gegen 16 Uhr vorbei sein würden. Vorher habe ich immer geglaubt, sie würden tagelang und unkalkulierbar sein. Auch das hat den Umgang damit verbessert.

    Allerdings gab es bei mir auch noch eine deutliche Stresskomponente im Zusammenhang mit dem Zyklusablauf, die mit meiner chronsichen Krankheit zuammenhängt. Als ich diese Situation verbessern konnte, hat auch auf die Heftigkeit der zyklusbedingten Migräneanfälle nachgelassen.
    ein Kind war uns anvertraut ...
    ...und ist weiter gezogen auf der Suche nach dem Schatz am Ende des Regenbogens

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    • #3
      Hallo Monika,
      vielen dank für deine Antwort. Ich werde jetzt auch mal anfangen ein Protokoll zu führen, vielleicht kann man dann bis zum Termin schon sehen ob es ein Zusammenhang gibt.
      Und wenn ich sehen kann ob sie immer zum gleichen Zeitpunkt kommen, werde ich es mal Magnesium probieren. Vielen Dank für den Tipp.
      LG Jenny
      Till und Jana im Herzen(8.6.12, 20SSW) und Urmel
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      • #4
        Hallo,

        ich hatte auch einige Jahre ganz starke Migräne. Habe das auch beobachtet, aber nie einen Zusammenhang mit dem Zyklus feststellen können. Bei mir war es Überforderung, körperlich und seelisch, was die Migräne ausgelöst hat. Klar war mir das aber nicht, ich dachte immer, ich überfordere mich nicht. War aber doch so, wie ich mittlerweile weiß.
        Es gibt einige Homöopathika die bei Migräne helfen können, man muss halt nur das richtige finden. Ich drück dir dafür die Daumen! Auch Akupunktur kann helfen.

        Was mir geholfen hat, waren letztlich diese Migränetabletten, Triptane. Es gibt da welche rezeptfrei in der Apotheke. Es ist zwar Chemie, aber wenn Ibuprofen und Co. nicht helfen, was will man machen.

        Alles Gute,
        Malena

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        • #5
          Hallo Ihr Lieben, meine Mutter leidet ständig unter heftiger Migräne, ich hab das nur ab und zu mal. Bei mir glaube ich ist es meist ein Wetterumschwung oder so wie Malena sagt Stress.
          Meine Mutter nimmt diese Tripane auch, das hab ich ihr jetzt verboten. Ich habe gerade vorletzte Woche eine Doku gesehen "Volkskrankheit Migräne" die Dinger sind hochgradig Schlaganfall auslösend. Leider finde ich den Film nirgends im Netz...

          Wie und wo findet man denn so einen Migränearzt liebe Stina?
          Und was kostet Akupunktur etwa?

          Liebe Grüße Franzi
          Auch wenn Du so klein warst bist Du immer in meinem Herzen! Krümelchen *21.09.2013
          Johanna seit dem 12.09.2014 fest an der Hand und seit dem 18.04.2017 Konrad Heinrich im Arm

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          • #6
            die Dinger sind hochgradig Schlaganfall auslösend
            Ups
            Dann vielleicht doch lieber erstmal alles andere versuchen!

            Akupunktur hab ich mal bei meinem TCMler machen lassen, der verlangt wohl pro Sitzung um die 50 Euro. Und mal beim Orthopäden, der rechnet direkt mit der Krankenkasse ab. Die Gesetzliche übernimmt die Kosten oftmals. Ist sicher einen Versuch wert - sogar im akuten Anfall hat mir Akupunktur schon geholfen. Wobei die Migräne ja gern am Wochenende auftritt, da ist es dann natürlich blöd. Aber man kann die entsprechenden Punkte, wenn man sie mal kennt, auch gut selbst akupressieren.

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            • #7
              Hallo, ich habe zwei Tage lang ca. zwei Tage vor meiner Periode Migräne (mit allem drum und dran) und ca. 2 Tage nachdem wieder ca 2 Tage Migräne.
              Es ist echt eine wahnsinnige Quälerei, zumal die üblichen Menstruationsbeschwerden auch noch hinzu kommen.
              Ich nahm meistens Formigran oder Naratriptan (die einzigesten Mittel die bei mir je gegen Migräne halfen) und Vomex gegen die Übelkeit. Allerdings ist man dann einfach nur am schlafen..schlecht, wenn man arbeiten muss..aber mit Migräne geht das ja auch nicht.
              Seit 5 Monaten beschloss ich, die Pille ohne Pause durchzunehmen.
              Habe trotzdem manchmal für längere Zeit etwas Blutung und auch Migräne.. aber nicht mehr soo schlimm.
              Ich werde allerdings noch mal zum FA gehen, denn so richtig gut fühlt sich das auch nicht an.
              So..jetzt les ich mal weiter eure Einträge..beruhigend, nicht allein damit zu sein.

              Liebe Grüße

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              • #8
                Hallo Lisala, das kenn ich und ich habe bevor ich meine Tochter bekam auch durchgehend die Pille genommen und es hat trotzdem gleich geklappt mit dem schwanger werden da sich direkt wieder ein Zyklus eingestellt hat. Auch jetzt nehme ich wieder durchgehend eine Pille, alle Gegner zum Trotz, ich fühle mich gut damit.
                Formieren hat meine Mum auch immer genommen, dass sind diese fiesen Tripane. Helfen zwar aber sind eben total schädlich, deshalb werden sie auch nur in kleinen Packungsgrößen verkauft.

                Liebe Grüße Franzi
                Auch wenn Du so klein warst bist Du immer in meinem Herzen! Krümelchen *21.09.2013
                Johanna seit dem 12.09.2014 fest an der Hand und seit dem 18.04.2017 Konrad Heinrich im Arm

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                • #9
                  Hallo ihr lieben,
                  ich danke euch für eure Tipps, das Tripane so schädlich sind wusste ich noch gar nicht. Werde dann also weiter versuchen ohne aus zukommen. ich hoffe bald mal hinter die Ursache zu kommen.
                  LG Jenny
                  Till und Jana im Herzen(8.6.12, 20SSW) und Urmel
                  Immer wenn wir von euch erzählen ,
                  fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen,
                  unsere Herzen halten euch umfangen als wärt ihr nie gegangen.

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                  • #10
                    Hallo Ihr Lieben,
                    ich leide auch seit meinem ca 20 jahren unter Migräne. Früher hatte ich jede Woche 3 tage Migräne und war nicht fähig aufzustehen. Jetzt über 40 habe ich genau einen Tag vor der Regel 1 Tag Migräne und ca am Eisprung auch. Es scheint hormonell bedingt zu sein. Aber ich muss sagen ohne Triptane wäre ich schon umgekommen so schlimm war das immer. Heute schaffe ich es ab und zu ohne aber ich habe 20 J. Triptane genommen. Bin gesund und meine Blutwerte sind top.
                    Ich habe vor einem jahr mal Botox gestestet gegen Migräne das lindert auch super. Ja Botox ist umstitten aber wenn man so schmerzen hat und nicht arbeitsfähig ist dann macht man alles.

                    LG Caro

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                    • #11
                      Ich hatte über 10 Jahre Dauermigräne, Tag und Nacht, pausenlos. Nun bin ich sie dauerhaft los. Für mich ist es wie ein Wunder. Aber ich weiß, wie ich es geschafft habe.

                      Triptane habe ich NIE genommen. Ich wusste, dass es neue, vermehrte Anfälle provoziert. Und dann bei Dauermigräne = stärkere Anfälle? War mir zu riskant.

                      Als erstes muss man sich Ruhe gönnen, und ist es nicht das, wonach man sich sehnt? Unsere Welt heutzutage ist viel zu hektisch, schnelllebig und auf Leistung aus.

                      Mir hat dann geholfen, Magnesium aufzusättigen. Bei Streß wird übrigens mehr Magnesium verbraucht! Ich spreche hier beim Aufsättigen von sehr hohen Dosen, auch geht das nicht von heute auf morgen, bis der Spiegel stimmt. Die Empfehlungen der DGE waren für mich viel zu niedrig. Ich hatte sie eh immer genommen, hat nicht geholfen. Gar nicht. Außerdem hatte ich bloß Magnesiumcarbonat versucht. Zurzeit nehme ich "nur" noch ca. 800-1000 mg Magnesium täglich. Magnesium kann man kaum überdosieren. Wenn man an seine Aufnahmegrenze gelangt, bekommt man Durchfall und produziert "teuren Urin".

                      Wie kann man seine Aufnahmegrenze steigern? Vitamin D aufsättigen! Dazu am besten den Spiegel im Labor messen lassen und dann gezielt nach Berechnungsformel und Kontrolle vom Spiegel das Vitamin D aufsättigen. Ohne Vitamin D kann man Magnesium nicht halten und es geht gleich wieder verloren. Außerdem seine Tagesdosis über den ganzen Tag verteilt einnehmen, geht gut über Getränke.

                      Ich bin mir nicht sicher, ob ich Magnesium schon komplett aufgesättigt habe. Sofern ich 10 Tage das Vitamin D absetze (notwendig, um einen korrekten Spiegel im Labor messen zu lassen), ist meine Durchfallgrenze massiv herabgesetzt und ich bekomme Krämpfe am ganzen Körper, wenn ich das Vitamin D wieder nehme, gibts keinen Durchfall und kaum Krämpfe mehr. Mein D-Spiegel liegt übrigens bei ca. 70 ng/ml. Dazu ist Vitamin K sehr gut, damit der Calciumspiegel im Blut nicht so sehr ansteigt und das Calcium in die Knochen gelangt. Calcium ist ein Gegenspieler vom Magnesium und kann auch zu Krämpfen führen (und angeblich auch zu AderverKALKung. Calcium/Kalk klingt schon sehr ähnlich. Obs stimmt, möchte ich nicht an mir überprüfen).

                      Momentan bin ich schwanger und ich spüre auch, dass ich unter Streß und bei viel Bewegung (auch das benötigt im Wechselspiel mit Calcium ebenfalls Magnesium) wieder vermehrt Muskelzuckungen bekomme, außerdem wollen meine Beine nachts manchmal krampfen, ich bekomme es aber noch mit Dehnen in den Griff.

                      Sehr hilfreiches und leckeres Magnesium ist übrigens Trimagnesiumdicitrat, es wird schnell vom Körper aufgenommen, schädigt die Zähne nicht so wie einfaches Magnesiumcitrat, welches aber auch schnell aufgenommen wird, jedoch teurer ist. Beide kann man in sein normales Getränk mischen (ich trinke Leitungswasser, es schmeckt mir sehr gut und ich spare das Geschleppe).

                      Ich muss dazu aber noch sagen, dass ich durch diverse Traumatisierungen quasi unter Dauerstress stehe und dadurch sicherlich einen höheren Magnesiumbedarf habe, als ein gesunder Durchschnittsmensch. Magnesium entspannt einfach, nicht nur die Muskeln, auch das Gemüt, die Blutadern (Stichwort Bluthochdruck, ebenso wie L-Arginin) und vor allem die Migräne, die ich inzwischen aber mehr als Symptom sehe, als ganz dickes Warnsignal!

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